Kapitel 19
Draco strahlte über das ganze Gesicht. Nur kurz, aber er tat es, als Harry sich zu ihm setzte.
Dumbledore selbst wirkte skeptisch, runzelte die Stirn und konzentrierte sich wieder auf die weitere Verteilung der Erstklässler. Während Neville Longbottom nach Gryffindor kam, bemerkte Harry einen intensiven Blick. Er blickte auf und bemerkte den Blick von Severus Snape. Wie dieser ihn beobachtete, dann leicht in Harrys Richtung nickte und wieder weg sah. Harry verstand, was der Lehrer damit bezwecken wollte und er schmunzelte leicht.
"Harry, was hast du den?", flüsterte Draco nahe an seinen Ohr, so das ein angenehmer Schauer über den Rücken des Schwarzhaarigen fuhr.
"Nichts, was dich bekümmern sollte mein Liebling. Genieße das Fest", beantwortete Harry lächelnd die Frage und strich Draco leicht eine Strähne hinters Ohr. Das ihn dabei einige beobachteten, interessierte ihm im Moment nicht. Konnte ihn doch keiner hören, so leise wie er mit Draco sprach. Nicht im Lärm der großen Halle.
Später in Gemeinschaftsraum sprach Severus mit seinen Schlangen und bat Harry, sowie Draco, danach zu einer kurzen Unterredung.
Im Büro von Snape hatte es sich Harry auf dessen Sessel bequem gemacht und Draco dabei auf seinen Schoß gezogen. Das der Blonde dabei leicht rot wurde, sich aber an sein Sitzkissen lehnte, störte keinen der sonst Anwesenden.
"Mein Herr, Dumbledore scheint es fürs erste geschluckt zu haben, doch bitte ich sie dennoch sich zurückzuhalten, damit sie nicht auffallen", erklärte der Professor, der in der Mitte des Raumes vor Harry stand und leicht grimmig wirkte.
"Severus! Du sollst mich doch nicht so nennen. Ich bin doch Harry, nur Harry. Wann lernst du es den endlich?"
"Harry, lass ihn doch wenn es ihm Spaß macht dich so zu nennen", mischte sich Draco dabei ein und kuschelte sich noch etwas mehr an Harry.
"Ist das so, wie Draco es sagt, Severus?", fragte Harry leicht lächelnd und kraulte dabei den Nacken des Blonden.
"Ja mein Herr, so zeige ich ihnen meinen Respekt und meine Wertschätzung. Und vor allen da ich sie schon in der Schule mit diesen Hasserfüllten Namen 'POTTER' ansprechen muss. Ich kann diesen Namen nicht ausstehen. Warum musste es 'POTTER' sein?"
"Ich weiß Severus, aber es musste sein. Es hängt viel davon ab. Akzeptiere es bitte. In Privaten kannst du mich ja dann so nennen, wie du möchtest ob es nun Herr oder Harry, ist mir gleich."
"Danke, mein Herr." Severus verneigte sich etwas und setzte sich dann auf das Sofa, dem Sessel gegenüber.
"Zudem habe ich veranlasst, dass die heutigen Erstklässler alle Zweibettzimmer bekommen. So das du und Draco euer Zimmer nicht Teilen musst, mit anderen", erklärte Severus dazu und lächelte leicht. Harry selbst grinste und küsste dabei kurz das Genick von Draco.
"Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen wenn ich Blut brauche."
Darauf wurde Draco so rot im Gesicht das Severus sich ein Lachen verkneifen musste.
Wochen später in Büro des Direktors.
"Wie konnte dieses Kind, innerhalb von nur wenigen Wochen, die halbe Schule für sich gewinnen? Und das als Slytherin! Wie nur, wie?"
Dumbledore tigerte in seinen Büro auf und ab. Aber eins, was noch mehr an seinen Bewusstsein zerte war, dass Harry Potter eigentlich Tod sein müsste. Da er, Dumbledore, dieses Balg und seine Familie umgebracht hatte und die ganze Tat, alles Voldemort in die Schuhe schob.
Doch nun gab dieser Junge ihm Fragen auf.
Und dann dieser Draco Malfoy, der Junge klebte immer an diesen Harry. Nie sah man sie ohne einander, was schon recht fraglich war, da die Malfoys eigentlich allesamt die Vorläufer waren und nicht die Nachläufer.
Gleicher Moment in einen der Gänge in 2 Stockwerk.
"MALFOY, WIE KANNST DU ES WAGEN." brüllte ein Rothaariger und fuchtelte mit seinen Zauberstab herum. Draco war das erste Mal allein unterwegs und das hatte er nun davon.
"Wieselbii komm mal runter, ich habe doch recht. Ohne deine Granger Freundin… seit ihr überhaupt Freunde? ...Würdest du kein Jahr auf Hogwarts überleben, so Dumm wie du bist", höhnte Draco selbstbewusst und lachte leicht abfällig dabei.
Ron Weasley wurde unterdessen knallrot und kochte innerlich vor Wut.
"Das wirst du mir büßen, du...du...duuu AUSHILFSBARBIE!" Das letzte schrie Ron regelrecht und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, das er keine Ahnung hatte, was er gerade gesagt hatte. Er hatte es von anderen Gryffindor aufgeschnappt, die Muggelgeborene waren.
Draco aber schaute ihn kurz verdutzt an und brach lauthals in Lachen aus. Was Ron zuerst voll aus den Konzert brachte und dann beinahe auf 180. Nur das die Worte, die der platinblonde Junge dann antwortete, Ron Rot sehen ließ.
"Ohh Weselbii, du versuchst dich wirklich in das Gebiet der Muggelgeborenen vorzuwagen und das als Angeblicher Reinblüter. Was für eine Enttäuschung du doch für deine Familie sein musst. Eine Aushilfsbarbie, wie süß von dir, dass du mich mit einen der beliebtesten Fanartikel der Muggelwelt vergleichst." Draco grinste leicht. Als plötzlich, der rothaarige, sich auf ihn stürzte, ohne Sinn und Verstand. Und das mit einem lauten Gebrüll wie ein Löwe, okay eher wie ein Baby Löwe.
Doch Ron kam gar nicht an Draco ran, den eine Dunkle Aura hatte sich vor ihm aufgebaut und packte den Rothaarigen am Kragen. Bevor dieser sich versah, verlor er auch schon den Boden unter den Füßen.
"Wie kannst du es wagen, Draco als Aushilfsbarbie zu bezeichnen. Wenn man doch schon sieht, dass er viel besser aussieht, als so eine billige Puppe aus Plastik", knurrte Harry dunkel und wirkte dabei relativ Ruhig, doch das täuschte Stark.
Draco legte Harry eine Hand auf den Arm und Blickte das Wiesel angewidert an.
"Lass ihn los Harry, du machst dich nur schmutzig. Komm wir müssen deine Hände waschen gehen. Nicht, dass das Wiesel ansteckend ist. Ich habe gehört das Dummheit wie bei tollwütigen Tieren ansteckend sein soll." Harry ließ den Jungen, wie eine heiße Kartoffel, fallen und hatte nur noch Augen für Draco.
"Ist dir auch nichts Passiert? Warum bist du allein unterwegs, ich sagte dir doch, sei nie allein hier unterwegs", schimpfte Harry sanft mit Draco während dieser ihn zur nächsten Toilette brachte. Wo sie ungestört waren und Harry sich reinigen konnte, natürlich mit Zaubern, sowie sich beruhigen konnten.
Dabei hatten sie den rothaarigen Jungen total vergessen, der zuerst total perplex auf den Boden gesessen hatte. Den Beiden aber dann gefolgt war. 'Wie konnten die beiden es wagen, ihn so bloß zu stellen. Schließlich war er sehr beliebt, in Gryffindor.' Als er bei der Toilette angekommen war, sah er etwas was er sich nicht hätte erahnen können. Diese Beiden waren komisch, dieser Harry benutze Reinigungszauber der höchsten Stufe, als wäre es nichts und das als Erstklässler. Dieser arrogante Malfoy wirkte dabei so komisch, schien dem Schwarzhaarigen regelrecht besorgt an zu Himmeln. 'Widerlich' dachte sich da Ron und schüttelte sich leicht vor Ekel.
Waren die Zwei etwa ein Paar und das mit 11.
Als Ron sah wie Draco sich sein Hemd öffnete und auf Harry zu ging, konnte er seinen Augen nicht trauen. Der Schwarzhaarige beugte sich über den Hals des Blonden, doch kurz vor dessen weißer haut, blickte der Schwarzhaarige auf und Avada Grüne Augen trafen auf Blaue. Ron zuckte zusammen und rannte, rannte wie er noch nie gerannt war.
Zur gleichen Zeit kurz vorher, reinigte Harry sich gerade und Blickte auf Dracos Hals. Er hatte Hunger. Der Blonde schien es zu bemerken und lächelte leicht, während er langsam seine Krawatte löste und sein Hemd öffnete, dabei zu Harry rüber kam. Der süße Duft nach Dracos Blut stieg den Schwarzhaarigen in die Nase, wodurch er auch leicht von selbst auf Draco zu Ging. Dabei leckte er sich kurz über seine Reißzähne, die länger geworden waren, als er sein Liebling so sah.
Doch bevor er diese Süße kosten konnte, stieg Harry ein unangenehmer Geruch, nach Muffigen sinkenden alten Socken, in die Nase. Sein Blick schoß zur Tür, wo er in diese dreckigen Blauen Augen des geschockten Wiesels blickte. Welcher sofort die Flucht ergriff und davon rannte.
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The first Vampire-wizard
FanfictionHarry, der Gott der Zauberwelt. Er hat sie erschaffen und wenn er will, kann er sie auch wieder zerstören. Als man ihm seinen Gefährten nahm, hatte er sich dazu entschlossen etwas zu ändern. Er würde seine hart aufgebaute Zauberwelt schützen und all...
