Kapitel 17

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Panisch keuchend schreckte ich aus meinem Traum auf. Verdammt. Frey will mich tot sehen. Ich muss es jemanden sagen, des Frey mich in meinen Träumen heimsucht ist nämlich nicht sonderlich normal meines Erachtens. Langsam legte ich meinen Kopf wider zurück und erschreckte mich darauf gleich nochmal. Das war kein Kopfkissen, worauf mein Kopf lag.

Langsam drehte ich mich un und sah in Jack's Gesicht. Er schlief, trotz meiner kleinen Panikattacke immer noch seelenruhig. Er sah friedlich aus, so wie er da gerade lag. Ich studierte seine Gesichtszüge, solange ich mir noch sicher sein konnte, das er mich dabei nicht sehen kann. Was mir ins Auge sprang, waren seine langen, schwarzen Wimpern, für die die meisten Mädchen töten würden.

Auf seinen Lippen bildete sich ein leichtes schmunzeln und ich schaute schnell weg. Der Idiot war die ganze Zeit wach gewesen.

"Und wie seh ich aus.", ich funkelte ihn böse an, stand aus dem Bett auf und schaute mich lieber etwas im Zimmer um.

"Du hättest mir ruhig sagen können, das du wach bist.", beleidigt widmete ich mich dem Fenster zu und studierte die Umgebung. Es war echt schön hier. Genau wie unser Rudel hatten sie ihr Gebit direkt an einem Wald. Sie hatten einen Wunderschönen Platz vor dem Rudelhaus, welcher mit vielen verschiedenen Blumen verschönert wurde. Auch zierte eine Große Trauerweide den Platz, um welche ein paar Bänke positioniert wurden.

Als ich gerade weiterschauen wollte, legten sich zwei starke Arme von hinten um mich und drückten mich an sich. Jack. Daran könnte ich mich gewöhnen.

<<Maaaattee.>> Flöttete Laila glücklich.

<<Ach halt doch die klappe.>> giftete ich zurück und befreite mich schweren Herzens aus der Umarmung.

"Und was machen wir heute Jack?", neugierig schaute ich ihn an und fragte mich, was wir heute so alles machen könnten.

"Ich werde dir mein Rudel etwas genauer Vorstellen.", er zog mich mit sich aus dem Zimmer und lief mit mir den Flur entlang, auf eine Treple zu. Gerade wollte ich die erste Stufe betreten, als mir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde.

"Lass mich runter!", quitschte ich, als mich Jack über seine Schultern warf. Er aber lachte nur laut und setzte seinen Weg fort. Ich wollte mich befreien, wollte es aber doch nicht riskieren, die Treppen runter zu segeln.

"Ist ja gut." Unten angekommen setzte Jack mich wieder auf den Boden zu und grinste mich an. Ich wiederum schaute ihn nur böse an.

"Warn mich bitte das nächste mal vor.", beleidigt zog ich einen Schmollmund und kassierte damit kur noch mehr Gelächter von ihm.

"Mach ich.", er zog lich in eine Umarmung und gab mir einen Kuss. Sofort war meine Stimmung wieder besser.

"Ich habe Hunger, gibt es hier auch irgendwo was zu essen." Wie aufs Stichwort knurrte mein Magen und Jack schob mich vor sich her in Richtung Küche.

Dort angekommen stand eine Frau Anfang 40 vor dem Herd und lächelte mich freundlich an.

"Du musst Stella sein. Ich bin Mara, Jacks Mutter. Magst du Pfannkuchen?" Lachend nickte ich und machte es mir an dem großen Esstisch gemütlich. Die Küche war recht groß und offen. Sie mündet direkt ins Wohnzimmer und war im Landhaus stile eingericht.

"So, bitteschön.", Mara stellte die Pfannkuchen vor mich und Jack auf den Tisch und zog sich dann wieder in die Küche zurück. Schnell schnappte ich mir einen, machte etwas Ahornsirup darüber und stopfte ihn mir in den Mund.

"Nicht besonders ladylike.", witzelte Jack neben mir rum, aber ich ließ mich von ihm nicht beirren und schnappte mir schon den zweiten Pfannkuchen.

"Die sind Göttlich Mara!", die Pfannkuchen waren einfach perfekt. Dann könnten sich meine Brüder mal eine Scheibe von abschneiden.

"Dankeschön.", verlegen schaute Mara wieder auf den Herd und widmete sich dort ihrem anderem Essen.

Nachdem wir beide genug gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg nach draußen. Es war ein schöner sonniger Tag und somit musste ich mir keine Sorgen machen, das mir kalt wird, was leider immer sehr schnell passiert.

"Und hier wohnt Kay. Mein bester Freund und außerdem mein Beta. Du wirst ihn bestimmt mögen.", ich dachte erst, wir würden ihm einen Besuch abstatten, aber Jack zog mich weiter in Richtung Wald.

"Das Rudel wird nachher zu uns ins Rudelhaus kommen, da wirst du dann alle kennenlernen. Jetzt möchte ich dir ersteinmal meinen Lieblingsplatz hier zeigen.", mit schnellen Schritten zog er mich immer weiter in den mir Unbekannten Wald. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir an einem kleinen Waldsee stehen. Es war Wunderschön. Der See wird von der einen Seite von einem steinhang umrundet, von welchen ein kleiner Wasserfall unterlief. Auf der anderen seite war eine Lichtung, auf der viele verschieden Blumen blühten, die allesamt toll rochen.

"Es ist echt sehr schön hier.", flüsterte ich Jack zu und nahm ihn in den Arm. Er zog mich ein Stück weiter und setzte sich mit mir an den See, von wo wir alles betrachten können.

Wir redeten nicht besonders viel. Aber es war trotz allem nicht unangenehm. Leider war es inzwischen schon spät geworden.

"Wir müssen gehen, du willst doch nicht zu spät kommen." Jack stand auf und zog mich auf die Beine. Ich nickte nur und so machten wir uns auf den Weg zurück zu ihm nach Hause.

Soo.🥳
Zwar keine zwei Kapitel heute, dafür ist das ein bisschen länger als sonst.
Hoffe euch gefällt die Geschichte bis jetzt.

Was denkt ihr wird mit Frey noch so alles passieren?

Tschöö mit ö.🙃😂

My MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt