Kapitel 20

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„Stop!", schrie Eren auf und saß mit einem Mal aufrecht in seinem Bett. Schweratmend sah der 18-Jährige sich um und erkannte den Dämon auf dem Sessel in der Ecke sitzen und grinsen.

„Warst du das?!", fauchte Eren angepisst und versuchte seine Mitte unter einem Kissen zu verdecken. „Nein, das warst du ganz alleine.", auch wenn Levi diesem Traum gerne noch ein wenig weiter gefolgt wäre, so war er doch froh, dass Eren von alleine aufgewacht war.

In dem Brünetten ging seit dem Gespräch so viel vor, da wunderte Levi so ein Traum überhaupt nicht. Immerhin hatte Eren mit seiner Mutter viel über Gefühle geredet. Etwas, was Eren sonst nie tat. Vermutlich verwirrte ihn das alles einfach nur.
Levi belächelte Erens Verhalten und stand seufzend auf. Ein wenig panisch rutschte Eren zurück und drückte das Kissen fester in seinen Schritt. Es war ihm so unangenehm.

„Ist ja schon gut, ich wollte dich damit alleine lassen.", beschwichtigend hob Levi die Hände und machte sich auf den Weg zur Tür. „Du hörst es doch sowieso!" - „Vermutlich."

„Und du weißt doch eh, was ich dabei denke." - „Das könnte ich abschalten.", aber ob er das wollte, war eine andere Frage. Er wollte wissen, ob Eren an irgendwelche Pornodarsteller dachte, an Mikasa oder vielleicht doch wieder an den Traum. An das eine Mal, wo sie sich geküsst hatten - jedenfalls der Teil, bevor Eren gekotzt hatte.

„Also? Soll ich gehen? Oder willst du, dass ich bleibe?", grinste Levi und lehnte sich an den Kleiderschrank, sah Eren im Halbdunkeln an und lachte belustigt auf. Das Verhalten des Jüngeren war süß. So unschuldig.

Eren war mit dieser Frage mehr als überfordert. Er wollte nicht, dass Levi ging, wenn er ihm doch eh zuhörte. Aber wollte er, dass er hier blieb? Was würde passieren? Würde er zuschauen, würde er das machen?! Was stelle er sich vor?

Wie sehr hoffte Eren darauf, dass Levi entweder mit einer Idee um die Ecke kommen würde oder seine Gedanken lesen und die Entscheidung übernehmen würde. Doch er wollte es nicht aussprechen.

„Willst du, dass ich bleibe?", fragte Levi dann und ging auf den Brünetten zu, legte seine Hand an das markante Kinn und hob Erens Kopf. Sah ihm in die grünen Augen.

Levis Blick verpasste Eren eine Gänsehaut. Sein ganzer Körper begann zu kribbeln und schwer schluckend nickte der 18-Jährige. Sein Gegenüber begann wieder zu grinsen, fuhr Eren dabei durch die Haare.
„Rutsch nach vorne.", befahl er dann und Eren tat, was Levi wollte.

Kaum war er ein Stück nach vorne gerutscht, hatte Levi sich hinter ihn gesetzt, Eren zwischen seine Beine gezogen und den Rücken des Jüngeren an seiner Brust. Eren begann wieder schneller zu atmen, als er Levis Hände auf seinem Körper spürte. Levis eine Hand fuhr unter Erens T-Shirt. Genau wie in seinem Traum begann der Schwarzhaarige seinen Nippel zu massieren, begann die freigelegte Haut an seinem Hals zu küssen und fuhr mit der anderen Hand von Erens Hüfte zu seiner Mitte.

„Le-levi?" - „Mh?", machte der Schwarzhaarige genießerisch und biss leicht in Erens Ohrläppchen, was den Brünetten zum Aufkeuchen brachte. „W-wenn ich stop sage, dann - ngh - dann hörst du auf, ja?"

„Versprochen.", raunte der Schwarzhaarige und fuhr mit seiner linken Hand in Erens ausgebeulte Boxershorts. Als die warmen Finger sein Glied berührten, stöhnte Eren ungewollt auf und hielt sich überfordert die Hand vor den Mund, was Levi nur mit einem Schmunzeln kommentierte.

Er begann Erens Mitte zu massieren, saugte dabei an der empfindlichen Haut an Erens Nacken und grinste leicht, als er Erens Reaktion vernahm.
Der Brünette drückte seinen Rücken durch, lehnte sich schweratmend mehr gegen den Dämon und genoss sichtlich die Berührungen des Älteren.
Levi begann seine Hand auf und ab zubewegen. Die andere war noch immer mit Erens Brust beschäftigt, spielte mit der empfindlichen Stelle und massierte die weiche Haut.

„S-stop.", keuchte Eren und sofort nahm Levi seine Hände und Lippen weg, wartete auf eine Bewegung oder auf Worte des Jüngeren.
Entgegen Levis Erwartungen drehte der Brünette sich um, kniete sich vor Levi und sah ihn mit lustverschleierten Augen an. Ein wenig überfordert von diesem Anblick, realisierte Levi nicht wirklich, was Eren dann tat.

Er setzte sich auf Levis Schoß, die Knie links und rechts neben seinen Oberschenkeln, legte seine Arme um Levis Hals und legte seine Lippen auf die des Dämons.
Ein elektrisierendes Gefühl brachte Levi zurück aus seiner Trance und sofort begann er den Kuss zu erwidern, ließ seine Hände erneut über Erens Körper fahren.

Warum hatte er Stop gesagt? Wusste er nicht, wie er sich sonst hätte umdrehen sollen? Wollte er sicher gehen, dass Levi wirklich aufhörte, wie er es versprochen hatte? Levi wusste es nicht. Doch egal, was es war, Levi beschwerte sich nicht.

Er ließ seine Hand wieder in die graue Boxershorts fahren, genoss, dass Eren überrascht zusammenzuckte, den Kuss jedoch nicht beendete. Und begann wieder damit Eren einen runterzuholen.
Der Brünette keuchte in den Kuss, krallte sich in die dunklen Haare des Älteren und drückte wieder seinen Rücken durch, als er sich kurze Zeit später in Levis Hand ergoß.

Schweratmend löste Eren den Kuss, lehnte seine Stirn gehen die des Älteren und sah an sich herunter. Der Schweiß rannte seine Schläfe herunter und seine Brust hob und senkte sich hektisch. Es war zu lange her, dass er sich so gut gefühlt hatte.

Levi griff nach einem Taschentuch aus der Box neben dem Bett und wischte seine Hand und Erens Glied sauber, fuhr dem Jüngeren dabei durch die Haare und lächelte leicht. Eren wollte das von sich aus. Er hatte davon geträumt, wurde davon erregt. Er wollte das. Nicht nur Levi. Auch Eren. Beide. Sie wollten es beide. Sie wollten sich. Und Eren war kurz davor das zu verstehen.

Imagine a Demon [Ereri/Riren]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt