Kapitel 18: Finale Flucht

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Sicht Isabella:

„Mama" ... Phil? Aber wie? Was machst du denn hier? Hat Emma dich etwa vergessen? Nein, nein das kann nicht sein, Emma würde niemand einfach so vergessen. „Phil? Wo sind die anderen?", Frage ich ihn ruhig. Er hat noch seine Hausschuhe an und sein Sender ist auch noch intakt. Phil kommt mit einigen Kindern wieder.... Alle Kinder bis fünf sind noch hier... So ist das also... Nur die sechszehn Kinder über fünf sind geflohen! Die jüngeren haben keine Ahnung, was los ist. Jetzt weiß ich auch Bescheid.

Ich habe schon zu viel Zeit verloren! Und das Sendegerät zu holen, hat mich unnötig Zeit gekostet! „Wo sind Emma und die anderen? Sind sie denn gar nicht bei dir Mama?, fragen die kleinen durcheinander. Mit den Worten:„ keine Angst, ich bin sofort zurück. Ich hole die anderen und ihr bleibt da wo ihr seit!" Nehme ich das Sendegerät und gehe los. Ich fass es nicht sie haben alles geplant, sogar das hier! Aber ich lasse nicht entkommen ganz egal wie sehr sie sich auch anstrengen! Ich darf sie nicht entkommen lassen!

Sie können so viel Zeit schinden wie sie wollen, doch sie sind immernoch Kinder! Und sechs von ihnen sind erst sechs Jahre alt! So schnell können sie gar nicht sein! Wahrscheinlich haben sie es gerade erst auf die Mauer geschafft... Das heißt ich kann sie immer noch Problemlos einfangen! Über die Mauer kommen sie nicht, und vor diesem Abgrund kapituliert jeder. Doch wenn sie trotzdem nicht aufgeben, bleibt ihnen nur noch die Brücke! Der einzige Weg nach draußen! Zum Glück ist Anlage drei am weitesten von der Zentrale entfernt. Ich komme ihnen einfach zuvor und fange sie ein! Ich gebe einen Notruf an die Zentrale ab und sage: „Zentrale hier spricht Nummer 73584 aus Anlage drei. Ich habe eine Flucht zu melden! Schalten sie den Alarm ein! 16 Kinder, alle von guter Qualität, davon auch drei mit dem Full Score sind geflohen!" Ich versperre ihnen den Weg, bevor sie die Brücke überhaupt erreichen! Versucht ruhig zu fliehen! Wir werden euch aufhalten!

Sicht Emma:
(Einige Minuten zuvor)

Mama hat mich aus dem Speisesaal raus geschickt. Im Gang habe ich dann mein Ohr mit dem Sender drin abgeschnitten, die Wunde müssen wir zwar noch behandeln, aber das können wir später wenn wir hinter der Mauer sind immernoch machen. Ich renne zu den anderen raus. „Hier bin ich! Mama ist abgelenkt wir sollten jetzt los! Übrigens habt ihr auch alle eure Sender zerstört?", Frage ich alle und alle sagen ja. Das ist gut... Aber jetzt müssen wir los. „Emma. Wir müssen doch noch dein Ohr behandeln.", sagt (y/n) zu mir. Ich sage bloß:„ Danke (y/n), aber das machen wir später! Jetzt müssen wir uns jedenfalls beeilen! Los lasst uns alles zusammen fliehen! Auf geht's zur Mauer!"

Auf dem Weg höre ich, Ray, Don was fragen:„ Hey Don! Was ist hier los? Wissen sie etwa über alles Bescheid? Kennen etwa alle das Geheimnis und wissen von der Flucht?" „Ja. Emma hat es ihnen zusammen mit (y/n) alles nach und nach erzählt. Emma war der Meinung das alle Erwachsener sind, als wir bisher dachten und das stimmt auch. Sie glaube, dass sie wissen sollten, auf was sie sich hier einlassen. Sie müssen alles über die Monster und die Gefahren erfahren und dann selbst entscheiden ob sie mit uns fliehen wollen oder nicht.
Außerdem hat Mama nur uns ältesten verdächtigt und dies könnten wir die ganze Zeit perfekt ausnutzen. Zuerst haben wir nur vier weitere eingeweiht und dafür jede Chance genutzt. Und die anderen haben wir nach und nach eingeweiht.", erklärt er ihm.

Wir kommen an der Mauer an und jetzt heißt es klettern. „Ok. Don und ich klettern zuerst auf die Mauer und ziehen euch alle anscheinend hoch. Macht es wie beim Training, ihr schafft das schon!", sage ich laut zu ihnen. Wir beide klettern rauf und ziehen dann alle nach und nach hoch. Ray fragt:„ Nur die Kinder bis fünf Jahre fehlen. Emma hast du sie etwa..." „Ja. Ich habe noch einmal darüber nachgedacht, also über das was du letztens gesagt hast, Ray. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich sie hier lasse. Die Kinder bis fünf bleiben hier auf der Farm. Das heißt aber nicht das ich sie aufgebe! Vorerst lasse ich sie hier.", antworte ich ihm. „Was heißt hier 'vorerst'?", fragt er mich.

Immer bei dir | Emma x Reader | The Promised NeverlandWo Geschichten leben. Entdecke jetzt