-Vierzehn-

203 21 13
                                        

Wordcount: 1319 

𝐵𝑢𝑐𝑘𝑦

Der Himmel war pech schwarz, als wir das Haus der Bailey's verließen. Mit einem schlechten gewissen gingen wir zu meinen Bike. Ich sollte ihr einfach die Wahrheit sagen, dass ist das was gute Menschen tun, oder nicht? 

<Du bist kein guter Mensch, du bist ein Monster.>

Die Stimme in meinen Kopf hatte nicht ganz unrecht. Ich war ein Monster. Ein abscheuliches. In den letzten 50 Jahren hatte ich mehr als Zwei Dutzend Menschen umgebracht. Das gehörte definitiv nicht zu den Dingen auf die ich Stolz war. Sam und Steve sagten mir jedes mal, dass ich keine Wahl hatte. Doch ich hatte es trotz alldem getan, Gehirnwäsche hin oder her. 

Die Wakandaner hatten mir während meiner Zeit bei ihnen geholfen, die Programmierung des Winter Soldiers rückgängig zu machen. Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass etwas von dem Winter Soldier noch tief in mir schlummerte. 

𝐿𝑖𝑛𝑎

Mit verschränkten Armen stand ich vor Bucky seinem Motorrad. Mein Blick war auf dem Asphalt gerichtet und die Tränen strömten mir still über die Wangen. All dass hier, war mir eindeutig zu viel. Ich habe in meinen ganzen Leben meine Familie noch nie so niedergeschlagen erlebt, wie gerade eben. Am liebsten würde ich zurück gehen und Ihnen sagen dass egal was passiert dass ich sie immer lieben werde, doch genau wie Tony riet auch Bucky mir davon ab.

"Komm schon Prinţesă, lass uns fahren bevor es anfängt zu regnen.", hörte ich Bucky sagen.

Leise schluchzend wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht und nahm hinter Bucky auf dem Motorrad platzt. Während ich meine Arme um seine Taille klammerte und wir durch die kalte Nacht fuhren, fragte ich mich was der scheiß hier eigentlich sollte. Alle taten so als würde es sich um die Verschwörung des Jahrhunderts handeln. War ich etwa ein Außerirdisches Wesen? Nein, es wurde bereits bestätigt, dass es Aliens und anderes Leben in unseren unendlichen Universum gab. Was war es dann?

<Vielleicht bist du ja ein Vampir oder ein Waldschrat, nein. Du bist ein Skinwalker! Ja, genau dass ist es. Die Avengers bringen dich in Sicherheit, damit die Winchester Brüder dich nicht in die Finger bekommen. Sam und Dean würden dir sofort eine Silberkugel in den Kopf jagen aber die Avengers könnten deine Fähigkeiten für ihre Zwecke missbrauchen.>

Notiz an die Zukunfts-Lina: Kein Supernatural mehr zum einschlafen gucken!

Ich wollte doch nur endlich Antworten für dieses Spektakel haben. Echte Antworten und nicht Lyra's Skinwalker Theorie. Seufzend schloss ich die Augen. Da ich nicht weit von meinen Eltern wohnte, waren wir viel zu schnell an meinen Apartment angekommen. Ich stieg ab. Bucky schloss die Maschine ab, während ich schon die Stufen zu meinen Apartment hinauf rannte.

Schon als ich den Schlüssel ins Schloss steckte, bekam ich wieder dieses Flaue Gefühl in der Magengegend. Irgendetwas stimmte hier nicht, aber was stimmte hier schon? Leise schloss ich die Tür ganz auf und ließ meinen Blick durch mein kleines, aber feines Apartment schweifen. Wenn man an der Wohnungstür stand, sah man erst den Wohnbereich und direkt auf der gegenüberliegenden Seite war die Tür zu meinen Schlafzimmer. In diesem brannte Licht. Ok, vielleicht hatte Bucky vergessen, es zu löschen als er das Apartment wieder verließ. Obwohl nach dem was er mir heute erzählt hatte, war ich mir nicht einmal sicher ob er das Licht überhaupt angeschaltet hatte.

Die Stufen im Hausflur knatschten unter Bucky seinen schweren Stiefeln.

Mit seinem Blick fragte er mich wortlos, wieso ich noch auf der Schwelle stand.
"Hast du das Licht angelassen?", flüsterte ich und deutete auf das Schlafzimmer.
Irritiert schüttelte er mit dem Kopf.

Remember Me - A Bucky Barnes FanfictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt