In dieser Geschichte geht es um ein Mädchen, die mit Hass erfüllt ist und jeden abstößt, der ihr zunahe kommt ab. Doch in jener Nacht trifft sie auf den bekannten Enes Meral zu.
Was genau passiert, erfährt ihr in der Geschichte.
Viel Spaß beim Les...
»Freundin??«, kam es ungläubig von Eren, der mich mit zusammen gezogenen Augenbrauen anstarrte.
Fuuuck! Was sagst du jetzt? Keine Ahnung!!!
»Ja, wir sind zusammen!«, platzte es aus mir raus. Ich wusste nicht was ich tat. Plötzlich drehte ich mich um, packte Enes am Kragen seiner Jacke, zog ihn runter zu mir und flüsterte ein kleines »Sorry«. Danach presste ich einfach meine Lippen auf seine. Ein kribbeln machte sich in mit breit und meine Knie wurden weich. Enes und ich lösten uns außer Atem und starrten uns gegenseitig in die Augen. Empört stampfte Eren weg und ich ließ Enes los. »Scheisse!«, flüsterte ich panisch und ging mir durch die Haare. »Warum hast du das getan?«, fragte mich Enes in Trace. Fassungslos sah ich ihn an und ging auf ihn zu. Ich schubste ihn nach hinten »Warum?! Warum ich das getan hab?! Warum musst du dich immer einmischen?! Ich hätt's geklärt, aber nein! Der Enes muss ja unbedingt helfen! Hör auf immer so nett zu sein Enes! Schau in welcher Situation wir jetzt sind!«. Er sah mich verletzt an und ging ein paar Schritte hinter »Mach was du willst.. man sieht sich auf deiner Beerdigung!«. Und schon war er weg. Ich stand dort und wusste nicht, was ich machen sollte. Ich wollte mich vergraben, einfach verschwinden. Ich hab ihn einfach geküsst. Warum hab ich ihn geküsst?! Und warum hat es sich gut angefühlt?!
Kann es sein, dass du Gefühle für ihn hast? Was?! Nein! Niemals! Sag nie, niemals! Daraus wird doch sowieso nichts.
Frustriert und verzweifelt schlenderte ich nach Hause und legte mich auch sofort ins Bett. Ich fühlte mich elendig und schlief auch mit diesem scheußlichem Gefühl ein. - Als ich aufwachte, zog ich mich an und ging direkt zur Schule. Ich wartete vor dem Klassenzimmer, damit ich Eren abfangen konnte. Ich sah, dass er richtung Klassenzimmer ging, doch als er mich sah, drehte er sich wieder um. »Shit!«, flüsterte ich und lief los. »Eren!«, kam es von mir und ich griff nach seinem Arm. Er drehte sich ruckartig um, jedoch so sehr, dass ich nach hinten stolperte. Ich wurde aggressiv »Was ist dein scheiß Problem?!«, gab ich giftig von mir. Er sah mich verletzt an »Du bist mein scheiss Problem! Was willst du?«. Ich fasste mich wieder und versuchte mich zu beruhigen »Ich wollte dich einfach bitten, dass das, was gestern passiert ist, einfach zwischen uns bleiben sollte und du es niemandem sagst. Und, dass wir einfach ganz normale Freude bleiben.«. Er sah mich lange an, doch ich sah auf meinem Arm, der weh tat, da ich sie ausversehen gegen die Wand geschlagen hatte. Irgendwann griff er nach dieser sanft und begutachtete sie. »Es tut mir leid. Ja, von mir aus. Ich erzähl es keinem.«, lächelte er trotzig und ließ meinen Arm sanft los. Ich lächelte ihn dankend an und wir gingen zusammen ins Klassenzimmer.
Gut, die Sache mit Eren war geklärt, nur noch Enes.
- 2 Wochen später -
Ich hatte weder Enes gesehen, noch etwas von ihm gehört. Eren rückte mir immer mehr auf die Pelle und versuchte mich zu provozieren. Jedesmal fragte er, wie es Enes ging und warum er mich nie abholt. Meine Antwort daraufhin war, dass er zu viel zutun hatte. Irgendwann beschloss ich ihm zu schreiben. Ich ging auf meine Notizen und fing an zu tippen. Es war ein langer Text, doch den hatte ich vor einer Woche geschrieben, abgeschickt wurde er jedoch nicht. Souf meinte, dass wir mal wieder Shisha rauchen gehen sollten, also taten wir das auch. Die komplette Clique war wieder anwesend. Wir fuhren wieder zur Chyna Whyte Bar in Wiesbaden, da die Jungs unbedingt wollten. Ich stellte mich schonmal darauf ein, dass ich Enes sehen würde. Emma kam zu mir und wir machten uns bei mir fertig. Ich griff einfach nach irgendwelche Sachen, die irgendwie gut aussahen und zog sie an.
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