Aufruf

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Um 5 Uhr morgens wurden wir geweckt.

Heute war es soweit, der Kampf stand an. Wir mussten unbedingt diese Eindringle vertreiben. Ich machte es um die Rebellen vor denen zu schützen, der Rest der Soldaten machte es für die Lady.

Wir bekamen T-Shirts und kaki Hosen. Ich ließ meine Haare halb offen und halb zu, denn ich wollte nicht das sie mir beim Kampf ins Auge fielen.

Entschlossen sah ich in den Spiegel und warf mir ein triumphierendes Lächeln zu. Heute würden Leila und ich flüchten. Raus aus dieser Hölle zurück nach Hause.

Rhys gesellte sich zu mir und seine kristall blauen Augen funkelten zu mir herüber. Er fuhr mit ihnen meinen Körper auf und ab und zog kurz eine Augenbraue nach oben. "Sexy siehst du aus, wie eine richtige Soldatin."

"Ich bin aber keine und werde nie eine sein." antwortete ich nur und warf ihm einen bösen Blick zu.

"Kleines du bist sowas von unlocker. Du hältst dich heute an mich,klar? Keine waghalsige Aktion und kein Fluchtversuch, du würdest sowieso wieder bei mir landen."

Wortlos ging ich aus dem Bad.

Leila und ich lächelten uns leicht zu und sie ging dann auch ins Bad. Als alle fertig waren gingen wir in den Essen Saal. Es wurde durchgezählt und 6 Gruppen mit jeweils einem Anführer.

Rhys, Shane, Rick, Marc und Jan.

Nartürlich war ich in Rhys Gruppe und Leila in Shanes.

Nun machten wir uns auf dem Weg zum großen Tor. Dahinter lag die Freiheit, die meine Schwester und ich vor einem Monat noch hatten.

Ich setzte meinen kalten Blick auf denn ich spürte, wie mich alle anguckten. Auch Rhys, der plötzlich nach meiner Hand griff. Ich riss mich sofort los und warf ihm einen verwirrten Blick zu.

"Ich wolkte gucken, ob du so kalt bist wie dein Blick" sagte er und biss sich auf die Unterlippe.

"Das ist der schlechteste Anmachspruch, den ich je gehört hab", erwiederte ich.

"Trotzdem bist du nicht so kalt wie dein Blick. Du bist warm. Vielleicht sogar heiß? Aber ich weiß das das ganze" er deutete auf mein Gesicht " nur Fassade ist, Kathy." Er sah mir tief in dis Augen.

Warum mussten seine Augen nur so zum dahin schmelzen sein?

Doch ich musste mich zusammenreißen und sagte deshalb nur " Du weißt gar nichts Rhys" damit war das Gespräch beendet. Ich sag wie das Tor geöffnet wurde und spannte mich an.

Ein Oberhaupt oder so kam zu uns und sagte mit harter Stimme: "Rhys, nimm die Rebellin bei der Hand und pass auf sie auf, sei immer an ihrer Seite, die ist zu allem fähig" er bleib so lange bei uns , bis Rhys wirklich meine Hand nahm.

Ich dachte er würde sie nur schulterzuckend nehmen, doch er sah mich fragend an und ich nickte knapp, weil ich wollte, dass dieser Gouvernor verschwindete. Dann nahm er sie, vorsichtig und sanft. Ich versuchte nicht verwirrt zu sein und konzentrierte mich auf das was vor mir lag, auch wenn diese Berührung in mir ein kribbeln auslöste.

Wir maschierten los. Als wir das Tor durchquerten, wollte ich am liebsten in den Wald rennen, der sich rechts und links neben mir befand.

"Hey kleines, ich weiß wir sind jetzt draußen, aber das ist kein Grund meine Hand zu zerquetschen." Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich seine Hand mit jedem Schritt fester gedrückt hatte.

"Tut mir leid" murmelte ich und sah zu Boden. "Was hast du da gesagt? Kathy entschuldigt sich bei mir? Das geht doch nicht, dass habe ich mir sicher eingebildet." Er zog eine Augenbraue hoch und lachte. Sein Lacheln raubte mir den Atem. Nein solche Gedanken darf ich nicht haben.

"Nein du hast dich bestimmt nur verhört" sagte ich und grinste ein bisschen. Er schüttelte mit einem Lächeln den Kopf und ging mit mir an der Hand weiter.

Nach einer Stunde waren wir da. Die Truppen verstreuten sich und ich konnte noch kurz mit Leila reden.

Sie war ebenfalls an Shanes Hand und ich winkte sie zu mir. Ich umarmte sie und flüsterte ihr ins Ohr "Wir kommen heute hier weg. Wir werden uns schon finden und dann hauen wir ab." Bevor sie etwas erwiedern konnte zog sie Shane zu sich und sagte "Wir müssen los" Er und Rhys umarmten sich kurz und dann gingen sie weg. Ich blieb mit Rhys zurück.

An uns liefen mehrere Soldaten vorbei, es war ein komplettes durcheinander. Und sie nahmen keine Rücksicht sondern rempelten einen ständig an oder zogen einen mit.

Ich wurde so angerempelt, dass ich mit voller Wucht auf Rhys prallte und dachte, wir würden gleich zu Boden fallen.

Doch er fing mich auf und hielt stand.

Meine Hand auf seiner Brust und unsere Gesichter, nicht weit von einander entfernt. Und das schlimme war, es gefiel mir.

Ich löste mich schnell aus der Umklammerung seiner starken Arme und sah geradeaus. Ich erwartete jetzt einen dummen Spruch, doch er sah mich nur von der Seite an und nahm wiedermeine Hand.

Bad soldierGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt