Kapitel 13 " Vertraust du mir?"

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'Mike'

Ich lief den Raum rauf und runter, kratzte mich am Kopf, schaute ob die anderen doch vor der Tür standen. Nichts.

"Verdammt!!", brüllte ich in meinem selbsthass. "Wir hätten sie nicht alleine gehen lassen sollen! Sie kennen sich doch gar nicht auf der Insel aus! Und was wenn sie sich verletzt haben, und jetzt irgendwo im Wald nach Hilfe rufen!?" ich fing an schneller zu gehen.

Mia verfolgte mit ihrem Blick jeden meiner Schritte, sagte aber nichts. Sie saß einfach nur da. Das machte mich nur noch wütender. 

Schließlich schnappte ich mir die auf dem Tisch stehende Taschenlampe und machte mich zum Ausgang.

 "Wo willst du hin?", fragte Mia plötzlich. "Ich gehe meine Freunde suchen.", erwiderte ich, ohne mich umzudrehen. "Du bisst doch nicht ernsthaft so bescheuert?"

Ich sah sie in der reflection der Fensterscheibe vom Sofa aufstehen. Ich hatte meine eine Hand schon am Griff und die andere am Schlüssel, da packte etwas meine Schulter und bohrte sich fast in mein Fleisch. Mit einem mal wurde ich umgedreht und fest gegen die Tür gepresst. Mia stand vor mir und schaute mich finster an. Ihre eine Hand hatte meine Schulter fest im Griff und die andere lag elegant auf ihrer Hüfte. 

"Jetzt hör mir mal genau zu Mike, die anderen sind nach Sky und Phillip suchen gegangen da diese es geschafft haben auf einer Insel zu verschwinden. Alice, Kathy, Nele und Josh! Das sind alles unsere Freunde, und ich verstehe dass du dir sogen machst wenn sie so lange weg sind. Aber wir sind nicht ohne Grund hier! Sollten sie wirklich verletzt sein oder sonstiges, dann würden sie hier her zurück kommen! Sie sind nicht alleine. Sky hat Phillip und die Mädels haben Josh! Und wenn sie hier her kommen, und wir nicht da sind, was glaubst du was sie machen, huh?! Sie werden nach uns suchen! Sie verlassen sich darauf dass wir hier Stellung halten! Hast du das Kapiert!!"

Ich war sprach los. Mit offenem Mund stand ich da, und sah ihr in ihre leuchtend Grünen Augen. "Vertraust du mir?", fragte sie nun leise.

 Ich nickte unsicher. Sie ließ ihren Kopf fallen und gab einen Seufzer von sich. Dann löste sie meine Schulter aus ihrem Stahl griff und ohne etwas zu sagen drehte sie sich um, ging elegant zum Sofa und setzte sich wieder hin.

"Du hast Recht.", sagte ich schließlich und stellte die Taschenlampe wieder auf dem Tisch ab. Ich schaute noch einmal zur Tür, bevor ich mich zu Mia setzte und sie in Arm nahm.

"Ich habe immer Recht." sagte sie während sie sich an mich schmiegte. Ihre nähe beruhigte mich irgendwie. Sie konnte ein echter Teufel sein, aber ich liebte sie trotzdem.

***

Ist nur ein neben Kapitel um Mike und Mia auf'm Stand zu halten ;P


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