-Zwei-

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𝐿𝑖𝑛𝑎

Captain America? Nun verstand ich die Welt wirklich nicht mehr.

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"Hey!", rief ich dem Captain nach, doch er schien mich nicht mehr zuhören.

Na ganz toll, die Plaudertasche wurde gerettet und mich ließen sie hier zum sterben zurück. Großartig, einfach fantastisch. Ich versucht mühsam mein Bein unter dem Holzbalken wegzuziehen, was natürlich nur dazu führte das ich mehr Schmerzen empfand. Feste biss ich die Zähne zusammen.

<Was für eine beschissene Art, drauf zu gehen.>, Lyra lag in einem Sarg und schloss die Augen. Mir war wirklich schleierhaft, wieso meine Gedanken immer gleich so Makaber waren.

Mein Bein war fürchterlich am pochen und es schien von Sekunde zur Sekunde immer schlimmer zu werden. War es dass wirklich für mich? Musste ich dem Tod nun wirklich ins Auge sehen? In diesem Augenblick, kroch ein unbeschreiblicher Schmerz von meinen Bein in meine Brust. Ich gab einen Schmerzerfüllten Schrei von mir.

Diese Schmerzen waren ein eindeutiges Zeichen dafür, dass ich sterben würde. Als wäre es nicht schlimm genug zu sterben, nein ich musste zu allem übel an meinen Arbeitsplatz ins Gras beißen. Verdammte scheiße.

Nein so durfte es nicht zu Ende gehen, meine Zeit war noch nicht gekommen. Ich stütze mich auf meinen Unterarmen ab und versuchte nach vorne zu kriechen. In der Hoffnung, dass ich unter dem Balken wegkommen würde. Überraschenderweise bewegte der Balken sich wahrhaftig ein wenig. Allerdings wurde im nächsten Moment, mein Körper erneut von diesem Schmerz durchfahren. Ich verzog qualvoll mein Gesicht.

Mir wollte es nicht in den Kopf rein gehen, weshalb der Captain, Becky rettete mich, aber hier liegen ließ. Dieser Mann war ohne jegliche Ausrüstung und Waffen in eine HYDRA Basis in Azzano eingedrungen, nur um sicher zu gehen ob sein Bester Freund noch lebt und ihn anschließend zu retten. Warum sollte er mich hier liegen lassen? Er versuchte doch alle Menschen zu retten, wenn er konnte. Vielleicht hatte dies zu bedeuten, dass ich nicht gerettet werden konnte.

"Was...ein...scheiß...", presste ich unter Schmerzen hervor.

Ich versuchte meine Atmung, sowie meinen Herzschlag zu regulieren. Jeder Atemzug schmerzte unvorstellbar. Ich konnte noch immer nicht glauben, dass sie mich hier zum sterben zurückließen. Schnaubend schloss ich die Augen, für den Bruchteil einer Sekunde.

Man sagt in Büchern, Filmen und Serien immer, wenn man dem Tod ins Auge blickt, zieht an einem sein ganzes Leben vorbei. Doch was sich vor meinen geistigen Auge abspielte, war gewiss nicht mein Leben. Ich sah eine Frau auf einen Behandlungsstuhl sitzen. Auf ihren Wangen sah man das glitzern von Tränen. In ihren Augen war Nackte Angst zu erkennen. Sie saß auf diesen Stuhl und hatte einen Zugang, durch diesen lief eine Schimmernde Blaue Flüssigkeit. Sie griff nach meiner Hand und schrie um Hilfe.

Panisch riss ich meine Augen auf. Ein gequälter Schrei verließ meine Kehle. Was zur Hölle ist das nur gewesen. Plötzlich sah ich zwei Füße vor mir. Mein Blick wanderte an diesen Hoch und ich sah einen Mann, ganz in Schwarz gekleidet vor mir stehen. Sein Gesicht war mit einer Maske bedeckt und er hatte einen Metallarm? Sah so etwa der Tod aus?
Ich hatte ehrlich gesagt immer ein ziemlich Klischeehaftes Bild von dem Tod. Natürlich trug dieser ein wallendes Schwarzes Gewand, hatte kein Gesicht und hatte in seiner knochigen Hand eine Sense.

<Denkst du wirklich, dass dies der richtige Zeitpunkt für deine blöden Bemerkungen ist?>, sah Lyra mich ernst an.

Der Zeitpunkt war unglaublich schlecht gewählt, aber so war ich nun mal. Ich reagierte nie angemessen in ernsten Situation. Ich sah noch immer zu Mister Metallarm hoch und grinste ihn verunsichert an.

Remember Me - A Bucky Barnes FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt