Kapitel 6

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Er Stand jetzt direkt vor mir.

Uns trennten nur noch wenige Zentimeter voneinander und ich konnte seinen Atem in meinem Gesicht spüren.

Wir standen eine Weile einfach so da. Keiner sagte etwas und keiner bewegte sich, bis er mich auf einmal in seine Arme nahm und fest drückte.

"Mate!" Knurrte der Junge in meine Haare und ich kuschelte mich näher an ihn. Ich kannte ihn nicht, dennoch fühlte ich mich so sicher wie noch nie zuvor.

Langsam machte ich einen Schritt zurück und schaute den Jungen der vor mir stand an. Er war genau so wie in meinem Traum ziemlich groß und Muskulös. Bei dem Gedanken an meinen Traum schoss mir wieder die Röte ins Gesicht und ich drehte mich etwas von ihm weg.

"Alles Okey bei dir, Stella?", fragte er mich und musterte dabei mein Gesicht, das aber durch seinen Blick bestimmt noch roter wurde.

"Ähm... ja, nur ein kleiner Gedanke, der mir wieder eingefallen ist.", sagte ich schnell und schaute ihm wieder in seine blauen Augen.

"Komm mit!", er schaute mir fest in die Augen und es wirkte, als würde er keine Widerrede dulden.

"A-aber ich kenne dich doch kaum.", stotterte ich. Das kann er doch nicht ernst meinen. Ich würde doch nicht einfach so mit einem Fremden mitgehen. Oder würde ich?

<<Ja, er ist dein Mate!>> Mischte sich nun Laila ein.

<<Du hast ja recht. Aber wer weiß wo er mich hin bringt.>> Gestand ich ihr meine Angst.

<<Er ist dein Mate, er wird dir nichts tun. Im Gegenteil, er würde dich mit seinem Leben beschützen.>> Antwortete sie mir nur und ich wusste, das sie recht hat.

" Wohin wollen wir denn gehen?", ich war nervös, was er aber auch zu bemerken schien, denn er kam wieder auf mich zu und umarmte mich.

"Ich will dich dem Rudel vorstellen.", antwortete er nur knapp, aber es war ein deutliches Lächeln auf seinen Gesicht zu erkennen.

"Okey. Hey, wie alt bist du denn eigentlich Jack?", neugierig schaute ich ihn an.

" 21. Und du?", nun musterte auch er mich neugierig. Er ist nur 3 Jahre älter als ich, zu meinem Glück.

"18.", antwortete ich nur knapp, mehr konnte man ja zu so einer Frage nicht sagen.

Er nickte und zog mich mit ihm in Richtung eines schwarzen Geländewagens. Wir gingen um ihn herum zur Beifahrertür, welche er mir öffnete und mich einsteigen ließ. Ich setzte mich hin und schnallte mich an. Er schloss meine Tür und stieg selber auf der Fahrerseite ein.

Er steckte den Schlüssel ins Zündschloss und schon fuhren wir auch schon los.

"Wie lange wird die fahrt denn dauern.", fragte ich ihn, als sein Wagen vom Parkplatz rollte.

" Ca. 2 Stunden werden wir brauchen. Ich bin gestern nur durch Zufall in diese Kleinstadt gefahren. Und da habe ich dich gesehen. Ich bin froh, dass ich dich endlich gefunden habe.", seine Augen strahlten mich förmlich an. Ich spürte, wie ich unter seinem Blick rot wurde.

"O-Okey.", stotterte ich. Er brachte mich völlig aus dem Konzept.

Schnell richtete ich meinen Blick aus dem Fenster und beobachtete die Umgebung.

Ich musste eingeschlafen sein. Denn das nächste was ich sah war ein großes Haus und sehr viele Menschen. Eher gesagt Werwölfe. Als ich neben mich sah, bemerkte ich, das der Fahrersitz leer war. In diesem Moment öffnete sich meine Tür und ich wurde sachte aus dem Auto gezogen.

Nun stand ich hier. Mindestens 100 Werwölfe starrten mich an und beginnen zu knurren. Nicht gut, gar nicht gut. Schnell schob Jack mich hinter sich und beschützte mich mit seinen Körper. Ein gefährliches lautes Knurren ertönte und alle wurden still.

"Wer meiner Mate auch nur ein Haar krümmt, bekommt es mit mir zu tun.", knurrte Jack zu den anderen. Erst dachte ich, des es gleich wieder losgeht, zu meinem Erstaunen aber bleiben die anderen ruhig und zogen den Rückzug an.

"Wie hast du das gemacht?", erstaunt sah ich ihn an. Wie hatte er das nur gemacht.

"Du weist es nicht, stimmt. Sagen wir's so, das Rudel sollte immer auf seinen Alpha hören.", fragend schaute ich ihn an, bis ich endlich begriffen.

Jack war ein Alpha.

Hellou liebe Leserinnen und Leser.👋

Ich hoffe, euch gefällt die Geschichte bisher.

Und uuh, Jack ist ein Alpha.🙃
Es bleibt also spannend.

Ich würde gerne ab 100 Lesern mal eine Lesenacht machen, was würdet ihr davon halten?

Viel Spaß euch noch.🐺🙃

My MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt