Ewiges warten

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Mein erster Schultag verlief ganz gut, es stellte sich heraus das ich mit Ayato, Kanato, und Laito in einer Klasse war, was naja für mich sich eher unangenehm gestaltete. //Ich werde alles daran setzten das ich eine Klasse überspringen kann, dann bin ich mit Shuu in einer Klasse, mit ihm kann ich besser klar kommen als mit drei von den Brüdern.

Ich hatte mich also in meinem Zimmer verschanzt und saß am Tisch der mit Büchern, Zetteln, leeren Teetassen und der Fernbedienung meiner Anlage die ich mir von meiner Mutter zuschicken hatte lassen, überhäuft war. Seid dem ich diese Schule besuchte war ich fast nicht mehr aus meinem Zimmer hinausgegangen.

Auch um den anderen Jungs nicht zu begegnen. Das dreimalige Klopfen signalisierte mir nur das ich wieder etwas zu Essen vor die Tür gestellt bekommen hatte. Ich kommunizierte mit den anderen höchstens über Zetteln.

Seid dem ich diese Schule besuchte, hatte ich so gut wie keine Freizeit mehr, und um ganz ehrlich zu sein das war mich auch ganz Recht so. Auch wenn ich mich mit meinem Vater zerstritten hatte wollte ich dennoch mein Versprechen halten mein Bestes zu geben.

Nachdem ich die Musik etwas lauter gedreht hatte und mich in Französischen Grammatik Übungen vertieft hatte, riss mich ein lautes Klopfen wieder aus meinen Bemühungen. // Nanu wer kann das denn sein?// Ich sah auf die Uhr und zog die Stirn kraus.

// Es ist halb drei Uhr Nachts? Was soll das denn jetzt noch? // Auf ein weiteres Klopfen hin schob ich meinen Stuhl zurück und stand auf. An mir herunter sehend dachte ich noch darüber nach ob ich mir etwas anderes anziehen sollte.

// Was ein Schwachsinn, ich bin zuhause und zudem noch in meinem Zimmer, wenn die Jungs etwas wollen, sollte eine schwarze Jogginghose und ein rosa Top sie schon nicht stören. // Den Schlüssel im Schloss drehend öffnete ich die Tür und sah hinaus.

Subaru stand an der Wand angelehnt der Tür gegenüber und sah auf den Boden. // Er…?// „Was machst du hier? Und auch noch zu der Uhrzeit?“ Ich trat zur Seite und ließ ihn ein.

„ Reiji war der Meinung du brauchst etwas Ablenkung. Er bat mich dir einige Rosen zu bringen. Gebe auf sie Acht, sie brauchen ihre Pflege.“ Hinter seinem Rücken holte er einen großen Strauß weißer Rosen hervor die in voller Blüte standen und einen unbeschreiblichen Duft verbreiteten.

„ Das kann ich doch nicht annehmen. Ich hätte jetzt doch gar keine Zeit mich um sie zu kümmern. Aber sie sind wirklich schön. Vielen Dank.“ // Er hat ja Recht ich werde noch völlig zur Einsässigen wenn ich nicht ab und zu mal etwas unternehme.//

Ihm die Rosen abnehmend leerte ich eine Vase die ich auf meinem Nachttisch stehen hatte, füllte sie mit frischem Wasser und stellte die Rosen hinein. „ Ah.“ Ich hatte mich an einer der Dornen gestochen und sah jetzt auf meinen Finger hinab.

Als ich mich umdrehte stand Subaru direkt hinter mir so dass ich gegen ihn stieß und zurück taumelte. „ Du bist zu unvorsichtig.“ Er griff nach meiner Hand und rettete mich so noch vor einem unsanften Sturz.

„ Die Rosen sollen dich schützen, nicht dich verletzen.“ Er führte meine Hand zu seinem Mund und ich beobachtet erstaunt was er da tat. Mit seiner Zunge fuhr er über meine Fingerspitzen woran noch einige Blutstropfen aus der Wunde heraus tröpfelten.

Mein Leben und bissige ErrungenschaftenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt