Vergessen.

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Wie können die selben Worte, die so gleich klingen und so gleich genutzt werden. So schön und trotzdem so grausam sein. Wenn es für uns nur Worte bleiben sollten.
Keine Tatsachen. Keine Gedanken. Nicht mehr. Als Worte.

Blicke, die an uns haften. Bleiben. In allen Zeiten. Und uns hässlich fühlen lassen. Zulassen. Ist auch ein Schritt nach vorne. Und jeder Schritt. Jeder Sprung. Führt uns irgendwann zurück. Ins Licht. Der Sommersonne und des Winterschnees. Ganz egal wie kalt. Denn die Farben werden niemals aufhören. Zu erinnern. Zu existieren. Und wehzutun. Weil du sie alle kennst.

Und ein Blick ins Nirgendwo lässt dich das alles nicht vergessen. Nur erfassen. Und manchmal auch verstehen. Um danach noch viel tiefer. Zu fallen. Doppelt so tief. Um wieder aufzustehen am nächsten Morgen. Weil du den Morgen liebst. Du hast ihn immer geliebt. Immer einmal mehr. Als dich.

Um dich schlussendlich. An deinen eigenen Wortfäden. Ans sichere Ufer zu retten oder dich an ihnen zu erhängen.
Deine Worte, deine Wahl.
Der schönen Worte.
Hier haben die Sanften einen Platz. Denn du bist hier und ich halte deine Wortfäden fest verstrickt in meine, um sie am Leben zu erhalten. Um einen Sinn zu ergeben. In deinem Satz. Der so viele Farben für sich beansprucht. Dass er dich vergisst.
Zu töten. Aufzuschneiden. Bis du verschwunden bist.
In ihnen.
Nicht hier.

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