39.

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pov. Livia 

Heute war Mittwoch und ich hatte gerade Sport mit Bennie. Er lief neben mir her, doch irgendetwas war komisch. Bennie war einer der gesprächigsten Menschen die ich kannte, dich seit dem Anfang der Stunde hatten wir kein Wort gewechselt. Generell, ich sah ihn weniger. Er war seltener in der Schule und er schrieb mir auch nicht mehr. Langsam wurde es so ziemlich komisch. 

"Bennie, hau raus, was ist los?" Er drehte sich erschrocken um und sah mich an. "Ich-mir geht es gut." War seine schlichte Antwort. Dachte er wirklich ich bin dumm? "Bennie, ich meine es Ernst, erzähl mir was los ist, du entfernst dich immer mehr." Er atmete tief durch und sah mir dann tief in die Augen. "Lillian. Sie-ich. Oh Gott, ich wusste nicht das es so schwer werden könnte." Jetzt war ich verwirrt, doch ich wollte ihn nicht stressen. "Ich werde zurück nach Hamburg ziehen, Lillian und ich schaffen es nicht mehr eine Fernbeziehung zu führen und ich bin ja nur hierher gezogen um meine Noten zu verbessern, da dies aber nicht geklappt hat, ziehe ich zurück." Erzählte er mir. Okay damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, er war dich gerade Mal seit zwei Monaten hier. Bennie war wirklich nett und alles, aber ich war mir sicher das ich ihn nicht vermissen würde. So hart wie es auch klingt. Wir zwei waren keine dicken Freunde gewesen. Wir wahren schlichtweg Klassenkameraden. "Okay und wann fährst du?" "Heute Abend." Ich riss die Augen auf. "Oh okay, ehm na dann. Ich wünsche dir auf jeden Fall, alles Glück der Welt mit Lillian und eine gute Zeit." "Danke Livi und pass auf dich auf. Vertrau auf Markus." Er nah mich in den Arm und verschwand dann. Oh Mann, dass kam plötzlich. Sehr plötzlich. Ich hätte niemals gedacht, dass Bennie einfach wieder nach Hause fahren würde und seinen letzten Satz verstand ich erst recht nicht. 

Später fuhr ich nach Hause und sah meinen Vater endlich wieder. Er war kurz nach der Hochzeit sofort zu einer Geschäftsreise aufgebrochen. "Schätzchen, ich habe dich vermisst." "Ich dich auch Paps." Er begrüßte natürlich auf Maxi, Nerv und Sahra. Zu fünft setzten wir uns aufs Sofa und nachdem Paps von seiner Reise erzählt hatte schalteten wir einen Film ein. Mein Vater und Sahra kuschelten am anderen Ende des Sofas. Während ich an Maxi angelehnt war und Nerv an mir. Mein Herz war erfüllt und ich musst schmunzeln. Diese Familienzeit hatte ich unendlich dolle vermisst. 

Wir waren gerade mal in der Mitte des Filmes angekommen, als es plötzlich klingelte. Maxi ging zur Tür und öffnete sie. 

pov. Maxi 

Ich öffnete die Tür und mein bester Freund stand vor mir. Er schlug bei mir ein und sah mich dann an. "Was machst du denn hier?" Fragte ich grinsend, obwohl ich mir die Antwort schon denken konnte. Er wollte wohl kaum zu mir. "Ist deine Schwester da?" Fragte er. "Klar, aber warum? Was macht ihr?" Fragte ich nachdenklich. Er zögerte kurz und setzte dann zum Reden an. "Sie hilft mir bei Spanisch und ich ihr bei Mathe." Nuschelte er, während er sich auf die Unterlippe bis. Er log mich eiskalt an. Ich war aber nicht sauer auf ihn, ganz im Gegenteil, er und Livi taten irgendwas was ich nicht wissen durfte, aber sie würden es schon bald verraten. "Ich hole sie." Grinste ich. Ich stapfte also zurück ins Wohnzimmer. Die ganze Familie sah mich verwirrt an, doch ich grinste nur. "Livi, ist für dich." Sie blickte mich verwirrt an und als sie an mir vorbei lief flüsterte ich: "geh ruhig, ich sag Paps und Sahra Bescheid." Sie nickte nur verwirrt, lief dann aber weiter. 

pov. Livia 

Ich wusste nicht wer etwas von mir wollte. Ich war eigentlich mit niemandem verabredet. Oder hatte ich irgendwas vergessen? Vielleicht Ness, oder Kyra, die beiden waren so ziemlich spontan. Als ich an der Tür ankam, erkannte ich schon den blonden Haarschopf und da wusste ich das es Markus war der vor unserer Tür stand. "Van Theumer, was machst du hier?" Er lehnte am Türrahmen und grinste mich an. "Dich abholen, ich fahre zur Werkstatt, wir sollten langsam mal vorankommen, findest du nicht?" Fragte er mit seinem typischen Grinsen. Stimmt, wir sollten wirklich mal an den Maschinen weiterbauen. Also nickte ich und grinste. Schnell zog ich mir Schuhe sowie Jacke über und schloss dann die Tür. 

Zusammen fuhren wir zur Werkstatt und machten uns dort an die Arbeit. Inzwischen war auch ich ein richtiger Mechanik-Profi geworden. Raban und Joschka kochten nebenbei essen, denn die zwei hatten Nervs Kart schon fertig das einzige was ihnen noch fehlte war die Schutzkleidung und da hatten sie ein Problem, denn ihnen fehlten die Maße der anderen. 

Ich konnte ihnen Maxis, Nervs, Kyras, Nessies und meine geben. Markus konnte ihnen die von Marlon und sich geben. Und damit hatten sie alle, sie bedankten sich bei uns und fingen an die Sachen zu entwerfen. 


Soo, dass war mein letztes Kapitel für heute. 

hoffe es hat euch gefallen <33


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