Kapitel 5

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Ich sah zur Seite und mein wütender Onkel stand vor uns. »Eh! Bevor du irgendwas sagst, ich kann alles erklären!«, versuchte ich ihn zu beruhigen und er blieb stehen, kniff die Augen leicht zu und sah Enes abwertend an.
»Er ist nicht mein Freund, sondern ein Freund..«, fing ich an, wurde aber dann von ihm unterbrochen. »Wo ist Soufiane?!«, fragte mein Onkel zornig. »Souf? Arwins Auto ist abgekratzt und Souf musste dann Parshi und Arwin nach Hause fahren. Und Enes ist ein Freund von Souf, er wohnt in Dicker Busch, er hat erst Emma und jetzt mich nach Hause gefahren. Aber.. ich hab mein Handy in seinem Auto vergessen und er hats mir gebracht, deswegen bin ich ja auch umgezogen undso. Und Freunde umarmen sich halt zur Verabschiedung, ganz was normales!«, log ich ihn von vorne bis hinten an. Ein Vorteil, keiner ist gestorben und er hat es mir geglaubt. Mein Adoptivvater checkte Enes nochmal von oben nach unten ab, drehte sich um und ging ins Haus. Enes starrte mich mit großen Augen und runtergeklapptem Kinn an. »Was ist?«, fragte ich. Enes sammelte sich wieder »Bist du Autorin oder woher die Filme? Masallah Mädchen, ich hätt komplett nur scheiße gelabert.«. Ich lachte leicht und drehte mich um. »Gute Nacht!«, rief ich ihm zu und ging ins Haus. Ich ging schnell in mein Zimmer und sah mich im Spiegel an.

Oh mann, grade noch geschafft!

(Aussehen von Deniz wurde geändert! Kapitel 2)

Ich konnte lügen, wie gedruckt, aber stolz war ich nicht so ganz. Ich hasste es zu lügen und angelogen zu werden. Ich ging einfach ins Bett und ging noch auf Instagram etwas rum.

-

In den Ferien passierte nicht viel. Wieder sah ich Enes eine Woche nicht. Er hatte alles aus mir herausgequetscht und ist einfach wieder verschwunden. Es war mir egal, doch irgendwie fühlte ich mich ausgenutzt. Er hat das bekommen, was er wollte und hat sich verpisst, wie jeder andere Junge auch. Ich hatte mich mit Emma verabredet und wir gingen zusammen zum McDonalds. Wir redeten und redeten, doch als ich auf mein Handy sah, bemerkte ich, dass wir schon über drei Stunden saßen. Wir machten das oft. Die Angestellten, kannten uns teilweise schon, genauso, wie der Döner Laden in dem wir früher sehr oft waren.
»Denkst du da läuft was mit Enes?«, fragte mich Emma plötzlich. Sofort schüttelte ich den Kopf »Habibi, niemals. Also er ist nett undso, aber ich werd doch kein Schoßhündchen. Weißt du wie viele die Durchnehmen und weiterschicken? Mit Eren war's doch auch der gleiche Scheiß.«. Emma stimmte mir zu und ich senkte den Kopf.

Flashback

»Ok! Ich schreib ihm jetzt!«, sprach ich duch den Lautsprecher. Ich telefonierte mit Emma und wir waren kurz davor, meinem Schwarm meine Liebe zu gestehen. Ich kannte ihn durch die Schule, er ging in meine Klasse. Da wir die einzigen Türken in der Klasse waren und er neben mir saß, verstanden wir uns ziemlich gut. Nach einer Zeit gingen schon ein paar Gerüchte rum, in denen behauptet wurde, wir hätten was oder wären zusammen sein. »Ja, yallah mach!«, forderte mich meine beste Freundin auf. Ich ging auf WhatsApp, da wir schon davor gechattet hatten und ich eine Nachricht von ihm hatte. Es war ein einfachen Lach- Emoji.

Ich: Hast du eigentlich eine Freundin?
Eren: is kompliziert

Ich rief »Emma er sagt, es ist kompliziert!«. »Oh okey! Schreib 'bei mir auch!«, wies sie an.

Ich: haha bei mir auch.
Eren: erzähl.

»Ich soll erzählen!«
»scheisse nein!«

Ich: erzähl du als erstes

»Dein Ernst?!«, lachte mich Emma aus.

Eren: Ne du

Emma stieß die Luft aus »Ok, aber mach verschlüsselt!«

Ich: ich kenn ihn seit der 5. Klasse und manche
sagen dass wir gut zusammen passen undso,
aber ich denke es ist einseitig.
Eren: sie ist aus Hochheim

Du kennst mich nicht! - Mero 428 FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt