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𝐿𝑖𝑛𝑎
"Ich werde nicht zulassen, dass sie dir weh tun. Ich werde kein Auge zutun bis diese Basstarde blutend vor mir im Dreck liegen und nie wieder ihre Finger nach dir ausstrecken."
Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken, als er sprach. Es war nicht erschreckend was er sagte, sondern wie er es sagte. Seine Stimme war so ausdruckslos und kalt. Einen kurzen Augenblick sah ich ihm in seine Augen. Bucky seine blauen Augen bohrten sich in meine. Der Ausdruck in ihnen war nur schwer zu deuten.
Der Ausdruck war schon fast emotionslos, gar kalt. Doch wenn man näher hinsah erkannte man eine Tiefe Traurigkeit und die ganze angestaute Wut in seinen Augen.
Diese miese Organisation hatte ihn alles genommen. Sein Leben, seinen Verstand, seine Willenskraft. Hydra hatte ihn behandelt wie einen Gegenstand. Sie hatten ihn vorgeführt als wäre er ein Zirkusäffchen. Sie hatten ihn alles genommen, missbraucht und gefoltert. Es war ekelhaft und es hätte mich nicht gewundert, wenn Bucky nach seiner Befreiung Hydra im Alleingang ausgelöscht hätte.
Lyra schrie mich an, dass ich Bucky in den Arm nehmen soll. Durch angenehmen Körperkontakt und Umarmungen werden Endorphine ins uns freigesetzt. Das baut Stresshormone ab und beruhigt sogar mit der Zeit die Atmung und den Herzschlag. Dadurch entspannen wir und fühlen uns gleich viel besser. Berührungen beeinflussen also unsere Gefühle und sind wie Balsam für unsere Seele, doch wenn ich ihn so ansah wurde mir bewusst das eine Umarmung in diesen Moment sehr unangebracht wäre.
Sein Blick wanderte von mir zur Tür. Erst in diesem Moment erreichten seine Worte mein Gehirn. Gott, wie konnte ich nur wieder so abschweifen?
Ich werde nicht zulassen, dass sie dir weh tun. Ich werde kein Auge zutun bis diese Basstarde blutend vor mir im Dreck liegen und nie wieder ihre Finger nach dir ausstrecken, hallte es in meinen Kopf wieder. Meinte er damit Hayden oder wen? Gott verdammt, warum sprach er denn auch in solchen Rätseln mit mir.
Ein unsicheres lächeln lag auf meinen Lippen. Alles an dieser Situation war so durchaus paradox, doch jetzt kommt der Tropfen, der sogar die Teetasse des Verrückten Hutmachers zum überlaufen brachte: Ich vertraute Bucky blind. Ich würde ihm mein Leben anvertrauen, was ich auf irgendeine Art und Weise ja auch tat. In seiner nähe fühlte ich mich überaus sicher und dass obwohl ich ihn nicht einmal richtig kannte.
<LÜGNERIN!!!>
-Wie bitte?
<Dieser Mann hat dir alles über sich erzählt. Das er dir nicht erzählt hat wie groß sein Schwanz ist, ist wirklich alles. Dennoch weißt du mehr über Sergeant James Buchanan Barnes, als er wahrscheinlich über Angelina Bailey.>, Lyra rümpfte die Nase.
Da wäre ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Wenn er über mich nicht so viel würde, dann hätte er sich womöglich nicht als mein Ehemann ausgegeben. Kaum merkbar schüttelte ich meinen Kopf.
Ich legte meine Hand um den Türknauf, doch hielt einen Moment lang inne und sah den Mann neben mir an. Bevor ich mit Mister Gehirnwäsche davon lief, musste ich noch eine Sachen wissen.
"Stecke ich in Schwierigkeiten, oder weshalb willst du mich so dringend von ihr wegbringen?"
Bucky seine Miene ließ sich nur schwer lesen. Als er den Mund öffnete rannte mir der Schauer erneut über den Rücken. Wie konnte der klang einer Stimme nur so angsteinflößend sein? Dabei meinte er nur, dass er mir alles erklären wird, sobald wir dort sind. Wo er mit mir hin wollte, verriet er natürlich nicht.
Ich verdrehte meine Augen, als ich die Tür endlich öffnete, nahm ich seine Hand. Auf dem Gang war die Hölle los. Ärzte rannten hektisch von einem Ende zum anderen. Schwestern und Pfleger schrien sich über den Flur hinweg an. Es war das reinste Chaos, aber das war gut denn so konnten wir unbemerkt das Zimmer verlassen und ohne Aufmerksamkeit zu erregen zum Fahrstuhl gehen. Als wir dort standen, drückte ich mehrfach hintereinander ungeduldig auf den Knopf.
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Remember Me - A Bucky Barnes Fanfiction
Fan-Fiction"Ist dir eigentlich bewusst, dass du nicht gerade die gesprächigste Person bist?", fragte Sam mich auf dem Weg zu einem dieser merkwürdigen Coffee Shops. Genervt warf ich ihn nur einen vielsagenden Seitenblick zu. Für mich war es noch immer befremdl...
