Kap. 20: Klassenfahrt

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Stellt euch mal vor, ihr würdet in eine Bar gehen und Kaito wäre der Barkeeper! Ich würde total ausrasten! Aber jetzt viel Spaß mit dem Kapitel, freut euch schonmal aufs Ende 😜😈

(V/N) P.O.V
An der Schule angekommen, sahen wir einen großen Bus und davor unsere Klasse. Wir stiegen aus und bedankten uns bei Jii. Dann holte Kaito unser Gepäck aus dem Kofferraum und wir gingen zum Bus. Kaito gab dem Fahrer das Gepäck und ich ging zu Aoko und Keiko. "Morgen ihr beiden!", begrüßte ich sie. "Morgen (V/N)! Na, hat Kaito dir deinen Koffer getragen?", fragte Keiko.

Ich wurde ein bisschen rot. "Ja, hat er. Aber freiwillig! Ich hab ihn nicht gezwungen!" Aoko und Keiko fingen an zu lachen und nach kurzer Zeit stimmte ich mit ein. Als Kaito bei uns war, stiegen wir in den Bus ein. Kaito und ich setzten uns hinter Keiko und Aoko. Nachdem die anderen alle eingestiegen waren, fuhren wir los.

Nach kurzer Zeit spürte ich etwas auf meiner Schulter. Es war Kaito, er war eingeschlafen. Ich musste lächeln, das sah einfach zu süß aus! Plötzlich hörte ich leises kichern. Ich sah nach vorn und schaute in die Gesichter von Aoko und Keiko.

Ich wurde etwas rot, ließ ihn aber schlafen. Nachdem die beiden sich wieder hingesetzt hatten, merkte ich, dass ich auch ganz schön müde war.
Ich lehnte meinen Kopf gegen Kaitos und schlief auch ziemlich schnell ein.

~Timeskip~

Als ich aufwachte, waren wir schon so gut wie da. Ich sah aus dem Fenster und schaute auf einen großen Wald. Auf der linken Seite konnte man in ein wenig Entfernung eine Ruine auf einem kleinen Berg sehen. Endlich am Ziel angekommen, schlief Kaito immer noch friedlich an meiner Schulter angelehnt.

Ich wuschelte ihm durch die Haare und flüsterte: "Kaito, aufwachen wir sind da!" Er grummelte ein wenig und wurde dann endlich wach. "Guten Morgen! Na, gut geschlafen?" Er brauchte eine Weile, um zu begreifen, dass er die ganze Fahrt an meine Schulter angelehnt geschlafen hat. Er wurde ein wenig rot. "Um ehrlich zu sein, hab ich wirklich gut geschlafen." Er lächelte leicht.

Ich kicherte und stand dann auf. "Na komm! Die anderen sind schon fast alle draußen!" Ich schnappte mir meinen Rucksack und verließ den Bus, dicht gefolgt von Kaito. "So liebe Schüler! Wir werden zuerst unsere Zimmer beziehen und dann Mittag essen. Nach dem Essen gibt es eine Schatzsuche in Zweierteams im Wald. Heute Abend wird der Herbergenbesitzer ein Lagerfeuer anzünden und es gibt Würstchen und Marshmallows. Morgen nach dem Frühstück werden wir dann die Ruine im Wald erkunden und danach zurück nach Hause fahren."

Alle schienen recht glücklich über das Programm zu sein und so gingen wir auf unsere Zimmer. Ich teilte mir ein Zimmer mit Aoko und Keiko. Das Zimmer war klein aber gemütlich und wir räumten unsere Sachen ein und bezogen die Betten. "Wisst ihr schon, mit wem ihr auf Schatzsuche geht?", fragte Keiko. Darüber brauchte ich mir keine großen Gedanken machen. "Ich gehe mit Kaito." Die beiden grinsten mich an. "Schon klar!", meinten die beiden gleichzeitig.

Ich lächelte beschämt und die beiden fingen an zu kichern. Danach gingen wir zusammen zum Mittag essen. Es gab Fisch mit Reis und grünen Bohnen. Wir saßen schon am Tisch, als sich Kaito zu uns setzte. "Na, ist das Bett schon bezogen?", fragte ich. "Na klar, was denkst du denn!" Er grinste und fing an zu essen, da fiel mir auf, dass er gar keinen Fisch auf dem Teller hatte.

"Hey Kaito. Wo ist denn dein Fisch?", fragte ich ihn. Er erstarrte kurz und lächelte dann nervös. "Ach weißt du, ich hatte heute irgendwie keine Lust auf Fisch!" Aoko fing an zu kichern und Kaito sah sie böse an. Ich zuckte einfach mit den Schultern und aß weiter.

Nach dem Essen sammelten wir uns alle vor der Jugendherberge. "Bildet bitte Zweierteams und kommt dann zu mir. Ich gebe euch eine Karte, einen Kompass und ein GPS-Tracker. In den Verstecken findet ihr Koordinaten, die ihr in den Tracker eingeben müsst. Dann müsst ihr nur noch den Richtungen folgen, die euch angezeigt werden."

Alle nickten und teilten sich auf. Ich ging selbstverständlich mit Kaito. Nachdem alle ihre Karten, Kompasse und Tracker bekommen hatten, stellten wir uns am Waldrand auf. "Und los!", rief unsere Lehrerin. Den ersten Hinweis hatten wir alle bekommen und Kaito und ich hatten einen guten Vorsprung, da wir die Koordinaten schon rausbekommen hatten.

Es lief gut und wir fanden ein Versteck nach dem anderen. Wir merkten gar nicht, wie die Zeit verging und ehe wir uns versahen war es schon Abends, kurz vor der Dämmerung. "Hey Kaito. Vielleicht sollten wir langsam zurück gehen. Es wird bald dunkel!" Er nickte. "Du hast recht." Wir sahen uns um und merkten, dass wir uns zu sehr auf den Tracker fokussiert hatten und nicht die geringste Ahnung hatten, wo wir waren.

"Kein Grund zur Panik! Wir haben immer noch Karte und Kompass!", meinte Kaito hoffnungsvoll. "Wenn du damit klar kommst, ist ja alles gut. Ich kann mit Karten absolut nichts anfangen." Kaito schlug die Karte auf und sah angestrengt darauf. "Also, so wie ich das sehe müssen wir da lang und kommen dann irgendwann zurück auf den Waldweg." Er faltete die Karte zusammen und steckte sie zurück in seinen Rucksack.

"Wir sollten aber auch die anderen anrufen, damit sie Bescheid wissen!", meinte er. Ich nickte und zog mein Handy aus der Hosentasche. Ich klappte es auf, nur um festzustellen, dass ich keinen Empfang hatte. "Mist, ich hab keinen Empfang! Wie sieht es bei dir aus?" Kaito sah auf sein Handy. "Mist, mein Akku ist leer! Naja, egal. Wir sollten uns auf den Weg machen!" Ich nickte und folgte ihm, nachdem ich mein Handy wieder weggesteckt hatte.

Wir liefen eine ganze Weile durch den Wald und es wurde immer dunkler. "Bist du sicher, dass das der richtige Weg ist Kaito?" Ich blieb stehen und sah ihn fragend an. "Ich denke schon. Warte, ich gucke noch einmal auf die Karte." Er holte die Karte aus dem Rucksack und entfaltete sie. Während er versuchte heraus zu finden, wo wir gerade sind, ging ich zu einem Baum rüber und lehnte mich erschöpft dagegen.

Doch plötzlich kippte der Baum und ich fiel mit. "Kaito!!" Er sah hoch und Panik breitete sich in seinem Gesicht aus. Er ließ die Karte fallen und lief zu mir, doch er konnte nichts mehr tun. Ich fiel einen kleinen Hang hinunter und blieb am Ende auf dem Waldboden liegen. Ich hörte, wie Kaito nach mir rief, aber ich rührte mich nicht und schloss meine Augen.

So, das wars mal wieder für heute! Ich weiß, ich bin immer noch gemein aber das bin ich gerne! Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen und wir lesen uns im nächsten Kapitel wieder!

Eure Autor-chan

Thief Love (Kaito Kid x Reader)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt