-Honigbraten-

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,,Es ist mir eine Ehre Sie kennenzulernen. Das dort drüben",ich zeigte auf Paimon,,,ist meine Reisegefährtin und Freundin, Paimon. Aber, wenn ich fragen dürfte, wieso ist es so besonders, dass ich hier bin?",fragte ich verwundert. Schmunzelt erwiderte Jean:,,Um ehrlich zu sein kann ich dir diese Frage nicht beantworten. Das war einzig und allein Kaeyas Entscheidung."Ich schaute fragend zu ihm. Nervös lächelte er.,,Ich vertraue ihm. Sicherlich hat er seine Gründe, dich herzubringen."

Seufzend wendete sich Jean ihrem Schreibtisch zu.,,Es tut mir wirklich leid, dass wir uns nicht etwas länger unterhalten können, aber ich habe noch Einiges zu tun. Kaeya wird dich sicherlich noch etwas herumführen. Es wäre schön wenn du ab und zu mal wieder vorbeischauen würdest."

Er nickte.,,Ihr habt doch sicherlich Hunger. Hier in Mond-"Abrupt wurde er von Paimon unterbrochen:,,Oh ja! Paimon hat riesigen Hunger! Worauf wartet ihr noch? Kommt schon!" Ein Lachen ging durch die Runde und wir machten uns wieder auf den Weg, zu dem kleinen Marktplatz.

,,Dort drüben geht es zum Hirschjäger. Hier in Mondstadt gibt es den besten klebrigen Honigbraten in ganz Teyvat. Ich lade euch herzlich ein, wenn ihr gestattet."Ich wusste, dass Paimon schon das Wasser im Mund zusammenlief, also nickte ich. Natürlich hatte auch ich großen Hunger.

Während des Essens erzählte Kaeya uns weitere Dinge über die Stadt. Er erzählte von dem Drachen der seit einer Weile die Stadt heimsuchte. Sturmschrecken. Es klang beängstigend, doch zugleich wirkte irgendetwas an der Geschichte komisch, da er mir auch erzählte, wie friedlich dieser Drache einst war. Doch ich schüttelte diesen Gedanken erst einmal ab, da ich endlich etwas entspannen wollte.

Nach dem Essen verabschiedeten wir uns. Als Paimon schon auf dem halben Weg aus Mondstadt war, wendete ich mich noch einmal zu Kaeya:,,Ich kann wirklich nicht verstehen warum du mich unbedingt allen vorstellen wolltest, aber",kurz zögerte ich,,,danke. Denk ich."

Schmunzelnd erwiderte er:,,Nichts zu Danken, meine Liebe. Hoffentlich kommst du in nächster Zeit wieder vorbei. Ich vermisse dich womöglich sonst noch." Er zwinkerte und lächelte mich mit seinem charmanten Blick an.

Empört drehte ich mich um, da ich nicht wollte, dass er sah wie ich rot wurde. Hastig verabschiedete ich mich und lief zu Paimon, die schon ungeduldig auf mich wartete.

Gemütlich schlenderten wir über die Brücke in Richtung des großen Baumes. Wir hatten diesen Baum schon eine Weile lang im Blick und wollten ihn nun aus nächster Nähe betrachten. Er wirkte grade zu königlich und das alleine schon von Weitem.

,,Dieser klebrige Honigbraten war wirklich lecker, oder Rose?" Ich bemerkte gar nicht, dass Paimon mit mir sprach. Wie so oft versank ich in meinen Gedanken. Sie sprach nun etwas lauter:,,Rose? Rose! Ignorier Paimon nicht!" Nun stupste sie mich an und erschreckt drehte ich mich zu ihr. Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich von wütend zu überrascht. Schließlich grinste sie und spottete:,,Du bist ein bisschen rot, Rose. Hat das vielleicht etwas mit Mister Kaeya zu tun?"

Verärgert schüttelte ich den Kopf:,,Nein, absolut nicht! Können wir weiter gehen und über etwas anderes sprechen?" Sie kicherte:,,Natürlich. Paimon weiß schon."

Es mochte stimmen, dass Kaeya wirklich nett und charmant war. Schlecht aussehen tat er auch nicht, aber das musste noch lange nichts weiteres heißen.

Wir waren fast schon an dem Baum angekommen, als wir einen lauten Hilferuf hörten. Kurz wechselte ich mit Paimon einen Blick. Dann eilten wir in die Richtung des Schreies. Lange suchen mussten wir nicht, denn auf dem offenen Feld sahen wir schnell eine Frau, umringt von ein paar Hilichurlen.

Zuversichtlich nahm ich mein Schwert fest in die Hand.

Not as cold as it seems // Kaeya x Oc // Genshin Impact //Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt