16. Secrets, lies, problems and the one who cared

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Aus irgendeinem Grund wurde er ständig vor ihr gewart. Dauernd wurde ihm gesagt, dass sie verrückt seie und er hatte schon lange bemerkt, wie man hinter ihrem Rücken lästerte.
Er verstand das nicht. Sie war doch eine wirklich liebe Person, mit einem gewöhnlichen Leben. War verheiratet, wollte Kinder haben, stand vor einer großartigen Karriere... Keine Spur davon, dass sie verrückt werden würde.

Es machte ihn wütend wenn er andere über sie lästern hörte. Keiner hatte ein verdammtes Recht so über seine Partnerin zu sprechen, geschweige denn Lügen über sie zu verbreiten.

"O.A.?" Maggie, die neben ihm auf dem Beifahrersitz saß runzelte belustigt die Stirn. "Alles okay?" Er nickte. "Ja. Klar. Sorry, was hast du gesagt?" Sie lachte leise. "Es passt nicht so gut wenn du in den nächsten Wochen vorbei schaust. Wir streichen unsere Küche neu und de ganze Wohnung ist voller Farbe, also... lieber wenn das vorbei ist." Er nickte belustigt. "Ja in Ordnung. Welche Farbe denn?" "Was?", sie drehte verwirrt den Kopf zu ihm, als hätte sie mit allem bis auf dieser Frage gerechnet.
Er drehte das Lenkrad und bog in ihre Straße ein. "In welcher Farbe streicht ihr die Küche?" "Ouh! Blau. Damit sie zum Rest dazu passt." O.A. kicherte. "Ja, mir ist schon aufgefallen, dass du es magst wenn Dinge zusammenpassen."
Er runzelte die Stirn als er vor sicht einen Lastwagen fand in den Möbel und Gegenstände geworfen wurden.
"Oh. Sieht so aus als könnte ich dich diesmal nicht direkt raus lassen." "D-Das ist okay. Lass mich hier aussteigen, einfach hier. Ich kann den Rest laufen, sind doch nur zwanzig Meter." Sie klang auf einmal ungewöhnlich nervös und schnallte sich bereits ab. "Ähm...ja klar. Bis morgen dann?" "Ja, bis morgen."

Mit schnellen Schritten ging sie auf ihre Haustür zu. Was O.A. nicht wusste war, dass das alles ihre Möbel und Dinge waren.
"W-Was tun Sie da? Das gehört mir!" Sie schnappte sich ein Hemd aus einer Kiste die jemand nach draußen trug.
"Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich Maßnahmen ergreifen werde. Wenn Sie keine Miete zahlen dann lasse ich Ihre Wohnung räumen. Außerdem kann man das ja wohl kaum noch als Wohnung bezeichnen, haben Sie gesehen wie es bei Ihnen aussieht? Waren Sie in den letzten Monaten überhaupt Mal dort?!", erklang die wütende Stimme ihres Vermieters. Tränen schossen ihr in die Augen. Sie hatte nicht nur all ihre Sachen verloren, sie war im gleichen Moment auch noch Obdachlos geworden.
Fassungslos musste sie zusehen wie eine Sache nach der Anderen aus ihrer Wohnung getragen wurde.
Als sie einen kleinen braunen Teddybär auf einer Kiste entdeckte schnappte sie ihn sich und drückte ihn gemeinsam mit dem Hemd an sich. Es war ein Geschenk gewesen, nachdem sie Quantico absolviert hatte. Diesen Teddy würde sie niemals her geben.

"Das war's dann hier. Wir fahren", rief einer der Männer ihrem Vermieter zu, der daraufhin nickte.
Sie musste zusehen wie sie alles verlor. Und nicht nur ihre Sachen. Auch Jasons Dinge waren dort drinnen.
Sie hörte wie sich ihr Vermieter auch von ihr entfernte und sank schluchzend auf den Boden. Dort entdeckte sie ein Foto, von sich und Jason. "Es tut mir leid", flüsterte sie und hob es langsam auf., "Tut mir leid, dass ich dich enttäuscht habe..."

"Maggie?" Ihr Magen verkrampfte sich. Jetzt war O.A. auch noch hinter ihre Lüge gekommen...konnte es noch schlimmer werden?
"Mags?" Er legte eine Hand auf ihre Schulter, doch sie schlug diese weg.
"Hau ab!", schniefte sie.
Er tat das nicht. Er bliebt eine Weile hinter ihr stehen und ließ dich dann vor ihr in die Hocke sinken.
"Hey? Waren das..." "Ja. Das waren meine Sachen." Er nickte langsam. "Okay, ähm... das ist sicher nur ein Missverständnis. Ruf am Besten einfach deinen Mann an und ihr stellt das zusammen richtig, okay? So lange könnt ihr bei mir bleiben." "Es gibt kein 'ihr'", flüsterte sie. Er runzelte die Stirn. "Wie?" Sie schniefte und lächelte traurig. "Ich bin alleine." "Aber...?" Er deutete auf den Ring an ihrer Hand. Sie schniefte. "Er ist tot. Schon lange." Er runzelte erschrocken dir Stirn. Sie hatte ihm jetzt Wochen, nein, Monate lang erzählt sie habe einen Ehemann, obwohl dieser schon lange tot war?
"Das...tut mir leid", murmelte er und sah auf, "Willst du...reden?" Sie sah ihn überrascht an. "Was?" "Du musst nicht...es war nur ein Angebot." "Mich...hat das noch nie jemand gefragt...die Leute wünschen nur ihr Beileid oder...oder sie fangen an über mich zu reden. Die verrückte Workaholic-Wittwe." Er griff nach ihrer Hand, die noch immer das Bild fest hielt. "Du bist nicht verrückt. Nur traurig. Das ist nichts schlimmes und nicht deine Schuld! Na komm. Ich nehme dich mit zu mir. Du kannst so lange dort bleiben bis das hier geklärt ist oder du eine neue Wohnung hast." Sie nickte langsam. "Ja, okay." Er half ihr hoch, während sie die Sachen immer noch an sich drückte.

FBI-Oneshots Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt