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"Rise and shine."
"Schmeiß ihn raus. Es ist 4 Uhr morgens." sage ich und meine Visagistin Dana lacht.

Ich schließe meine Augen als sie das Puder verteilt.

"Geh raus du Schuft. Siehst du nicht das sie nur Unterwäsche trägt." sagt Dana sarkastisch.
"Nichts was ich nicht schon oft gesehen habe." sagt Sebastian grinsend und schmeißt sich auf die Couch.

Lachend werfe ich ihn mit einer Puderdose ab.

Als ich fertig bin, hilft er mir die Treppe runter indem er mir seine Hand hin hält.

Während wir nebeneinander laufen, ich im Bademantel nur mit Unterwäsche drunter und er in Jeans und T Shirt, muss ich an unseren ersten Film denken.

Die erste Szene beginnt direkt auf der Couch. Ich schmeiße meinen Kaugummi in einen Mülleimer und ziehe ein XXL Shirt über.

Wir setzen uns nebeneinander auf die Couch und müssen beide gleichzeitig lachen. Irgendwie müssen wir die Stimmung auflockern.

Als der Dreh beginnt, sitzen wir auf der Couch und sehen fern. Meine nackten Beine liegen über seinen und seine Hände gleiten darüber.

"Bist du müde?"
"Nein. Wieso, bist du müde?"
"Ja irgendwie. Komm lass uns ins Bett."
"Nur wenn du mich trägst."

Wir sehen uns an und er streicht mit seiner Hand über meine Wange. Leicht lege ich sie rein. Er kommt näher an mich ran und im Augenwinkel sehe ich die Kamera etwas näher kommen und in diesem Moment treffen seine Lippen meine.

 Er kommt näher an mich ran und im Augenwinkel sehe ich die Kamera etwas näher kommen und in diesem Moment treffen seine Lippen meine

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Und ich kann an nichts anderes denken

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Und ich kann an nichts anderes denken. Es berauscht mich und nimmt mich komplett ein. Seine Zunge berührt meine und sofort kommt mir in den Kopf, dass das kein Filmkuss ist. Das ist echt. Doch ich darf jetzt nicht aus der Rolle fallen. Wie im Drehbuch geschrieben lasse ich mich langsam nach hinten auf die Couch sinken.

Er klettert langsam zwischen meine Beine und küsst dann meinen Kiefer und meinen Hals. Ich schließe meine Augen und streiche durch seine Haare.

"Trägst du mich jetzt ins Bett?" frage ich heiser und Sebastian sieht mich mit dunklen Augen an.

Ohne ein weiteres Wort steht er auf und schiebt seine Arme unter mich. Schwungvoll hebt er mich hoch und ich schlinge kichernd meine Arme um seinen Nacken. Er geht zur Tür und tritt sie dann hinter sich zu.

"Und CUT! Das war unglaublich. Damit gewinne ich einen award. Das weiß ich jetzt schon. Egal welchen." ruft der Regisseur und sieht lächelnd auf den kleinen Bildschirm.

Als Sebastian mich absetzt, vermeide ich Blickkontakt mit ihm und er sieht mich auch nicht an.

"Das war perfekt ihr beiden. Ich weiß schon wieso ich euch ausgewählt habe. Umziehen, anderen Look und dann die nächste Szene. Los ihr süßen."

Im Wohnwagen hämmert mir mein Herz gegen meinen Brustkorb. Meine Lippen prickeln immer noch.

"Komm Kleine. Wir haben nur 10 Minuten Zeit." sagt Dana und ich nicke.

Sie schminkt mich ab und öffnet meinen Dutt um mir mit der Bürste meine Haare zu verwuscheln.

Die nächste Szene ist im Bett und ich habe das Gefühl, dass dieser Film wirklich nur sexuell sein wird und so langsam bekomme ich ein mulmiges Gefühl im Bauch. Doch das ist nichts negatives, nur weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll.

Ich steige neben Sebastian ins Bett und um uns rum sind insgesamt 4 Kameras und haufenweise Lampen. Es war inzwischen schon hell draußen und die Sonne scheint in den kleinen Raum.

"Und ACTION!"
"Guten Morgen." flüstert Sebastian.

Ich liege in seinen Armen und er streicht meine Haare aus meinem Gesicht.

"Guten Morgen

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"Guten Morgen."
"Bist du nervös wegen dem Arztbesuch?" fragt er und sieht mich an als wäre ich das wertvollste der Welt.

Es ist für den Film. Es ist für den Film. Es ist für den Film. Krieg dich in den Griff.

"Nein. Ich weiß was dabei raus kommen wird." sage ich leise und sehe sein Schlüsselbein an.
"Hey sieh mich an." sanft hebt er mein Gesicht an. "Irgendwie werden wir schon ein Baby bekommen. Und wenn es nicht klappt, dann adoptieren wir. Egal wie, wir werden auf jeden Fall Eltern okay?"

Ich muss es wissen. Ohne groß darüber nachzudenken, schließe ich die Lücke zwischen uns und küsse ihn. Überrascht erwidert er den Kuss.

"Ich bin froh, dass ich dich habe."
"Ich liebe dich."
"Ich liebe dich auch, Sam."

"Und CUT! Dieser improvisierte Kuss war sehr gut eingebaut. Sehr realistisch." sagt der Regisseur abwesend während er sich die Aufnahmen auf dem Bildschirm noch einmal anguckt. "Wenn es weiterhin so gut läuft, brauchen wir für den Film vielleicht nicht so lange wie geplant."

Abends haben wir die meisten Szenen abgedreht. Ich bin müde und völlig erledigt. Meine Haut im Gesicht schmerzt und ist empfindlich von den Feuchttüchern. Ich habe Sebastian heute öfters geküsst als jemals jemand anderen.

"Morgen machen wir dann die Badewannenszene. Ruht euch gut aus. Das wird morgen interessant."

Als das Taxi mich im Hotel absetzt, falle ich direkt in mein Bett und schlafe ein.

Actress (Sebastian Stan FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt