Kap. 9: Date?

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(V/N) P.O.V

Die Tage im Krankenhaus gingen schnell vorüber. Kaito kam jeden Tag und besuchte mich. Er zeigte mir Zaubertricks und erzählte mir alles was in der Schule passierte. Und dann wurde ich endlich entlassen. Früh morgens kam die Visite und als die Ärzte wieder gegangen waren packte ich meine Sachen und wartete auf Kaito. Er hatte mir versprochen, dass er mich abholen würde.

Es war schon 10 Uhr und er war immer noch nicht da. Langsam wurde ich ungeduldig. Ich saß schon im Wartebereich der Station und wartete bis Kaito mich abholen würde. Gerade als ich dachte er hätte es vergessen, kam er um die Ecke. Ich sprang auf und rannte auf ihn zu. Bei ihm angekommen umarmte ich ihn stürmisch. „Hey hey immer mit der Ruhe (V/N)!" Er lachte und umarmte mich zurück. „Aber ich freue mich schon seit zwei Tagen auf heute!" Er fing an zu grinsen. „Na dann! Bereit von hier zu verschwinden?" Ich nickte und er nahm mir meinen Rucksack ab, obwohl er nicht wirklich schwer war.

Er führte mich Richtung Ausgang und kurz bevor wir da waren nahm er meine Hand. „Mach die Augen zu!" Ich sah ihn verwundert an, tat aber was er mir sagte. Er führte mich an meiner Hand nach draußen und ich hörte die vorbei fahrenden Autos und spürte den Wind. „Du kannst die Augen wieder auf machen!" Er ließ meine Hand los und stellte meinen Rucksack neben mir ab. Ich öffnete meine Augen und sah Kaito neben einem Motorrad stehen. „Wow, du kannst Motorrad fahren?!" Er nickte und reichte mir einen Helm. Das war vielleicht cool! Shinichi hatte mich ein paar mal mit seinem Auto mit genommen aber das hier war weitaus cooler!


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Ich setzte den Helm auf und nahm den Rucksack auf den Rücken. Kaito setzte ebenfalls seinen Helm auf und setzte sich auf sein Motorrad. Dann sah er mich erwartungsvoll an und ich ging zu ihm und kletterte hinter ihm aufs Motorrad. Er startete den Motor und drehte sich dann noch einmal zu mir um. „Bereit?" Ich nickte aufgeregt. „Dann halt dich gut fest, wir wollen ja nicht, dass du runter fällst und wieder ins Krankenhaus musst! Shinichi würde mich bestimmt umbringen!" Ich musste lachen und schlang dann meine Arme um ihn, damit ich nicht runter fiel. Kurz darauf fuhr er auch schon los.

Es war einfach ein atemberaubendes Gefühl! Wir fuhren eine ganze Weile, bis wir vor meinem Haus anhielten. Kaito stellte den Motor ab und stieg dann vom Motorrad. Dann reichte er mir seine Hand und half mir ebenfalls runter. Ich nahm meinen Helm ab und lächelte ihn an. „Das war unglaublich Kaito!" Er nahm auch seinen Helm ab und lächelte verlegen. „Ach das war doch nur eine kleine Spritztour." Wir gingen ins Haus und ich brachte schnell meinen Rucksack nach oben und kam mit einer kleineren Handtasche wieder herunter. Kaito saß im Wohnzimmer auf dem Sofa und ich setzte mich dazu.

„Na bist du schon startklar?", fragte er mich grinsend. „Klar! Ich bin schon seid zwei Tagen startklar!" Wir standen auf und gingen wieder nach draußen zum Motorrad. Ich setzte meinen Helm auf und stieg dann zu Kaito aufs Motorrad. Ich hielt mich fest und er fuhr los. Eine weile später kamen wir am Tropical Land an. Ich stieg ab und nahm den Helm von meinem Kopf. Kaito nahm mir den Helm ab und wir gingen gemeinsam zum Eingang. Nachdem wir unsere Karten gekauft und die Helme in einem Schließfach untergebracht hatten, sahen wir uns den Plan an. „Und wo willst du zuerst hin?", fragte Kaito. Ich sah noch einmal auf den Plan und deutete dann auf die Achterbahn. „Lass uns da hin gehen!"

Kaito nickte und nahm meine Hand. Dann gingen wir zusammen zur Achterbahn und stellten uns in die Schlange. Nach einer ganzen Weile saßen wir dann endlich in der Achterbahn. Als sich der Wagon in Bewegung setzte, nahm ich Kaitos Hand. Er erschrak erst, hielt dann aber meine Hand fest. Nach der Achterbahn stellten wir uns noch an vielen anderen Schlangen an. Gegen Mittag setzten wir uns dann in ein Restaurant und Kaito holte etwas zu essen für uns.

Ich sah mich eine Weile um, bis Kaito mit einer großen Pizza und zwei Gläsern Wasser zurück kam. Er setzte sich mir gegenüber und lächelte mich an. „Lass es dir schmecken!" Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich nahm ein Stück Pizza und Kaito tat es mir gleich. In null Komma nichts hatten wir die ganze Pizza verputzt. Als ich Kaito wieder ansah, musste ich kichern. Er sah mich verwundert an. „Was hast du denn?", fragte er verwirrt. „Na, du hast noch Tomatensoße im Gesicht!" Ich musste immer noch kichern. Er wurde etwas rot und wischte sich mit einer Serviette über den Mund.

Er brachte das Geschirr weg und dann gingen wir zusammen zum Geisterhaus. „Wenn du Angst hast, kannst du ruhig meine Hand nehmen!" Er wurde etwas rot und sah verlegen zur Seite. Ich kicherte. „Danke Kaito aber ich habe keine Angst!" Er grinste mich an und zuckte mit den Schultern. Wir stellten uns an und nach einer ganzen weile waren wir dann an der Reihe. Wir betraten das Geisterhaus mit unserer Gruppe und die Tour begann.

Ich zuckte hier und da ein wenig zusammen aber richtig Angst hatte ich nicht. In der Ferne konnte ich schon den Ausgang sehen, als plötzlich ein Skelett vor uns von der Decke fiel. Ich erschrak so sehr, dass ich aufschrie und nach Kaitos Hand griff. Ich hörte wie er lachte und als wir wieder draußen waren grinste er mich an. „Du hast also keine Angst ja?" Ich sah ihn etwas wütend an und wurde dann rot. Ich sah schnell auf den Boden.

Ich hörte wie er kicherte. „Das muss dir doch nicht peinlich sein!" Er nahm mich an die Hand. „Komm es wird langsam dunkel. Wir sollten uns einen guten Platz suchen, sonst sehen wir hinterher nichts." Ich wollte fragen was er meint aber er zog mich schon zu einem großen Springbrunnen. Wir setzten uns an den Rand und Kaito lächelte mich an. „Warte einen Moment hier!" Damit war er verschwunden. Ich sah mich ein wenig um. Der Brunnen war in der Mitte eines großen Platzes. Hinter dem Brunnen konnte man ein Schloss sehen, dass dem Disneyschloss ähnelte.

Bevor ich mich weiter umsehen konnte kam Kaito mit zwei Eiswaffeln wieder. Er setzte sich und reichte mir eine Eiswaffel mit Schokoeis. „Hier bitte! Ich hoffe du magst Schoko." Ich nickte. „Danke Kaito. Verräts du mir jetzt auch auf was wir warten?" Bevor er etwas sagen konnte schoss eine Rakete in den Himmel. Ich sah bezaubert in den Himmel und dann zurück zu Kaito, der mich angrinste. „Darauf haben wir gewartet!" Wir aßen unser Eis und sahen uns das Feuerwerk an. Nach einer ganzen Weile der Stille meldete sich Kaito wieder.

„(V/N)? Ich würde dir gerne etwas sagen.."

Shinichi P.O.V

Mein neuer Fall hatte mich ins Tropicalland gebracht. Der Mörder eines Mädchens konnte fliehen und soll hier vom Personal gesehen worden sein. Kommissar Megure war auch Undercover hier und hatte einige seiner Männer ebenfalls Undercover eingeschleust. Ich suchte gerade in der Nähe des großen Springbrunnens nach dem Mörder, als ich (V/N) und Kaito bemerkte.

Ich ging zu den beiden rüber. „Hey ihr beiden. Was macht ihr denn hier?" Kaito sah mich erst erstaunt und dann ein wenig wütend an, während (V/N) mich einfach anlächelte. „Kaito hat mich hierher eingeladen!" Sie lächelte mich glücklich an. Kaito hatte sie eingeladen? Jetzt ging mir ein Licht auf, warum er mich so wütend angesehen hatte. „Ich gehe kurz auf Toilette, bin gleich wieder da!" (V/N) stand auf und verschwand in Richtung Toilette. „Tut mir leid, dass ich dazwischen geplatzt bin Kaito!" „Schon gut. Ich sage es ihr einfach wann anders." Ich lächelte ihn erleichtert an, als ich eine riesige Menschenmasse hinter ihm ausmachen konnte.

„Was ist denn da hinten los? Komm Kaito, das gucken wir uns mal an!"

Thief Love (Kaito Kid x Reader)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt