Kapitel 24

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Jacks P.O.V

Es war noch dunkel, als mein Wecker klingelte und ich so schnell wie möglich aufsprang. Schnell suchte ich mir meine Sachen zusammen und machte mich auf den weg, in die große Halle unserers Hauses, in der wir uns Treffen werden um Stella zu retten.

Dort angekommen standen mindestens 100 Wölfe vor mir. Viele gehörten zu meinem Rudel, doch manche gehörten auch zu Stellas, so wie ihr Alpha, ihre Brüder und ein Großteil von ihren Kriegern.

Ihre Brüder hätten mir fast den Kopf abgerissen, als sie erfahren haben daa sie weg ist und ich kann es ihnen nicht verübeln. Ich hatte auf ganzer Linie versagt. Ich hatte meine Aufgabe als Mate nicht geschaft. Stella zu beschützen ist das wichtigste in meinem Leben. Ganz in meinen Gedanken merkte ich nicht, wie sich jemand neben mich stellte und sich räusperte.

"Wir sind so weit.", kam es von meinem Beta Kay und ich nickte nur als Zeichen, das ich es verstanden habe.

"Ihr wisst, weshalb wir hier sind. Wir wollen Frey endlich das Handwerk legen und meine Mate Stella aus seinen Fängen befreien. Wir können nicht länger nur Zuschauen, wir müssen etwas tun.", ich versuchte, so überzeugend wie möglich zu klingeln und den zufriedenen Gesichter zu urteilen gelang es mir auch. Langsam aber sicher machten wir uns auf dem Weg.

Stellas Spur zu folgen war ein leichtes Unterfangen und bald waren wir auch schon in den Wäldern vor Freys Rudel. Es scheint so lange her zu sein, als Frey noch mein Beta war. Früher hätte ich ihm mein Leben anvertraut, aber jetzt. Jetzt war ich sogar gewillt, seines zu beenden um endlich Frieden zu haben.

Langsam fingen wir an, uns zu positionieren. Wir waren immer in 6er Gruppen aufgeteilt und umrandeten somit sein ganzes Gebiet. In meiner Gruppe waren mein Beta und Stellas Brüder, wodurch wir am besten Stella anhand ihres Geruchs ausmachen konnten. Doch etwas wr komisch, ich konnte ihren Geruch zwar noch deutlich ausmachen, aber er schien älter zu sein.

"Stella ist nicht mehr hier, oder?", fragte ich mein Beta, der wohl meinen Gesichtsausdruck bemerkt. Ich schüttelte meinen Kopf.

"Wir werden sie finden, aber Frey wird nicht einfach davon kommen, das verspreche ich dir.", ein Knurren entkam meiner Kehle und mein Beta zuckte zusammen. Entschuldigend klopfte ich im auf die Schulter und drehte mich zu den anderen um.

"Wir werden Frey finden, herausfinden wo sie sich aufhält und wir werden ihn Töten, das Verspreche euch.", der Hass in mir drinn war so stark, das ich mich anstrengen musste, mich nicht zu verwandeln, was schwerer war als ich dachte.

Ich bemerkte Bewegungen an einem abgelegenen Haus und signalisierte den anderen ruhig zu sein und zeigte auf den Mann, den ich gesehen habe. Es war ein größerer Muskulöser Mann, Frey kann es also nicht sein. Er ist zwar auch recht groß, so groß nun aber auch nicht. Langsam schlichen wir uns von hinten an den Mann ran und bewegten uns dabei so lautlos wie möglich. Ich signalisierte Ben und Scott rechts lang zu gehen und Aiden und Greyson Links. Ich und Kay gingen gerade aus auf ihn zu. Er wollte sich gerade schon zu uns umdrehen, aber wir waren schneller. Kay packte seinen Kopf von hinten und drehte in mit einer geschickten Bewegung um. Mit einem lauten knacken sagte der Mann zu Boden.

"Musste das sein.", fauchte mit Aiden an, aber ich nickte nur.

"Es musste sein, Frey und sein Rudel kosteten schon so Werwölfen das Leben. Es muss endlich aufhören. ", ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf. Ich konnte es nicht ausstehen, wenn Leute an meinen Entscheidungen zweifeln. Aiden zuckte zusammen und blickte auf den Boden.

"Wir müssen weiter suchen. Irgendwo muss dieser Kerl ja stecken.", mischte sich Kay in die ganze Sache nun ein, worüber ich ziemlich froh war. Ich will Frey finden. Denn nur so kann ich Stella finden.

Wir schauten uns noch sorgfältig um, konnten aber in dem Abschnitt in welchem wir uns befanden keine andere Bedrohung mehr ausmachen.

Unsere kleine Gruppe setzte sich endlich wieder in Bewegung und suchte das Gebiet ab, in dem wir uns gerade befinden. Irgendwo hier muss er doch sein.

<<Alles deine Schuld. Du hast sie nicht beschützen können!>> Knurrte Xander.

<<Halt deine Verdammte Klappe!>> Fauchte ich nur zurück und unterdrückte dabei den Impuls, mich zu Verwandeln.

Ein kleines Gebäude abseits der anderen erregte meine Aufmerksamkeit. Wieso ist mir das Gebäude nicht schon vorher aufgefallen. Die Fenster des kleinen Gebäudes sind vergittert und auch vor der Tür befand sich ein großes Gitter mit einem Vorhängeschloss. Alles in allem sa dieses Haus einfach nicht aus, als würde dort jemand Freiwillig leben wollen.

Die anderen haben es auch gesehen, denn sie alle schauen mich fragend an. Ich nickte nur in die Richtung und machte mich auf in Richtung des Gebäudes.

Stellas Geruch nahm zu. Das heißt sie muss hier sein, oder sie war bis vor kurzem noch hier gewesen. Immer schneller lief ich auf das Gebäude zu. Doch leider stand nicht Stella in diesem Gebäude.

"Ah Jack, auch schon hier. Ich habe mich schon gefragt, wann ihr auftauchen würdet,  um sie zu suchen." Frey klang amüsiert, aber es scheint, als hätte er auch Schmerzen. Zumindest sein Gesicht ließ darauf schließen.

"Frey. Was soll das! Wo ist sie.", wutentbrannt schaute ich ihn an, unfähig, meine Verwandlung koch länger hinzuziehen.

"Sie ist weg. Oder denkst du ich füge mir solche Verletzungen selber zu.", Frey kam auf mich zu.

Er hatte eine Klauen Spur auf seinem Gesicht, die von der einen Seite zu anderen langte, sie hat ihn ordentlich erwischt. Ein Hauch von stolz überkam mich, trotz allen hatte er sie entführt und hier eingesperrt. Das konnte ich nicht ungestraft davonkommen lassen.

Ich konnte es nicht länger unterdrücken, in Höchstgeschwindigkeit verwandelte ich mich und stand nun Frey, welcher das gleiche tat gegenüber und wir beide wussten, das nur einer lebendig von hier Verschwinden wird.



Teil 2/3

My MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt