Am Montagmorgen erwachte ich voller Zuversicht auf den neuen Tag. Ich hatte nämlich diesmal einen schöneren Traum mit David gehabt. Wir wurden bei dem Ausflug in dieselbe Gruppe eingeteilt, um die Aufgaben zu erledigen. Dabei konnten wir uns näherkommen.
Deswegen war ich gespannt, ob das in Wirklichkeit auch so geschehen würde.
Dennoch war ich müde, schließlich war es erst kurz nach 6 Uhr. Auch weil wir gestern Abend noch lange Risiko gespielt hatten. Ich grinste. Dad ging wirklich in diesem Spiel auf.
Ich schlug die Bettdecke zur Seite, knipste meine Nachttischlampe an, um wacher zu werden. Draußen war es noch dunkel, es lag ein schöner Nebel über der Landschaft. Aber langsam merkte man, dass es auf den Winter zuging.
Ich kramte meine Anziehsachen zusammen und sprang unter die Dusche. Selbst wenn ich dadurch meinen Vater aufwecken würde, er müsste mich sowieso zur Schule fahren.
Während ich so unter der Dusche stand und mir das warme Wasser ins Gesicht lief, schloss ich die Augen und es schien als würde ich blaue Schlieren vor meinen inneren Augen sehen. Schnell öffnete ich meine Augen, wobei mir leider etwas Shampoo hineinlief. Ich fluchte und wusch es schnell aus.
Nachdem ich zu Ende geduscht hatte und bestimmt das ganze heiße Wasser aufgebraucht hatte, zog ich mich an und kontrollierte nochmal im Kopf, ob ich alles eingepackt hatte.
Als ich wieder in meinem Zimmer war, stopfte ich die letzten Sachen in meinen Koffer. Nun war es schon zehn vor. Also ging ich nach unten in die Küche und wärmte mir ein paar Bagels, Croissants und Brötchen auf. Ein paar würde ich als Proviant mitnehmen und den Rest konnte meine Familie aufessen. Meine Schwester liebt alles Süße, deswegen war das Croissant mit Schokolade für sie.
Während ich auf mein Frühstück wartete, checkte ich meine Nachrichten.
Ally war auch schon wach und beschwerte sich, dass es noch viel zu früh war. Ich zwang sie langsam aufzustehen, anstatt nur auf ihr Handy zu starren und die Zeit vergehen zu lassen. Ich hatte ihr gestern vorgeschlagen, ob wir sie nicht abholen sollten, aber sie hat abgelehnt.
Als das Gebäck endlich fertig war, ließ ich es mir auf der Zunge zergehen.
»Ah, du bist schon wach.« Dad stand noch im Pyjama im Türrahmen.
»Ja, natürlich, schließlich müssen wir ja gleich losfahren«, sagte ich noch halb kauend.
»Ja«, er gähnte. »Ich zieh mich mal um, lass mir was übrig, ich esse es später.«
»Okay.«
Ich verputzte zwei Brötchen mit Marmelade und noch ein gekochtes Ei von gestern. Zudem schnitt ich mir noch eine Mango. Die Bagels belegte ich mit Wurst und Käse und verpackte sie für die Reise. Als ich fertig war, war es schon so weit, dass wir losfahren mussten.
Als wir nach einer ruhigen Fahrt an der Schule ankamen, war es 7:25 Uhr. Also fünf Minuten vor der Abfahrt und dennoch war gerade mal die Hälfte der Klasse da.
»Danke für's Fahren«, verabschiedete ich mich und stieg aus dem Auto.
Dad stieg auch aus, um mir mit dem Koffer zu helfen, den wir in den Kofferraum verfrachtet hatten. Meinen Rucksack hatte ich mir um die Schultern geschnallt.
Er hievte das Gepäck aus dem Auto. »Meine Güte ist das schwer, was hast du da alles drin?«
»Alles was man zum Überleben braucht, laut der Schule fehlt eigentlich nur noch ein Kühlschrank und eine Bärenfalle«, grummelte ich.
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Engelsruf Dämonen der Nacht [Rohfassung]
FantasyWas passiert, wenn man seinen Schutzengel wütend macht? War dann alles verloren? Adara wohnt seit dem Tod ihrer Mutter mit ihrer kleinen Schwester und ihrem Vater in Deutschland und besucht dort die Oberstufe. Plötzlich trifft sie auf dem Weg zur Sc...
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