Chan P.O.V
,,Jisung... Ich hatte ja keine Ahnung. Das alles... Das tut mir so Leid." Ich wusste nicht was ich sagen könnte, deswegen schlang ich einfach meine Arme um ihn. Nur dieses Mal kuschelte er sich nicht an mich. Deshalb zog ich mich nach kurzer Zeit verwirrt zurück. ,,Jisung? Was ist los? Hab ich was falsches gesagt?"Er schüttelte den Kopf. ,,Nein Chan, du hast absolut gar nichts falsches gesagt. Es liegt an mir. Ich bin das Problem. Deshalb werde ich jetzt ins Rudelhaus gehen, meine Sachen packen und verschwinden." Ich konnte nicht fassen, dass er das wirklich gesagt hatte. Ich meine wir sind Mates. Er kann mich doch nicht einfach so verlassen.
Ich war so erstarrt, dass ich gar nicht bemerkte, wie Jisung aufstand und loslief.
Beweg dich du Volldepp, sonst verlieren wir ihn!!
Ich zuckte zusammen, als Black mich innerlich anschrie. Sofort sprang ich auf und rannte hinter Jisung her. Er war schon weiter gekommen als gedacht und auch schon außer Sichtweite, aber in Menschenform war ich Gott sei Dank schneller als er.
Bald sah ich ihn auch schon vor mir laufen. ,,Jisung, bleib stehen!", schrie ich ihm hinterher. Er lief einfach weiter. Ich lief so schnell ich konnte und holte somit auch schnell auf. Als ich nah genug bei ihm war, hielt ich ihn am Arm fest und drehte ihn zu mir. ,,Spinnst du jetzt eigentlich komplett? Wie kannst du nur darüber nachdenken jetzt wegzugehen?", sagte oder besser gesagt schrie ich ihm fast ins Gesicht.
Ich war von Panik erfüllt. Wenn er gehen würde, war es für mich das Ende. Ich würde es niemals ohne ihn aushalten. ,,Chan du verstehst das nicht. Ihr habt wegen mir Probleme. Ich bin daran Schuld, dass ihr angegriffen wurdet. Lass mich gehen Chan. Ich bin nicht gut für euch."
Schon wieder war ich komplett verwirrt. ,,Warum denkst du jetzt, dass du daran Schuld bist, dass wir angegriffen worden sind?" Ich verstand ihn beim besten Willen nicht. ,,Chan, ich hab auf dem Bild ein Zeichen oder besser gesagt ein Symbol gesehen. Es war das Symbol der Jäger, die meine Familie auf dem Gewissen haben. Sie wollen mich. Außerdem habe ich ein weiteres Symbol gesehen. Es ist das Symbol einer sehr großen und mächtigen Vampirfamilie, ihr Nachname ist Dunmore. Chan, wir haben es nicht einfach mit einem verrückten Werwolf zu tun.
Wir haben es auch mit Jägern und Vampiren zu tun. Aber den Angriff kann ich aufhalten, indem ich gehe. Denn die Jäger sind hinter mir her. Chan, bitte, mach es nicht schwerer als es ist und lass mich einfach gehen. Wenn sie mich fangen, sollen sie mit mir anstellen was sie wollen. Noch sind wir nicht verbunden. Du kannst auch weiterleben wenn ich tot bin. Chan, wenn ich mich ausliefere seid ihr in Sicherheit. Und das ist alles was ich will." Ich schüttelte den Kopf. Er hatte es immer noch nicht verstanden.
,,Ich werde dich nicht alleine lassen. Ich lasse nicht zu dass dir je wieder irgendjemand etwas antut. Du bist mein Mate, komme was wolle und ich werde immer da sein." Er sah mich mit großen Augen an. ,,Aber ich falle dir doch nur zur Last. Du hast jemand besseren verdient. Nicht so eine schwache Person wie ich." Ich war sprachlos. ,,Du bist die letzte Person die ich als schwach bezeichnen würde. Du hast so viel durchgemacht, so viele Schmerzen ertragen, hast so lange alleine durchgehalten, dann lasse ich dich bestimmt nicht jetzt alleine. Und denkst du wirklich, die Mondgöttin hat sich nichts dabei gedacht als sie uns zu Mates gemacht hat?"
Er senkte den Kopf. ,,Chan, bitte. Ich könnte mir nie verzeihen wenn dir etwas passieren würde. Bitte." Ich nahm ihn in den Arm. ,,Die größte Wunde die ich momentan überhaupt davontragen könnte ware die Wunde die entsteht, wenn du mich verlässt."
Er fing an zu weinen. Ich strich ihm sanft über den Rücken. ,,Ich bin für dich da. Das werde ich immer sein." Er zog sich zurück, um mir ins Gesicht zu schauen und seine Hand an meine Wange zu legen. Ich lehnte mich dagegen und schloss die Augen. ,,Du Sturkopf. Warum machst du auch jeden Plan kaputt?" Ich lachte wegen seiner Worte.
Er lächelte bevor ich mich zu sich runter zog und seine Stirn gegen meine lehnte. Er sah mir tief in die Augen, holte tief Luft und sagte, dann mit fester aber sanfter Stimme :,,Ich liebe dich."
Mein Herz hörte kurz auf zu schlagen um dann mit doppelter Geschwindigkeit wieder einzusetzten. Das war das erste Mal, dass er das zu mir sagte. Auch sein Herzschlag war sehr schnell und in seinen Augen spiegelten sich seine Gefühle wieder. Trauer. Verzweiflung. Angst. Aber vor allem Liebe.
,,Ich liebe dich auch, mein kleiner Wolf." Damit überbrückte ich den Abstand zwischen uns und legte meine Lippen auf seine.
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My mate
Werewolf,,Ich werde dich nicht alleine lassen. Ich lasse nicht zu dass dir je wieder irgendjemand etwas antut. Du bist mein Mate, komme was wolle und ich werde immer da sein." Er sah mich mit großen Augen an. ,,Aber ich falle dir doch bestimmt zur Last. Du...