22.10. *½*

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Deine Eltern waren erleichtert, als sie dich mit Jungkook sahen. Er hat deine Eltern angerufen und informiert, wo du warst und was passiert ist. Jedenfalls das, was du ihm erzählt hattest.

Deine Eltern waren zwar erleichtert, doch wollten sie auch wissen, wieso du weggelaufen bist. Du konntest dir auf die Schnelle nichts einfallen lassen, also bliebst du leise.

Kurzerhand hatten deine Eltern beschlossen dich zu einem Psychiater zu schicken. Du hast nicht protestiert. Du wolltest kein Ärger machen; du fühltest dich schon schuldig genug.

Der Psychiater war ein Bekannter deiner Eltern, doch du hattest ihn noch nie kennengelernt. Deine Eltern hatten ihm schon von den Dingen erzählt, die du getan hast; seit der Sache mit Hoseok warst du nicht immer komplett anwesend. Deine Eltern wussten natürlich nur, dass dein bester Freund Taehyung tot und dein anderer bester Freund Jimin verschwunden war. Sie hatten sich gefreut, als sie hörten, dass du mit Jungkook zur Schule laufen würdest. Du sahst glücklich bei ihm aus. Doch dann kam der Vorfall von vorgestern und deine Eltern wussten, dass sie etwas tun mussten. Ein Termin musste noch gemacht werden, doch es stand fest, dass du hingehen würdest.

Der Name des Psychiaters war Min Yoongi.

Du lagst auf deinem Bett und starrtest, wie so oft, an die Decke, gedankenverloren. Du hattest genug über das du nachdenken musstest. Dein Handy vibrierte und das erste Mal in deinem Leben war es dir egal, ob es Hoseok war.

Jungkook:
Geht es dir besser?

Ich:
Ja

Wenn man davon absieht, dass ich Hausarrest habe cx

Um ehrlich zu sein warst du fast schon froh, dass du Hausarrest hattest. So konnten deine Eltern dich nicht jede zwei Minuten fragen, ob du nicht etwas mit deinen nicht existierenden Freunden unternehmen wolltest - jedenfalls hattest du keine Freunde, bevor du Jungkook kennengelernt hattest.

Jungkook:
Ich kann vorbeikommen, wenn du willst

Ich denke nicht, dass du jetzt alleine sein solltest

Dein Herz wurde warm und du musstest lächeln, als du die Nachricht last. Du wolltest nichts lieber als das - Jungkook jetzt bei dir. Du kanntest ihn nicht lange, doch er ließ dich sicher fühlen. Als ob dir nichts weh tun könnte, wenn er bei dir war.
Doch du hattest Hausarrest und niemand durfte vorbei kommen.

Ich:
Ich hätte ja sofort ja gesagt, aber es darf im Moment niemand zu mir

Tut mir leid Kookie

Jungkook:
Deine Eltern müssen nichts davon wissen

Ich:
Sie sind Zuhause

Sie würden mitbekommen, wenn du durch die Haustür rein spazieren würdest

Jungkook:
Dann komme ich eben vom Fenster rein

Das Fenster zu deinem Zimmer ist nicht weit oben, da komme ich ganz leicht hoch

Du starrtest die Nachricht einige Sekunden an. Du wolltest nicht alleine sein, auf gar keinen Fall. Und Jungkook - er machte dich glücklich.

Ich:
Na gut, du hast mich überredet

Beeil dich

Jungkook:
Bin schon auf dem Weg!

Ein Lächeln schlich sich unbewusst auf deine Lippen. Du fühltest dich fast schon normal, wie in einem Film - du hattest Hausarrest und dein Freund schlich sich herein, damit du nicht so alleine warst. Für einen kurzen Moment tatest du so, als ob es so wäre. Als ob Jimin und Taehyung noch da waren und ihr Jungkook kennengelernt und sofort in eure Freundesgruppe eingeschlossen habt.

Das Vibrieren deines Handys riss dich aus deinem Tagträumen. Ohne nachzudenken griffst du nach deinem Handy.

Jimin♡:

Jimin♡:Ich habe ihm nicht weh getan

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Jimin♡:
Ich habe ihm nicht weh getan

Du setztest dich sofort auf. Jimin sah unversehrt, unverletzt aus. Vielleicht ein bisschen müde, aber das war es auch. Du hättest fast erleichtert aufgeseufzt, doch dann erschien eine weitere Nachricht.

Jimin♡:
Noch nicht

obsessed stalker.  / jhsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt