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POV: 𝐵𝑢𝑐𝑘𝑦
Nachdem ich Lina ausführlich erzählte, was vorgefallen war starrte sie mich mit diesen traurigen Blau-Grauen Augen, -die in der Dunkelheit eher schwarz aussahen-, einfach nur an. Auf dieser Welt gab es eigentlich nichts was mich aus der Fassung brachte. Dafür hatte ich einfach zu viel im Leben gesehen und erlebt, doch diese wundervolle, zerbrechliche Frau schaffte es, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sah.
Plötzlich stand sie auf um zum Bett zu gehen, worauf sie sich fallen ließ. Ich war fest davon überzeugt, dass sie jede Sekunde einen ausgewachsenen Wutausbruch bekommen würde, wie vor dem Haus ihrer Adoptiveltern. Doch es geschah nichts der gleichen. Lina lag einfach nur so da und starrte an die Decke. Zögernd erhob ich mich ebenfalls vom Boden und ging auf das Bett zu, doch bevor ich neben ihr Platz neben konnte, klingelte mein Handy. Irritierte zog ich dieses aus der Hosentasche. Wer zur Hölle ruft mich den um 3:42h an? Ein kurzer Blick auf das Display verriet es mir. Ich erhob mich ebenfalls von Boden und ging auf Bett zu. Bevor ich mich neben sie setzten konnte klingelte mein Handy. Tony Stark.
Verdammte, scheiße!
<Das bedeutet nichts gutes. Du bist definitiv am Arsch, Barnes.>
Ich nahm den Anruf entgegen, denn es ging hier immerhin um Lina's Leben.
POV: 𝐿𝑖𝑛𝑎
Stark und Bucky mussten sich getäuscht haben. Beatrice und Howard Bailey waren durchaus meine Leiblichen Eltern, daran gab es nicht den geringsten Zweifel. Ich meine, es gab in den Vereinigten Staaten, lebten knapp 354.000 Menschen die exakt den selben Nachnamen wie meine Eltern und ich trugen. Von daher war es also nicht weithergeholt, dass Stark einen Back-Up Check zu den Namen Angelina Bailey gemacht hat und aus versehen, dabei auf mich gestoßen ist.
Dies konnte nur ein Missverständnis sein. Es musste ein Missverständnis sein und zwar ein gewaltiges. Wenn Bucky mich ins Hauptquartier der Avengers gebracht hat, wird Stark mir sagen, dass er einen Fehler gemacht hat und ich nicht die Angelina Bailey bin, die Sie gesucht haben. Dann würde Tony mir ein Uber rufen und ich könnte mein langweiliges Leben fortführen. Genau so würde es passieren.
Das klingeln von Bucky seinem Handy, riss mich aus meiner Gedankenwelt. Er beugte sich zum Nachttisch rüber um das Handy zu holen. Mit genervter Miene sah er auf das Helle Display, doch als Bucky die Nummer erkannte, nahm er das Gespräch direkt entgegen. Sein Gesichtsausdruck wurde sofort Ernst und er verließ mit schnellen Schritten das Schlafzimmer.
Am anderen Ende Leitung befand sich ganz bestimmt Tony. Dieser erläuterte Bucky gerade sicherlich die Unangenehme Situation. Dieser Gedanke brachte mich direkt zum schmunzeln.
Gestern war ich noch eine langweilige Anwältin in Manhattan und Heute stand ich irgendwie unter der Beobachtung der Avengers. Was äußerst absurd war. Ich war weder ein Schurke, der die Weltherrschaft an sich reißen wollte, noch hatte ich irgendwelche außergewöhnlich Magischen Talent. Das mein Komplizierter Bruch binnen weniger Stunden heilte, konnte man schon als Außergewöhnliches Talent ansehen.
Müde ließ ich mich nach hinten in das Bett fallen. Ich starrte fragend die Decke an, in der Hoffnung das alle Antworten auf meine Fragen, dort auf Magische Art und Weise erscheinen würden. Das taten sie jedoch nicht. Leise seufzte ich in die Dunkelheit hinein.
Doch was wäre, wenn Stark doch richtig lag mit all dem was er Bucky erzählt hatte? Was wäre, wenn mein ganzes Leben eine einzige Lüge gewesen ist? Stöhnend rollte ich mich auf meinen Bauch und drückte mein Kopf in eins der vielen Kissen.
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Remember Me - A Bucky Barnes Fanfiction
Fanfiction"Ist dir eigentlich bewusst, dass du nicht gerade die gesprächigste Person bist?", fragte Sam mich auf dem Weg zu einem dieser merkwürdigen Coffee Shops. Genervt warf ich ihn nur einen vielsagenden Seitenblick zu. Für mich war es noch immer befremdl...
