Anti-Johann gewöhnte sich immer mehr daran, dass er sowohl von Sonja, als auch von anderen Elfen berührt und angefasst wurde. Es wurde ihm immer mehr egal. Von dem einen oder anderen genoss er mitlerweile sogar diese Zuneigung. Bei Sonja musste er hart arbeiten. Dies war am Anfang nicht leicht für ihn. Es wurde jedoch zunehmend besser. Und die Glocke hörte er fast schon gar nicht mehr. Anti-Cosmo war mit diesem Ergebnis schon sehr zufrieden. Deswegen wagte er etwas, was er zuvor nie bei Anti-Johann sich getraut hatte. Er holte einige der Freunde von Anti-Johann in die Elfenwelt. Genauer gesagt Samuel und Philipp. Diese sollten mit ihm schwimmen gehen. Dies war für Anti-Johann sehr schwer, da er dann nur noch eine Badehose trug. Deswegen blieb er in der Umkleidekabine, als er etwas hinter sich hörte. Er drehte sich um und entdeckte Anti-Cosmo. Beschämt begann er zu kreischen und versteckte sich hinter der Tür des Spinntes. "Du brauchst dich nicht zu verstecken. Ich sehe dich nicht das erstemal so," meinte Anti-Cosmo und schloss den Spinnt. Nun stand Anti-Johann mit seiner Badebekleidung vor ihm und hielt schützend seine Arme vor seinem Körper. "Ich habe dich schonmal mit weniger Kleidung gesehen, " meinte Anti-Cosmo : " Nur da warst du jedesmal Bewusstlos. Oder wie soll ich dich sonst gesund gepflegt haben?" Anti-Johann ließ seine Arme sinken. Anti-Cosmo stellte sich hinter ihn und fuhr mit der einen Hand die Narben nach. "Und jedesmal macht mich dieser Anblick erneut so traurig. So viele Narben....Piroschka könnte diese Narben verschwinden lassen. Nur wenn es für dich schon ein so großes Problem darstellt, vor mir mit freiem Oberkörper zu stehen, dann kann sie dir nicht helfen," Sagte Anti-Cosmo leise. "Ich will es versuchen," hauchte Anti-Johann zu Anti-Cosmo. "Dann versuche es erstmal bei deinen Freunden. Sie wollen mit die schwimmen gehen," Sprach Anti-Cosmo. Anti-Johann nickte und ging langsam zur Tür, welches in die Schwimmhalle führte. Dann öffnete er diese. Die beiden drehten sich in seine Richtung und Samuel schaute ihn erfreud an. Anti-Johann war dies sehr unangenehm. Deswegen blieb er vor dem Beckenrand stehen. "Entweder du kommst rein, oder ich werde dich hier rein bringen," meinte Samuel. Anti-Johann reagierte nicht. Ehe er sich versah, war Samuel aus dem Wasser gerannt hatte ihn gegriffen und mit hohen Bogen ins Becken geschmissen. Dies war so schnell, dass Anti-Johann es erst so richtig realisierte, als er unter Wasser war. Dann fiel ihm ein, dass er nicht schwimmen kann. Während er überlegte, was er am besten tut sollte, ging er immer weiter unter. Er entschied sich zu warten, bis ihn jemand holen wird. Dann merkte er, wie er am Arm gegriffen wurde und an die Wasseroberfläche gezogen wurde. " geht es dir gut? " Fragte ein geschockter Samuel. "Ja, ich kann nur nicht schwimmen," meinte Anti-Johann. "Warum sagst du das nicht? Du sollst doch nicht ertrinken, " Fragte Samuel. "Ich kann gar nicht ertrinken," meinte Anti-Johann :" Ich bin nur irgendwann nicht mehr in der Lage mich selbst aus der Situation zu holen. Wie im Moment. Ich bin zu schwach gewesen." "Soll ich dir schwimmen beibringen?" Fragte Philipp ihn. "Das wäre nett," meinte Anti-Johann. Dann fielen ihm seine Narben wieder ein und er drückte sich in die Ecke. "Du brauchst dich nicht zu schämen," meinte Samuel und drehte sich um. Sein Körper war auch von Narben geziert. Dies fiel Anti-Johann erst jetzt auf. " wie sind diese entstanden?" Fragte er. "Ihr wurdet von den Elfen gehasst und wir von den Menschen," Erklärte Samuel:" An mir hatte sich jemand für seine tote Schwester gerächt. Er hatte mich in die Finger bekommen und stellvertretend für den Mörder seiner Schwester gefoltert. Es war klar, dass ein Vampir für ihrem Tode verantwortlich war. Und da ich zu dieser Klassifizierung angehöre, musste ich es ausbaden." "Das tut mir leid," Flüsterte Anti-Johann leise. " Warum hast du denn die Narben?" Fragte Samuel. "Ein paar sind von Anti-Elfen, als ich im Verließ war. Einige sind von Elfen, welche mich unter anderem für Experimente mißbraucht haben," stotterte Anti-Johann. "Und die restlichen?" Fragte Samuel. Dies wollte Anti-Johann nicht beantworten. Nun meldete sich Philipp zu Wort:" Um den Kummer mit Schmerzen zu ertränken." "Woher weißt du das?" Fragte Anti-Johann unsicher. "Ich hatte es auch mal gemacht. Aber schon viele Jahrhunderte her,"Erklärte Philipp:"Ich kam mit der Tatsache nicht klar, dass ich mein Augenlicht verlor." "Also sind wir alle sehr verletzte Wesen," meinte Anti-Johann. "Und jeder von uns kommt unterschiedlich mit dieser Situation klar,"meinte Samuel. "Das stimmt," meinte Philipp. "Nur ich scheine sehr große Probleme damit zu haben," Flüsterte Anti-Johann. "Mit uns kannst du dich nicht vergleichen. Da musst du schon deine Artgenossen dir anschauen. Wobei die sind so gut darin ihre Gefühle nicht preiszuguben, dass man nicht einmal sehen kann, wie sehr sie leiden," meinte Samuel. "Du hast recht. Ich weiß nicht wie meine Spezies mit der Situation klar kommt," meinte Anti-Johann und stieg aus dem Becken hinaus. "Was hast du vor?" Fragte Philipp. "Ich muss antworten haben.!"Rief Anti-Johann. Er schwebte zur Umkleide. Samuel und Philipp waren sofort bei ihm. "Sollen wir zurück zur Erde gehen und du machst, was du auch immer vorhast," fragte Samuel. "Das wäre gut," meinte Anti-Johann. Samuel und Philipp zogen sich an. Dann verabschiedete sie sich. Anti-Johann hingegen flog zu Anti-Cosmo. Dieser schaute überrascht auf. "Was wünscht du mein Sohn?" Fragte Anti-Cosmo. "Wie hattest du dich gefühlt," fragte Anti-Johann. "Was meinst du?" Fragte Anti-Cosmo. "Wie schlimm war es, als Jean Claude und die Elfen an dir experimentiert haben?" Fragte Anti-Johann bestimmend. "Bitte, können wir nicht über etwas anderes sprechen?" Fragte Anti-Cosmo. "Nein! Werden wir nicht! Ich dachte immer, ich sei der einzige, der mit dieser Situation nicht klarkam. Der einzige, welcher so zugerichtet wurde. Aber ich glaube, Ich bin nicht allein mit diesen Schmerz. Es gibt noch andere. Wie dich!" Rief Anti-Johann:" Du trägst genauso wie ich immer nur lange Sachen." Anti-Cosmo stand nun auf. "mache deinen Rücken frei," forderte Anti-Johann ihn auf. Anti-Cosmo wich zurück. "Ich, ich kann es nicht," Flüsterte er. "Aber von mir es verlangen?" Fragte Anti-Johann. Anti-Cosmo drehte sich um, stützte sich an der Wand an und weinte. Anti-Johann ging direkt auf ihn zu. Dann zog er ihm das Hemd hoch. Er erschrak beim Anblick. Der Rücken war voll von eitrigen Wunden. "Wie lange hast du dass schon?" Fragte Anti-Johann. "Ein paar tausend Jahre, "Flüsterte Anti-Cosmo. Anti-Johann stach mit seiner Kralle in einen dieser Eiterherde. Anti-Cosmo kreischte und ließ sich zu Boden fallen. "Diese Wunden müssen behandelt werden!" Meinte Anti-Johann. "Ich weiß, aber ich kann nicht," Flüsterte Anti-Cosmo. "Dann werde ich dich zwingen, wie du mich gezwungen hast!"

Weg! wenn du noch kannst 3 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt