ich blicke verschlafen auf die uhr, die auf dem nachtischchen neben dem bett steht. 08:46 uhr. wieso bin ich schon wach? ich strecke meine arme aus und gähne lange. plötzlich spüre ich eine warme hand an meiner kalten taille. ich drehe meinen kopf zu carlo, fasse seine hand an und schiebe sie weg. "nicht jeeeeeetzt, carlitooo." sage ich, während ich noch halb gähne. ich küsse ihn auf seine schulter und stehe dann auf. mit völlig verwuschelten haaren betrachte ich mich selbst im spiegel. ich hole aus meiner tasche eine bürste und gehe wieder ins bad, um meine haare zu kämmen. dann putze ich noch meine zähne und begebe mich zurück zu carlo. ich setze mich auf die bettkante und ein paar minuten später bemerke ich, wie carlo neben mich rutscht. er legt seinen arm um meine schulter und schaut mich an.
"heute ist sonntag. was sollen wir machen?" er legt seinen kopf auf seine schulter und schaut mich schief an.
"keine ahnung. silent-sunday?"
"och nöööö, laaaaangweilig. lass uns mal wieder irgendwo hingehen. irgendwas cooles machen!" sagt er, während seine augen mich anblinken.
"okeeyy, dann entscheide du. ich bin offen für alles." sage ich und drücke ihm einen kuss auf sie stirn.
er zückt sein handy aus seiner hosentasche und schaut in irgendeiner app nach, was heute noch so in unserem umfeld abgeht.
nach fünf minuten scheint er etwas entdeckt zu haben.
"okay, zieh dir was warmes an. am besten einen schal, eine mütze und eine dicke jacke."
verdutzt schaue ich ihn an. es ist gerade mal seit ein paar tagen herbst, wieso sollte ich mich anziehen, als wäre es winter? egal, ich tue es einfach mal.
eine viertel stunde später stehen wir im flur und sind bereit zum gehen.
"gut siehst du aus, schatz."
ich gebe ihm das kompliment zurück. er streckt mir seine hand hin und so laufen wir hand in hand zum auto.
während der fahrr plaudern wir ein bisschen und kommen schließlich nach ungefähr zwanzig minuten am ziel an.
wir stehen vor einer großen halle und ich stauen nicht schlecht. er reicht mir wieder seine hand und wir laufen gemeinsam nach innen. dann sehe ich, was wir vorhaben: wir leihen uns ein, beziehungsweise zwei, paar schlittschuhe aus, ziehen uns um und begeben uns zur eisfläche. ich grinse über mein ganzes gesicht. das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht.
er läuft vor mir auf die eisfläche und deutet mir an, dass ich mich bei ihm einhaken soll oder seine hand greifen soll. ich entscheide mich für letzteres und somit beginnen wir mit dem spaß.
immer wieder haut es mich hin und ich reiße carlo mit auf dem boden, wodurch wir in einem lachanfall ausbrechen. nach gefühlten hundert runden und fehlversuchen habe ich das gefühl, dass ich es halbwegs kann und ich traue mich ohne seine hand zu fahren.
"wie schaffst du es, soooo gut eislaufen zu können?"
"ach, keine ahnung. naturtalent. du kennst mich doch." er grinst los. ich verdrehe meine augen.
"du idiot!" lache ich ihm zu.
dann rast er auf einmam von mir weg.
"versuch doch mitzuhalten!!" ruft er mir zu.
ich beginne meine füße schnell zu bewegen und bekomme plötzlich das gefühl, die königin des eises zu sein. das gefühl verschwindet aber relativ schnell wieder, als ich volle kanne mit meinen armen und meinem gesicht aufs eis fliege.
ich beginne zu weinen und sehe, wie blut auf das eis tropft. also fasse ich mir schnell an die nase und bemerke, dass das blut dort herkommt. "scheiße!" schluchze ich unter meinen tränen auf und erschrecke mich zu tode, als ich plötzlich zwei händen auf meinen schultern fühle.
"vi, ist alles ok? fuuck, du blutest ja!!" seine rehbraunen augen bewegen sich hektisch über meinen körper. er hebt mich hoch und trägt mich wie ein baby zum auto. dort zieht er mir meine schlittschuhe aus, rennt zurück und bringt seine und meine zurück und kommt wieder zu mir. er fährt mich nach hause und trägt mich vom auto aus die treppen zu seiner wohnung hoch. dort legt er mich auf sein bett, verschwindet für ein paar minuten in der küche und kommt mit einem tablett, auf dem zwei heiße schokoladen und ein teller spaghetti stehen, zurück.
"oh mein gooottt, danke carlo. ich liebe dich sooo seeehr!"
ich grinse ihn an, so gut wie es in dem moment eben geht, und drücke ihm einen kuss auf seine wange. er setzt sich neben mich und legt das tablett auf seinen schoß, reicht mir eine der zwei gabeln und wir beginnen genüsslich damit, die spaghetti zu essen.
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cro fanfiction - random
Fanfictiones steht in den sternen. vivien, deren job eigentlich der langweiligste job der welt ist, darf eines tages den bekannten rapper cro, einen mitte zwanzig jährigen typ, der im echten leben carlo waibel heißt, bei einem interview kennenlernen. ihr unwi...