(V/N) P.O.V
Endlich saß ich im Flugzeug zurück nach Japan! Als vor drei Jahren meine Mutter gestorben ist, fing mein Vater an zu trinken. Meine Tante Yukiko hat mich dann zu sich nach Amerika geholt und meinen Vater in eine Entzugsklinik gesteckt. Jetzt ist er endlich trocken und ich darf zu ihm zurück nach Japan. Ich entspannte mich etwas und die Zeit verging wie im Flug und ehe ich mich versah waren wir da. Tante Yukiko hatte mir noch gesagt, dass mein Cousin mich vom Flughafen abholen würde, da mein Vater es nicht schafft.
Ich stieg aus dem Flugzeug und machte mich auf zum Gepäckband, um meine Koffer in Empfang zu nehmen. Ich wartet eine Weile vergebens, als mich plötzlich jemand von hinten umarmte. „Hallo Cousine!" Ich drehte mich um und fing an zu lächeln. „Shinichi!" Ich umarmte ihn zurück. Ich hatte ihn wirklich lang nicht mehr gesehen. Nach einer Weile lösten wir uns wieder voneinander und er begann mich zu mustern. „Du bist ja doch noch hübsch geworden (V/N)!" Er fing an zu kichern bis ihm jemand von hinten gegen den Kopf schlug. „Das ist nicht nett Shinichi!"
Hinter ihm stand ein Mädchen in seinem Alter und schaute ihn grimmig an. Ich fing an zu kichern und sie musterte mich. Dann lächelte sie mich an. „Hallo ich bin Ran Mori! Freut mich!" Ich lächelte zurück und stellte mich ebenfalls vor. „Ich bin (V/N) (N/N), Shinichis Cousine. Freut mich ebenfalls!" Dann drehte ich mich wieder um und suchte nach meinen Koffern. Wenig später kamen sie auf dem Gepäckband auf mich zu. Ich nahm sie runter und wollte gerade damit los laufen, als Ran mich aufhielt. „Shinichi willst du ihr nicht die Koffer abnehmen?" Shinichi sah sie irritiert an.
Daraufhin warf Ran ihm einen bösen Blick zu und er nahm mir in Sekunden schnelle die Koffer aus der Hand und rannte nach draußen. Ich kicherte und Ran lächelte triumphierend. „Danke Ran." „Ach kein Problem. Manchmal muss man ihn daran erinnern nett zu sein." Ich ging mit Ran zusammen nach draußen, wo Shinichi schon an einem Auto mit einem älteren Mann darin wartete. „Das wurde aber auch langsam Zeit. Steigt ein damit der Professor los fahren kann." Ich nickte und stieg hinten ein. Ran setzte sich neben mich und Shinichi setzte sich nach vorne.
„(V/N), das ist Professor Agasa", stellte Ran mir den Mann vor. „Freut mich. Ich bin (V/N) (N/N), die Cousine von Shinichi." „Freut mich ebenfalls (V/N). Yukiko hat mich damit beauftragt dich zu deinem Vater zu bringen." Ich nickte und der Professor fuhr los. Während der Fahrt redete ich mit Ran. Nach einer guten halben Stunde waren wir da. Das Haus hatte sich von außen kaum verändert. Ich stieg aus und betrachtete das Haus, während Shinichi meine Koffer aus dem Kofferraum des Autos holte.
„Ich komme noch kurz mit rein. Mutter hat mich beauftragt deinem Vater etwas auszurichten." Ich nickte und ging noch einmal zum Auto, während Shinichi ins Haus ging. „Auf wiedersehen Ran, besucht mich doch mal. Tschüss Professor!" „Wir werden dich bestimmt mal besuchen!" Ich nickte und ging dann auch ins Haus.
Shinichi redete mit meinem Vater und schien gerade fertig zu sein als ich rein kam. „Hallo (V/N)! Na wie geht es dir? Groß bist du geworden! Und genauso hübsch wie deine Mutter!" Ich lächelte und umarmte ihn. „Mir geht es gut Papa! Aber wie geht es dir?" „Dank Yukiko geht es mir gut. Aber jetzt geh erst einmal deine Koffer auspacken. Shinichi wärst du so nett und trägst sie die Treppe rauf in ihr Zimmer?" Shinichi nickte und ich ging mit ihm nach oben.
Oben angekommen konnte ich es nicht fassen. Mein Zimmer sah noch genauso aus wie ich es vor drei Jahren verlassen hatte. Natürlich wurde zwischendurch geputzt aber ansonsten sah es genauso aus. Shinichi stellte die Koffer ab und sah sich um. „Nett hast du es hier!" „Danke. Sag mal was solltest du meinem Vater eigentlich so wichtiges von Tante Yukiko ausrichten?" Er sah mich an und lächelte. „Das sage ich dir nicht, dafür bist du noch zu klein!" „Hey ich bin nur ein Jahr jünger als du!" Ich verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn wütend an. Er lachte nur und wuschelte mir durch die Haare. „Na dann leb dich mal gut wieder ein. Ich muss jetzt los Ran und der Professor warten schließlich auf mich!" „Kommt mich aber bald mal besuchen ja!" Er nickte und umarmte mich zum Abschied.
Als er gegangen war, fing ich an meine Koffer auszupacken und meine Sachen in die Schränke zu räumen. Gegen Mittag war ich dann fertig mit dem ein- und umräumen. Erschöpft ließ ich mich aufs Bett fallen als es klopfte. „Herein." Mein Vater kam ins Zimmer und setzte sich zu mir aufs Bett. „Na hast du dich schon wieder eingerichtet?" Ich nickte. „Jetzt hast du wahrscheinlich Hunger oder?" Er grinste mich an. „Allerdings, hab ich!" Ich grinste zurück. „Denken wir das gleiche?" „Weiß nicht. Woran denkst du denn?" „Sushi? In deinem Lieblingsrestaurant?" „Das gibt es noch?!" Er nickte und ich jubelte. „Ich nehme das mal als ein Ja!" Wir lachten und gingen zusammen nach unten. Dort zogen wir unsere Schuhe an und gingen dann zu Fuß zum Sushirestaurant. Die Gegend hatte sich ganz schön verändert aber ich erkannte doch einige Plätze wieder.
Nach zehn Minuten waren wir da. Wir gingen rein und setzten uns an unseren Stammplatz, wo wir früher immer gesessen haben. Früher sind wir jeden Freitag hergekommen und haben zusammen Sushi gegessen. „Oh Herr (N/N) heute in Begleitung? Wer ist denn die junge Dame?" Mein Vater und ich fingen an zu lachen. „Ach Misaki ich bin es doch! Hast du mich etwa in drei Jahren vergessen?" Sie hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund. „Huch (V/N) ich hab dich gar nicht erkannt! Du bist ja so groß geworden! Und du siehst deiner Mutter so ähnlich!" Sie fing an zu kichern. „Aber du isst doch immer noch das gleiche wie vor drei Jahren oder?" Ich nickte und sie gab die Bestellung durch. Dann kam sie wieder zu uns.
„Dein Vater ist immer jeden Freitag hier gewesen und hat gegessen. Die ganzen drei Jahre durch. Selbst als er diesen Entzug gemacht hat!" Ich sah ihn an. „Du bist wirklich jeden Freitag hier hin und hast ganz allein gegessen?" Er nickte. „Natürlich. Das war doch unsere Tradition und Traditionen führt man weiter." Ich kicherte und Misaki brachte unser Essen. Wir fingen an zu essen und es schmeckte immer noch so gut wie früher. Vielleicht sogar noch besser. Als wir aufgegessen hatten bezahlte mein Vater und wir machten uns auf den Weg zurück. Kurz bevor wir zuhause waren seufzte mein Vater. „Was ist los?" „Ich muss heute Abend in meine Firma und einiges Regeln. Und vorher wollte ich noch deine neue Schuluniform abholen. Deshalb werde ich heute Abend nicht zuhause bei dir sein." Er sah mich entschuldigend an. „Nicht schlimm. Ich bin froh überhaupt wieder hier zu sein." Er lächelte mich an. „Dann ist ja gut. Ich habe aber eine Bitte an dich!" Ich sah ihn fragend an. „Was denn?"
„Komm mit!" Er nahm mich an die Hand und ging mit mir das letzte Stück bis nach Hause. Dort gingen wir in sein Büro. Er öffnete den Safe und holte eine Kette mit einem Smaragd daran heraus. „Würdest du die Kette von deiner Mutter tragen und auf mich warten?" Ich sah ihn verwirrt an. Dass ich auf ihn warten sollte, machte ja noch Sinn. Aber das mit der Kette!? „Na klar. Für dich würde ich fast alles tun!" Ich nahm die Kette und legte sie mir um den Hals. Er schien zufrieden zu sein und schloss den Safe wieder.
Hey Leute! Hier das erste Kapitel von mir für euch. Ich hoffe es hat euch gefallen und bis zum nächsten Kapitel!
Eure Autor-chan
DU LIEST GERADE
Thief Love (Kaito Kid x Reader)
Fanfiction(V/N) kommt endlich wieder zurück in ihr Heimatland Japan. Dank Familiärer Probleme musste sie lange Zeit im Ausland bei ihrer Tante verbringen. Was erwartet sie nach all der Zeit in ihrem Zuhause? Was erlebt sie auf ihrer neuen Schule? Und was pass...
