Kapitel 22

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Justins sicht.

Mitten in der Nacht hörte ich jemanden schreien und schrak hoch. Claire saß neben mir im Bett und hatte ihren Kopf in ihren Händen vergraben während sie vor sich hin schluchzte.

"Hey alles wird gut." Ich nahm sie in den Arm und strich behutsam über ihren Kopf. Sie schaute hoch in meine Augen und lächelte mich schwach an während sie sich beruhigte.

"Komm schlaf noch ein bisschen es ist noch früh..ich bleib bei dir und pass auf." Langsam legte sie sich wieder hin und rückte mit ihrem Körper nah an meine Brust. Ich legte ein Arm um ihre taille und wartete bis sie eingeschalfen ist bevor ich meine augen schloss.

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Claires sicht.

ein wunderbarer duft stieg mir in die Nase als ich vorsichtig meine Augen öffnete. Mmm richt das gut! Ich schwang meine Beine über die bettkante und stand mit wackeligen beinen auf. Ich lies meine schlafsachen einfach an.

Langsam öffnete ich die zimmertür und stieg die Treppe herunter. Mit dem rücken zu mir gedreht stand justin in der Küche und machte pfannkuchen. Leise hörte ich ihn singen.

Baby gib mir die Chance noch was zu sagen denn

Mir liegt was am Herzen schon seit Tagen wenn

Du nicht mehr bei mir bist fühle ich mich leer

Das leben ist kalt ohne dich und so schwer

Es tut mir doch leid

Ich bin doch bereit

Mich so zu ändern das nur für dich diese Sonne scheint

Ich tu was du sagst

Genauso wie du es magst

Mein leben fängt neu an an diesem Tag

Es tut mir doch so leid

Girl ich würde alles tun

dass du mir verzeihst

Girl ich mach es wieder gut

Es tut mir doch so leid

Komm wieder zurück zu mir

Ich will bei dir sein

Nie wieder allein

Es tut mir doch so leid

(F-Raz Es tut mir doch so leid..ich liebe dieses lied)

Ich räusperte mich vorsichtig. Eigentlich wollte ich noch länger seine schöne Stimme hören aber ich hab bärenhunger. Erschrocken fuhr er rum. "Wie lange stehst du da schon?!" Ich grinste ihn etwas an.  "Lang genug um zu wissen das du singen kannst." "mhm" Antwortet er verlegen. Wir stapelten uns die pfannkuchen auf die Teller und setzten uns hin. Wir schwiegen uns gegenseitig an und langsam dachte ich wieder an die nacht zurück..Wieso hatte Chaz das getan? Wie konnte er nur! Ich merkte garnicht das ich angefangen hatte zu weinen. Ich versuchte schnell mir die tränen wegzuwischen, damit justin nichts merkt. Doch zu spät! Justin stand auf und kam auf mich zu. Er kniete sich vor mich hin und schaute mich besorgt an. "Heey was ist los?" schon süß wie viel sorgen er sich macht. "N-nichts" schluchzte ich. Vorsichtig nahm er mich in den Arm und drückte mir ein Kuss auf die Stirn. "Alles wird gut!" flüsterte er mir ins Ohr. Ein schwaches lächeln gab ich ihm bevor ich aufstand. Mit wackeligen beinen nahm ich das geschirr hoch,  doch es fiel mir aus der  hand und prallte mit einem lauten krachen auf den Boden und zerbrach. Vor schreck fiel ich fast hin doch Justin hielt mich fest und nahm mich anschließend im Brautstyle hoch. "Tut mir leid" wimmerte ich schwach. "Nicht schlimm, ich kümmere mich da gleich drum."

Im Zimmer legte er mich aufs Bett und deckte mich sanft zu. "Schlaf ein bisschen, ich bleibe hier und passe auf dich auf."

"Danke" hauchte ich bevor meine Augenlieder immer schwerer wurden und ich nur noch ein schwaches 'kein problen prinzessin' von ihm hörte.

Never stop believeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt