Ich war unter Schmerzen eingeschlafen und erwachte am nächsten Tag. Ich hatte angst mich zu bewegen, da die Schmerzen nicht zum aushalten waren.
Ich lag mit dem Rücken zur Tür und bemerkte nur wie sie aufging.
"Schläft sie noch?", flüsterte jemand. Es war meine Schwester. Ich beschloss, mich nicht zu rühren. " Anscheinend schon" das war jetzt Shane. Wo war wohl Rhys? Was juckt mich das? er war ein Arsch.
" Du hast sie wirklich lieb,oder?" brach Shane nun das schweigen. "Oh ja, sie ist ein Teil von mir. Ich wäre ohne sie aufgeschmissen. Sie beschützt mich und ich beschütze sie." Diese Worte erwärmten mir mein Herz.
Ich machte mich mit einem räuspern bemerkbar. " Oh kathy du bist wach. Geht es dir besser?"
ich schüttelte den Kopf und blickte zu den beiden.
" Du gestern wegen Rhys, dass hat er bestimmt nicht so gemeint. Er war bestimmt überfordert."
" Leila ich brauch kein Mitleid. Mich interessiert Rhys nicht, er ist mein Feind. Ich müsste morgen wieder fit sein."
Ich starrte an die Decke.
" Ich will dir nur helfen" sagte sie etwas gekränkt.
ich verdrehte die Augen und sagte: " ok tut mir leid. Ich bin nur etwas reizbar."
"warst du das nicht schon immer?" mischte sich Shane ein und Leila kicherte ein bisschen.
"Ich sah die beiden ausdruckslos an und musste feststellen, dass sie ein schönes Paar ergeben würden.
Trotzdem antwortete ich nicht auf seine Frage sondern drehte mich zur Seite.
" Wir gehen dann mal, ruh dich aus und entspann dich" sagte Leila und schon viel die tür zu.
Entspannen? ich? hier? hahah. ich musste grinsen. Träum weiter Leila.
Ich rappelte mich auf und ging ins Bad.
Dort erschrak ich ertsmal vor meinem eigenen Spiegelbild. Ich hatte fette Augen ringe,meine Haare waren verwuschelt und ich hatte eine blau lilane Bäule am Kopf.
ich gönnte mir eine Dusche und entspannte mich unter dem angenehm warmen Wasser. Zum ersten mal fühlte ich mich wohl.
Ich hatte keine Klamotten mitgenommen und deshalb huschte ich nur mit einem Handtuch bekleidet schnell zum Schrank. Bis ich einen Blick auf meiner Schulter spührte. Ich wirbelte herum und sah Rhys direkt in die Augen, der gerade meinen Körper abchekte. Das Handtuch ging mir bis kurz vor dem Knie und ich hielt es mit einer Hand fest.
Er machte einen Schritt auf mich zu und sagte verspielt:" Das Handtuch steht dir gut, aber das was sich darunter verbirgt" er fuhr sich durch die Haare und leckte sich über die Lippen.
" Wirst du niemals zu sehen bekommen"
beendete ich seinen Satz und sah ihn triumphierend an.
"Das werden wir ja noch sehen" sagte er und lächelte verstohlen.
" Spiel deine spielchen mit jemand anderem rhys" erwiederte ich.
Ich hatte gerade zum ersten mal seinen Namen gesagt. Das war ein komisches Gefühl.
Doch an mich würde er nicht so leicht rankommen. Allein schon was er gestern gesagt hatte. Die Wut stieg wieder in mir hoch.
Ich warf ihm noch einen feindseligen Blick zu , schmappte mir meine Sachen und ging wieder ins Bad.
Mein Kopf quälte mich nicht mehr so krass und es war echt eine Erleichterung. Doch das hieß ich muss ab morgen wieder zum Training.
Ich legte mich ins Bett und nach 10 Minuten legte sich Rhys dazu.
Ich hoffe ich konnte heute gut schlafen.
Aber mit ihm an meiner Seite ganz sicher nicht. Wo Leila und Shane waren wusste ich nicht. Komisch.
Mir fiel das Messer unter dem Kissenbezug ein, wie sehr ich es doch jetzt in Rhys rammen wollte.
Ich wusste nicht was er für Stimmungs Schwankungen hatte aber ich hatte da kein Bock mehr drauf. Als ich das Gefühl hatte, Rhys wäre am schlafen, fühlte ich vorsichtig nach meinem Messer. Es war immer noch da.
"Was machst du?" fragte eine allzu bekannte Stimme.
"was geht es dich an?" ich hatte wirklich kein Bock jetzt zu reden.
"schon ok" erwiederte Rhys, " ich versteh wenn du es dir grad wegen mir besorgst"
Wie arrogant konnte man eigentlich sein?
"Ich würds mir lieber auf ein stück scheiße besorgen als auf dich" sagte ich nur zurück.
"Hey kleines das war doch nur spaß. Chill ma aber ich weiß das du mich geil findest."
kleines? dieser junge ist echt krank.
" Ich glaube da ist dir dein Einbildungsvermögen durchgegangen." sagte ich.
Daraufhin rückte er ein Stück näher an mich ran und ich konnte seine Augen erkennen. Mein Körper spannte sich an.
"Du bist ja mal mega unlocker."
"Du bist ja auch mein Feind"
" Das könnte sich ja ändern" Ich spürte ein leichtes verspieltes lächeln auf seinen Lippen.
"pff" das war das einzigste was mir dazu einfiel.
Er kam mir plötzlich nah an mich ran und ich zog scharf die Luft ein. Er hauchte mir ein "Gute Nacht kleines" ins Ohr und ich zuckte zusammen und drehte mich von ihm weg.
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Bad soldier
RomanceLeila und Kathy sind Rebellen. Ihr absoluten Feinde sind die Soldaten. An einem ganz normalem Tag wurden sie von den Soldaten Rhys und Shane gefangen und verschleppt. Sie sollen nun für sie kämpfen und mit ihnen leben. Nichts als Hass empfinden sie...
