Kap.17: Fall gelöst

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Kleine Quizfrage zum Anfang. Weiß irgendwer, wo Kaito ständig neue Hüte und Umhänge herbekommt, nachdem er sie bei einem Raubzug fallen lassen hat? Jetzt mal ehrlich! Lässt der sich immer neue anfertigen oder was?? Na gut, jetzt viel Spaß mit dem Kapitel!

(V/N) P.O.V
Ich konnte nicht fassen, wen ich hinter der Tür auf mich warten sah. "Papa?!" Er kam lächelnd auf mich zu und umarmte mich. "Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht! Geht es dir gut?"




Ja ok ich sag euch ja schon, wie es wirklich war! Ich meine, als ob Reader-chans Vater auf einmal so fürsorglich wäre! Also nochmal zurück spulen!

Ich konnte nicht fassen, wen ich hinter der Tür auf mich warten sah. Tränen sammelten sich in meinen Augen und ich rannte auf ihn zu. "Hey (V/N). Sag mal, was hast du denn gemacht, dass du so aussiehst und die dich hier festhalten?" Ich umarmte ihn und er umarmte mich zurück. "Das ist eine lange Geschichte. Aber sag mal. Was machst du eigentlich hier Kaito und woher wusstest du, dass ich hier bin?"

Er löste sich von mir und grinste mich an. "Na das solltest du lieber Shinichi fragen! Er hat mir schließlich eine Nachricht geschickt und mich beauftragt dir einen neuen Pullover mit zu bringen. Apropo. Bei dir war niemand zu Hause also habe ich dir einen Pullover von mir mit gebracht. Ich hoffe das stört dich nicht." Er wurde etwas rot und überreichte mir einen hellblauen Strickpullover. Ich wurde ebenfalls etwas rot und nahm ihn an.

"Danke Kaito. Alles ist besser als dieses blutverschmierte Shirt. Ich gehe mich gleich umziehen und dann erzähle ich dir alles. Einverstanden?" Er nickte und Sato zeigte mir die Toilette. Ich ging rein und zog das blutverschmierte Oberteil aus. An meinem Oberkörper klebte auch etwas Blut, deshalb drehte ich den Wasserhahn auf und wusch es schnell ab. Danach zog ich den Pullover von Kaito an. Wie erwartet war er mir viel zu groß.

Ich musste kichern, als ich mich im Spiegel betrachtete. Ich krempelte die Ärmel um, bis meine Hände endlich zu sehen waren und ging dann, mit dem blutigen Shirt in der Hand, wieder raus zu den anderen. Kaito grinste mich an. "Steht dir gut (V/N)!" Ich wurde rot und murmelte leise "Danke". Dann setzte ich mich mit Kaito auf eine Bank in der Nähe von Satos Schreibtisch, damit sie ein Auge auf mich haben konnte. Sie hatte mich die ganze Zeit, seit Kaito da ist, so verschwörerisch angelächelt. Auf der Bank erzählte ich Kaito dann die ganze Geschichte.

Am Ende der Erzählung musste ich einmal gähnen. Mittlerweile war es wirklich schon spät. Kaito nickte und legte dann seinen Arm um meine Schultern. "Wenn du müde bist, dann lehn dich einfach an und schlaf ein bisschen. Ich bleibe hier und passe auf." Er lächelte mich an und ich nahm sein Angebot an. Ich rutschte näher zu ihm und legte meinen Kopf auf seine Schulter. "Danke Kaito. Für alles." Dann schloss ich die Augen und fiel schnell in einen tiefen Schlaf.

Kaito P.O.V
Nachdem (V/N) ihren Kopf auf meine Schulter gelegt hatte, schlief sie ziemlich schnell ein. Sie sah so süß und friedlich aus. Diese Polizistin sah immer wieder zu uns rüber und lächelte glücklich. Vermutlich freute sie sich für uns. Nach einer Weile wurde es plötzlich unruhig. Kurz danach wusste ich auch warum. Shinichi kam, gefolgt von einem anderen Jungen mit Dialekt ins Büro.

Als er uns entdeckte, fing er an zu grinsen. Er kam auf (V/N) und mich zu und blieb vor mir stehen. "Na Kaito, wie ist es gelaufen?", flüsterte er. "Wie ist was gelaufen?", fragte ich verwirrt. Das grinsen verging ihm nicht. "Na, hat (V/N) sich gefreut, dass du hier bist?" Ich lächelte. "Das fragst du noch? Sieh doch mal genau hin, oh großer Detektiv!"

Er lachte. "Unter uns. Hast du es ihr mittlerweile gesagt?" Wieso war er eigentlich so neugierig? "Wenn du es wirklich wissen willst. Ja, ich habe es ihr gesagt." Er grinste wieder. "Und was hat sie gesagt?" Bevor ich antworten konnte, wachte (V/N) wieder auf. Sie sah sich verschlafen um und rieb sich dann die Augen. "Na, gut geschlafen Cousinchen?", fragte Shinichi mit einem fetten grinsen im Gesicht. Sie wurde rot und sah ihn verärgert an. "Um ehrlich zu sein: Ja, ich habe gut geschlafen! Und ich hoffe du hast deine Arbeit gemacht!"

"Natürlich haben wir unsere Arbeit gemacht!", mischte sich der andere Typ ein.

(V/N) P.O.V
Ich sah an Shinichi vorbei und musterte den Typen hinter ihm. "Und wer bist du?", fragte ich überrascht. Er grinste. "Mein Name ist Heiji Hattori! Ich lebe in Osaka und bin dort ein Detektiv, genau wie unser lieber Shinichi!" Ich nickte. "Was habt ihr denn heraus gefunden?" Shinichi lächelte. "Nun, wir haben eine Augenzeugin gefunden, die noch dazu den wahren Täter beschreiben kann! Sie ist bereits bei einem Phantombildzeichner und gibt ihre Beschreibung ab. Du hast das Recht beeindruckt zu sein!"

Nachdem er seinen letzten Satz beendet hatte, fingen Kaito und ich gleichzeitig an zu lachen. Shinichi sah uns böse an. "Was ist denn so witzig ihr Spaßvögel?!" Als ich mein Lachen endlich unter Kontrolle hatte, atmete ich einmal tief durch. "Wieso sollte ich davon beeindruckt sein? Du hast viel schwerere Fälle gelöst! Und das in noch kürzerer Zeit! Also warst du heute für deine Verhältnisse echt langsam, oh großer Detektiv!" Ich kicherte. Shinichi murmelte etwas unverständliches und verschwand dann, wer weiß wo hin.

Heiji setzte sich zu uns und wir unterhielten uns eine Weile. Kurze Zeit später kam Takagi zu uns. "Gute Neuigkeiten! Dank der Beschreibung von der Augenzeugin wissen wir jetzt wer der Täter ist! Wir suchen bereits wegen anderer Straftaten nach ihm. So wie es aussieht hat er vor kurzem mit einem Partner einen Juwelier überfallen. Wir gehen davon aus, dass der Tote sein Komplize war und er ihn umgebracht hat, weil er die Beute nicht teilen wollte. Du darfst also jetzt nach Hause gehen. Es kann aber sein, dass wir noch einmal Fragen haben."

Ich strahlte. "Vielen Dank Takagi! Sie sind doch nicht so fies, wie ich dachte!" Ich kicherte und er wurde etwas rot. "Danke. Achja und tut mir leid, wegen der unrechtmäßigen Verdächtigung und besonders das mit den Handschellen!" Er lachte etwas nervös. Kaito drückte mir seinen Ellbogen in die Seite. "Du weißt, dass ich genau neben dir sitze oder?", sagte er, mehr aus Spaß.

"Aber natürlich weiß ich das Kaito!" Ich lächelte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Er wurde leicht rot und lachte verlegen. "Ich rufe Jii an, damit er uns abholt." Damit stand er auf und ging vor die Tür, um zu telefonieren. "Ich schätze, du kommst dann nicht mit zu Kudo?", fragte Heiji. Ich schüttelte den Kopf. "Tut mir leid. Ich kann ja morgen mit Kaito vorbei kommen. Du fährst doch bestimmt heute nicht mehr nach Hause oder?" Er schüttelte den Kopf. "Gut, dann sehen wir uns morgen!"

Ich stand auf und verabschiedete mich von Heiji. Dann suchte ich nach Shinichi, um ihm Bescheid zu sagen, dass ich morgen mit Kaito zu ihm kommen würde. Ich fand ihn recht schnell, er redete gerade noch mit dem Inspektor. "Hey Shinichi! Ich gehe gleich mit Kaito nach Hause. Ich habe Heiji aber versprochen, dass wir morgen zu dir kommen, damit wir das von heute nachholen können!"

Er drehte sich zu mir. "Alles klar. Aber (V/N)? Pass bitte auf dich auf!" Ich nickte. "Keine Sorge, Kaito ist doch bei mir!" Er nickte und wir verabschiedeten uns von einander. Dann ging ich nach draußen zu Kaito, wo wir gemeinsam auf Jii warteten.

Dieses mal habe ich nicht wirklich viel zu sagen. Nur eins. Ich habe meiner Meinung nach tolle Sachen für diese Story geplant! Ich hoffe ihr hattet Spaß mit diesem Kapitel und ihr freut euch schon auf besagte Sachen. Wir lesen uns dann beim nächsten Kapitel!

Eure Autor-chan

Thief Love (Kaito Kid x Reader)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt