Es tut mir leid, Baby..
Es tut mir leid, dass ich einfach so gegangen bin, ohne dir oder irgendwem anderes Bescheid zu sagen.
Es tut mir leid, dich und die anderen zurückzulassen.
Es tut mir leid, dass trotzdessen, dass ich dich über alles geliebt habe.. und dich immer noch liebe, dich verlassen habe.
Du musst wissen, es ist nicht deine Schuld.. bei Gott, bitte.. bitte geb dir nicht die Schuld.
Du kannst da am wenigstens was für.
Ich bin nicht gut im Briefe schreiben.. war es auch nie, dass weißt du wohl von allen am besten.
Aber diesen bin ich dir schuldig.. irgendwie und wehe du sagst oder denkst jetzt, dass das nicht stimmt.
Ich will dir sagen... besser gesagt schreiben, was los ist/ war, whatever. Nur weiß ich nicht so genau wo ich anfangen soll.. eigentlich gibt es keinen guten Anfang um die Gründe zu nennen, wieso man sich umgebracht hat, richtig?
Egal.. ich fühl mich trotzdem verpflichtet, dir das irgendwie zu erklären..
Du weißt, dass ich kein sehr offener Mensch war. Trotzdem hast du mich so akzeptiert wie ich war und dafür bin ich dir mehr als dankbar, wirklich Seungmin.
Ich war lange, lange am überlegen ob ich es machen soll oder nicht. Und ich weiß auch, dass mir das ganz sicher nicht leicht gefallen ist, aber ich kann nicht mehr..
So sehr ich auch gekämpft habe.. ich hatte keine Kraft mehr irgendein Kampf zu gewinnen oder zu kämpfen..
Die letzten Wochen war alles so viel, so viele Rückschläge.. von welchen ich dir so gern erzählt hätte, aber nicht konnte.
Die Angst, zu viel Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, Egoistisch zu sein..
Die Angst, dass, wenn ich meine Probleme sage, du nicht mehr über deine redest, war so verdammt groß..
Dann das overthinken, diese Stimme die mir sagte, dass ich dich nur nerve.. Dass du ohne mich besser dran bist, was iwie ja auch stimmt.
Schau dir die letzte Woche allein an. Mir ging's so unfassbar dreckig, dass ich dir kaum zurückgeschrieben haben.. wir uns nie getroffen haben, weil ich einfach nicht konnte.
Ich weiß, dass dich das mit runtergezogen hat. Ich hab auch Kontakt zu deinen Freunden Minnie..
Ich komm vom eigentlichen Thema ab.. sorry..
Die letzten Wochen, Tage wurde mein ganzen Leben durch die Depressionen gesteuert.. Ich war am Leben, doch gleichzeitig fühlte ich mich so Tod und so leer, wie noch nie. Es ist, als wären die Depressionen so schlimm wie noch nie. Nachts kann ich nicht schlafen, liege wach und starte an die Wand oder bin draußen, laufe durch die Straßen und versuche irgendwie mein Kopf leer zu bekommen. Weißt du noch, wie viel Angst ist hatte, dass du mich verlässt? Du sagtest immer, dass du immer bei mir bleibst, wir alles zusammen schaffen.. aber wie sollen wir alles zusammen schaffen, wenn ich es nicht mal schaffe zu sagen, was los ist? Wie sollen wir all das meistern, wenn wir so weit voneinander entfernt sind? Du warst mein einziger Halt, Seungmin. Dank dir, habe ich länger, viel länger überlebt, als ich eigentlich dachte. Ich verdanke dir so viel und selbst das kann ich nicht in Worte fassen. Ich bin dir für jeden einzelnen Tag, an dem du mich durch eine kleine Nachricht zum Lächeln gebracht hast, dankbar. Ich bin dir dankbar, dass du in den Zeiten, wo niemand da war, da warst. Du hast es länger mit mir ausgehalten, als die anderen, welche bisher in meinem Leben waren.
Ich weiß, dass du all den Schmerz, Wut oder was auch immer du empfindest.. überstehst und weiterlebst, auch ohne mich.
Du bist mein starker Junge und wirst es immer bleiben, deshalb glaube ich fest an dich, dass du das schaffst.
Ich bin immer bei dir, auch, wenn du mich nicht sehen kannst. Ich werde immer auf dich aufpassen und dich ansehen. Jeden Tag werde ich auf dich hinabsehen und mir denken, was ein wundervoller Junge du bist. Ein wundervoller Junge, mit einem Charakter aus Gold.. und dem größten Herzen auf der Welt.
Egal wie verzweifelt du bist, wie am Ende du bist und wie oft du daran denkst, mir zu folgen. Setz dich an mein Grab.. an unseren Lieblingsort.. oder einfach ans Fenster, schau in den Himmel und rede mit mir. Nur, weil ich dir nicht antworten kann, wie ich es sonst tat, heißt es nicht, dass ich dir nicht zuhöre.
Denke bitte an die Worte, bevor du mir folgst, Minnie. So sehr ich dich auch liebe, schau nach vorn und egal was ist.. Setz dich irgendwo hin und rede mit mir.
Ich wünsche dir alles Glück der Welt und vorallem, dass du irgendwann glücklich wirst, trotz all der scheiß Zufälle in deinem Leben. Du hast das beste verdient und ich werde dafür sorgen, dass du dies auch bekommst.
Ps: Wenn du das hier liest, dann bin jetzt frei.. und ich verspreche dir.. ich hatte keine Schmerzen.
Ich liebe dich.
In liebe,
Dein Channie^^
Seungmin sah immer und immer wieder auf den Brief vor sich. Als er die Nachricht erhielt, dass Chan sich wirklich umgebracht hat brach er von ein auf die andere Sekunde zusammen, weinte sich stundenlang in den Armen seines besten Freundes aus, welcher selbst kaum glaubte, dass der Ältere das wirklich getan hat. Er hat seinen besten Freund schon lange nicht mehr so kaputt gesehen, wie in dem Augenblick, wo dieser in seinen Armen lag, kaum Luft bekam vom weinen. Den Tag danach hatte sich Seungmin auf den Weg zu dem Älteren gemacht. Er musste über 3 Stunden zu seinem Freund fahren und das nicht mal 24 Stunden, nachdem er erfahren hat, dass dieser Tod ist... okay.. eigentlich musste er es nicht, aber er wollte es. Er musste einfach dahin. Und nun? Nun sitzt er auf dem Bett von seinem Freund, las sich immer und immer wieder den Brief durch, bekam erneut kaum Luft. Es hat ihm schon mehrfach den Atem geraubt, wenn er daran gedacht hatte, dass der Ältere irgendwann nicht mehr da sei.. aber jetzt, wo er es wirklich nicht ist, fühlt es sich an, als würde er jeden Moment sterben. Als würde jemand seine Lunge zusammendrücken, damit er nicht mehr atmen kann. Hannah, die Schwester von Chan kam ins Zimmer, sah wie der Jüngere mit sich selbst kämpfte Luft zu bekommen. Sie setzte sich hinter ihn, legt ihre Arme um den Freund ihres Bruders und drückt ihn an sich. Chan sagte immer, dass er das gemacht hat, wenn Seungmin eine Panikattacke hatte, weshalb ihr das als erstes in den Kopf kam und tatsächlich funktionierte dies auch. Seungmin beruhigte Sich etwas, zumindestens so, dass er Luft bekam, klammerte sich an seine beste Freundin ,,Scheiß man.. er ist dein Bruder.. eigentlich solltest Ich dich trösten.." war das einzige was er sagte ,,Seungmin.. den ganzen Tag, seitdem du da bist hast du dich um uns alle gekümmert.. um Mum.. Dad, Lucas.. Mich und selbst um Berry.. du hast dich lange genug zurückgehalten.. jetzt sind wir.. beziehungsweise ich für dich da" Hannah strich Seungmin durch die Haare, während dieser immer mehr anfing zu weinen, nicht glauben konnte, dass die Liebe seines Lebens, sein Halt, seine Luft, alles was er brauchte plötzlich weg war. Er gab sich selbst die Schuld, stellte sich so viele verschiedene Fragen, auf welche er nie eine Antwort bekam, da die einzige Person, welche diese beantworten hätte können jetzt Tod ist.. die Person ist weg.. für immer. Und Seungmin? Dieser sitzt hier.. zweifelt an sich selbst, zweifelt daran, ob er es wirklich ohne Chan schafft.. aber er muss es.. Er will Chan nicht enttäuschen.. Vorallem nicht jetzt, wo er Sorgenfrei ist.. doch wird er es schaffen? Wird er ohne den älteren weiterleben können? Wird er schaffen seinen Freund stolz zu machen? Wird er schaffen, dass alles zu überstehen oder wird er doch schneller, als sich Chan wünscht, den älteren Wiedersehen?
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StrayKids OneShots
Storie breviWie es der Name schon sagt, werde ich hier OneShot aus der Kpop Gruppe StrayKids posten. Für Smut habe ich ein extra OneShot buch^^ Viel Spaß beim lesen meine Freunde :)
