Lilli trauert um den Verlust ihrer Großmutter Beth, bis ein letzter Brief bei ihr ankommt, in dem die Großmutter um einen letzten Gefallen bittet. Ihre Enkelin soll bitte eine Schatulle von Atlanta nach Norddakota bringe. Ein gewisser Jason Bennett...
Die Tür rastet ins Schloss und ich hörte ein leises seufzte von Sean. „Warum hast du es ihr nicht erzählt?", fragte er mich nun etwas freundlicher ohne es anklagend klingen zu lassen. Noch immer floss die Wut durch meine Adern und die grünen Flammen an meinen Händen loderten immer noch grün. „Weil sie gerade mal 2 Tage über das zweite Leben von Beth weiß.", begann ich und versuchte mich zu beruhigen. „Tut mir leid Alac, ich bin unglaublich verwirrt über das mit Beth.", meinte er und setzte sich wieder. „Das bin ich auch.", knurrte ich und sah nach draußen.
Und zusätzlich fühlte ich mich schlecht. Ich habe gerade Lilli das Gefühl gegeben so unerwünscht zu sein. Ich musste mich beruhigen. „Sean, ich habe keine Ahnung, was ich machen soll. Es gibt so viel zu tun und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.", gestand ich. „Zuerst solltest zu wieder runterfahren und dann nach Beth Enkeltochter sehen. Ich glaube sie ist gerade verwirrter als wir.", meinte er und er hatte recht damit. Doch meine Wut nahm nicht ab. Diese Wut macht mich taub. So taub, dass ich nicht einmal fühlen konnte, was Lilli empfand. „Sag mir Alac, seit wann hast du eigentlich die Flammen der Schuld?", fragte er mich und ich sah ihm irritiert an.
„Flammen der Schuld?", wiederholte ich und Sean stand wieder auf. Seine Hand griff nach einen Buch im Regal und warf es mir zu. Ich fing es und die Flammen erlöschen. „Einige Immundus bekamen mit den Jahren Schuldgefühle über die Taten ihrer Vorfahren. Eine paar verfielen dem Wahnsinn und der eigenen bösen Seite und andere empfanden nur noch Schuld. Diese Schuld führte dazu das ihre Kräfte außer Kontrolle geritten.", erklärte er mir und mein Blick fiel auf das Buch. „Schuld eines Dämons.", las ich leise. „Behalte es, schau ab und an mal rein und lerne damit umzugehen.", riet er mir und ich nickte.
„Und jetzt schauen wir mal, ob wir einen Bannsiegel für das Metam finden.", meinte er und lief wieder zurück zum Regal. SCHULD? War es wirklich schuld das ich empfand und die Wut galt eigentlich mir selbst? Ich spürte, wie das kochende Gefühl in mir abebbte und sofort von Wut, Angst und Ratlosigkeit abgelöst wurde. „Hier. Vielleicht kann das hier helfen.", meinte Sean und hielt mir ein Buch vor, mit einer Schrift, die so alt war wie ich. „Mir fehlen ein paar Dinge, um das Siegel zu erneuern.", gestand er und begann zu überlegen. Doch dann zog uns das Klingeln von Telefon aus den Gedanken.
„Entschuldige bitte, das wird bestimmt Rose sein!", entschuldigte er sich, reichte mir das Buch und lief zum Flur, wo das Telefon stand. „Anderson!", meldete er sich am Apparat und sah zu mir rüber. „Rose? Rose, was ist los? ROSE? ROOOSE!", schrie er schon fast in den Hörer. „Was ist los?", fragte ich nach und ließ die Bücher auf die Couch fallen. Als ich das verzweifelte Gesicht von Sean sah, überkam mich eine mächtige Furcht und nackte Angst. LILLI! Sofort brodelt es wieder in mir. „Wir müssen zum Dinner. Irgendetwas ist mit Rose.", rief er besorgt und ich lief sofort los.
So schnell meine Füße mich tragen konnten, rannte ich zum Dinner. Mit einem kräftigen Schwung rannte ich durch die Tür, dass diese aus den Angeln flog und dann sah ich ihn. Ein großer Wendigo stand auf dem Tresen und setze zum Sprung an. „IMMUNDUS!", fauchte es, sprang vom Tresen und griff etwas das in der Nische lag. „Bist du etwa auf der Suche nach der hier?", kreischte es gehässig und hielt mit seinen Krallen Lilli am Arm. „A-aalac!", wimmerte sie und etwas Blut lief aus einer Wunder an ihrer Stirn. „Großer Fehler!", knurrte ich und reine Wut auf ihn kochte in mir hoch. „Na komm doch!", forderte er mich auf und warf Lilli zurück in die kaputte Nische. „BASTAAAAAARD!", brüllte ich, ließ meine Flammen auflodern, sprang ihm entgegen.
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