-Siebzehn-

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Wordcount: 1654 

POV: 𝐿𝑖𝑛𝑎

Zwischen Tony und mir herrschte eine bedrückende Stille. Stark sein Blick, lag konzentriert auf der Straße und ich schaute aus dem Fenster.

Wegen der Stille, fühlte ich mich in diesem Moment als wäre ich wieder Acht Jahre alt. In der Vierten Klasse hatte ich einen Mitschüler Namens Matt Turner. Dieser zog mir im Sportunterricht vor der ganzen Klasse die Hose herunter. Daraufhin verpasste ich ihm aus Reflex eine Kopfnuss und brach Ihm dabei aus versehen die Nase. Ich wollte Turner unter keinen Umständen verletzten, doch ich hatte es einfach Satt so von jemanden behandelt zu werden. Es war nicht das Erste Mal, dass er mir die Hose heruntergezogen hatte, aber es war definitiv das Letzte Mal gewesen. Matt seine Nase fing zu bluten an und er war bitterlich am weinen, da er Starke Schmerzen verspürte. Ohne Umschweife wurde ich zum Rektor geschickt. Dieser rief sofort meinen Vater an. Es dauerte keine 10 Minuten, da stand er hinter mir im Büro des Rektors. Für die nächsten 14 Tage wurde ich von der Schule freigestellt. Auf der ganzen Heimfahrt, sprach Dad kein einziges Wort mit mir. Dieses Schweigen brachte mich fast um. Ich sah die meiste Zeit aus dem Fenster und malte mir die schlimmsten Szenarien aus. Ich dachte sobald wir Zuhause ankommen würden, würde Dad mich anschreien und anschließend in ein Kinderheim bringen. Ich hatte Panische Angst davor, was hätte passieren können, doch nachdem wie Zuhause angekommen waren, sagte er nur zu mir, dass er Stolz auf mich sei, weil ich mir nichts gefallen ließ. Dennoch meinte er, dass ich Matt nicht gleich die Nase hätte brechen müssen und damit hatte er ja auch irgendwie recht. Doch wie bereits erwähnt, tat ich dies nicht mit Absicht.

Nun saß ich hier und versuchte mir die Schlimmsten Szenarien auszudenken, nur konnte ich mir nichts ausdenken. Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung was im Compound auf mich zukommen könnte und dies war meiner Meinung nach das Allerschlimmste Szenario, was hätte eintreten können. In meinem Gehirn war wieder so viel los, dass es mir schwer fiel die Welt zu verstehen. Gedankenverloren zeichnete ich mit dem Zeigefinger, kleine Kreise auf die Beschlagene Fensterscheibe.

"Hey, lass die Pfoten von der Scheibe. Der Wagen kommt frisch aus der Waschanlage.", meckerte Tony mich gespielt an.
"Er kann ja sogar sprechen, wie faszinierend.", meinte ich sarkastisch. Tony sah mich grinsend an und richtete dann seinen Blick wieder auf die Straße.
"Wie geht es dir, Lina?", fragte er aufrichtig.
"Mein ganzes Leben scheint eine einzige Lüge, wie soll man sich dabei fühlen?" 

Darauf erwiderte Tony nichts mehr. Das betretene Schweigen, kehrte wieder ein. Am liebsten hätte ich diese Stille unterbrochen, aber ich hatte nicht die leiseste Ahnung wie ich dies hätte anstellen sollen. Ich konnte Tony schlecht erzählen, was mir gerade durch den Kopf ging. Nach nur wenigen Minuten wäre er mit Sicherheit mega abgefuckt von mir und das wollte ich einfach nicht.

Wir waren bereits eine kleine Ewigkeit unterwegs und ich hatte keine Lust mehr. Seufzend lehnte ich mich gegen den Sitz und fixierte meinen Blick auf das Armaturenbrett. Immer wieder fielen mit die Augen zu, jedoch versuchte ich Krampfhaft wach zu bleiben. Jedes mal wenn ich meine Augen schloss, sah ich Bucky wie er mir zwischen die Augen schoss. Tapfer kämpfte ich weiter gegen diese Fiese Bitch Namens Müdigkeit. Doch die Augen fielen mir wieder und wieder zu, allerdings wollte und konnte ich diesen Kampf nicht einfach aufgeben.

Nach einiger Zeit bog Tony mitten im Nichts nach Links ab. Als ich im Halbschlaf das Riesige Gebäude wahrnahm, riss ich meine Augen auf und starrte unglaubwürdig aus der Windschutzscheibe.

"Wow...", flüsterte ich kaum hörbar.

<Das ist also der Geheime Superhelden Puff.>
-Ich hatte ihn mir nicht so groß vorgestellt.
<That's what she said.>
-Mensch Lyra, wie alt bist du? 7?
<Plus 20.>

Remember Me - A Bucky Barnes FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt