Kapitel 2/2 - Yeosang

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„Schmeißt das scheiß Ding aus der Schleuse!", war das erste was ich hörte als ich wieder zu Bewusstsein kam.

Wooyoung schrie die andern quer durch den Raum an. Ich konnte wieder sehn, aber mein Kopf tat immer noch höllisch we.

„Das können wir nicht machen. Wir wissen nicht was das ist! Es stellt eine zu große Gefahr für andere dar. Wer weiß wer es, was auch immer das ist, in die Finger bekommt?".

„Und was ist mit uns?! siehst du nich das Chaos hier?", fragte der Wooyoung, dessen Gesicht gerade von schwarzem Nebel eingehüllt war.

Im nächsten Moment tauchten Seonghwa und Yunho mit einer schwarzen Box in der Tür auf. Sie packten die Scheibe und verbannten sie in das Innere des Minibunkers.

Seonghwa verschloss die Box mit einem Knopfdruck und gab direkt einen Pin ein, sie wirkte verschlossen noch schwerer als vorher.

„Was ist das für ein Müll?", fragte Yunho jetzt außer Atem, wo Ruhe in den Raum gekommen war. Kein Sturm, keine Kristalle die in der Luft hingen und selbst meine Kopfschmerzen waren geringer.

Während Mingi sich nicht mehr an mich klammerte sondern schon längst zu Woo gegangen war, hing ich nun an Jongho.

Zu meiner Überraschung währte er sich nicht, wenn es ihm etwas ausmachte, dann sagte er es nicht.

Yunho klopfte auf die Kiste, so, dass alle Anwesenden ihre Aufmerksamkeit auf ihn richteten.

„Hat irgendjemand von euch eine Idee, warum wir so ein Ding auf der Aurora transportieren?", fragte er eindringlich, mit einem Ernsten Blick.

„Ich nehme an niemand hier weiß es? Also müssen wir wohl Chaewon fragen.", sagte Hongjoong und blickte dabei durch den Raum.

„Es ist mittlerweile wirklich spät. Und wir waren den ganzen Tag wach. Laut Plan kommen wir morgen Vormittag an unserem ersten Ziel an und da möchte ich euch vorher alle auf der Brücke sehen.", Seonghwa strich sich durchs rosane Haar, „Also lassen wir das ganze erstmal bis morgen ruhen und gehen jetzt schlafen?".

Der Captain nickte und deutete auf mich. „Yeosang, ich würde gerne nochmal mit dir, Jongho und Mingi reden. Dauert nicht lange und die Scheibe lassen wir in einem Safe.", sagte er und bedeutete uns dreien mit zu kommen.

„Der Rest von euch geht jetzt schlafen. Ich kann morgen nichts mit einem Haufen schlafdurstiger Piraten anfangen. Versucht es zumindest.", „Geht klar.", sagte San als letztes.

Mingi und Jongho hatten die Kiste gegriffen und Hongjoong wies uns den Weg in sein Arbeitszimmer. Dort öffnete er eine Tür in seinem Schrank die in ein kleines Zimmer führte welches mit robusten Regalen ausgestattet waren.

Jedes Regal war bis zum Schluss mit solchen kleinen Kisten gefüllt, manche davon noch leer. Der Captain schloss die Tür wieder und wies uns dann an am Schreibtisch Platz zu nehmen, er selber stand noch.

Bevor er anfing zu reden, rückte er noch das Bild auf seinem Schreibtisch so zurecht, dass er es sehen konnte.

„Auf dem Bild kommt mir die Aurora übelst bekannt vor.", sagte Mingi völlig überrascht und rückte näher ans Bild. „Ja sie war früher eine ganz schöne Schrottmühle, nichts besonderes.", Hongjoong nahm das Bild und legte es in eine Schublade am Tisch, damit Mingi sich auf andere Dinge konzentrieren konnte.

Zum Beispiel Mich!

„Also was gibt es denn noch?", kam Jongho auf den Punkt. „Wir alle haben vorhin etwas gesehen.", stellte  Hongjoong fest.

Jonghos Augen leuchteten auf und er nickte hastig. „Aishhh. Genau, was war das?",  wollte Mingiwissen, er blickte mich fragend an. Was wollte er denn jetzt von mir?!

Ich hielt meine Hände schützend vor mich. „Was... guckt ihr so? Wo von redet ihr?", Jongho stand auf und trat näher, legte seine Hände auf meine Schultern und guckte mir tief in die Augen.

„Yeosang! Deine Augen haben vorhin... wenn man das so nennen kann... geleuchtet. Es war als würden sie in Flammen stehen... krass und wunderschön!", erklärte Jongho und hatte dabei quasi Herzchen in den Augen.

„Yahhh! Jongho, lass den kleinen in Ruhe!?", rief Hongjoong, Jongho riss sich zusammen und schüttelte sich durch.

„Sorry, aber so was hab ich noch nie gesehen. Und ich bin Pirat! Ich hab schon viel gesehen.", „Klar so geht es mir doch auch!", schimpfte sein Captain ihn an.

„Also haben meine Augen rot gebrannt?", hakte ich noch einmal nach? Alle nickten. „Das sah ehrlich schmerzhaft aus Yeo.", gestand Mingi halb heulend und fiel in meine Arme.

Ich klopfte auf seine Schulter um ihn zu beruhigen. „Glaub mir, das hat auch gezwiebelt wie Hölle!", „Nicht hilfr...", „Aber jetzt gehts mir wieder gut.", versuchte ich mich noch zu retten.

Meine Augen hatten gebrannt? Ernsthaft? Erst wache ich random irgendwo auf, werde von farbigen Nebel angegriffen, komme in ein Verhör, werde da erneut von farbigen Nebel angegriffen und dann brennen auch noch meine Augen?

„Was eine Nacht.", Jongho pustete einmal hörbar aus und rieb sich die Augen. So cute!?

„Gut dann entlasse ich euch. Wir werden uns morgen weiter damit beschäftigen.", Hongjoong schickte uns raus und zu dritt fuhren wir mit dem Aufzug nach unten.

Mingi verschwand noch schnell ins Bad. So waren Jongho und ich nun alleine im Gang. „Geht es dir gut?", fragte Jongho und brach damit eine von mir unbemerkte Stille.

In seiner Gegenwart waren meine Gefühle einfach zu laut um Stille zu bemerken. Ich nahm seine Hände und drückte sie.

„Glaub mir, es geht mir gerade besser als nie zuvor.", strahlte ich aus mir heraus. „Wirklich?", „Klar. Ich lüge doch nicht über meine Gesundheit. Schön blöd wäre ich!", ich zeigte einen Vogel.

Das zauberte Jongho ein Lächeln auf die Lippen. Naw. „Hey, willst du heute bei uns schlafen?", Jongho schaute mich fragend an. War die Frage komisch?

„Naja, Wooyoung ist bestimmt wieder bei euch ins Zimmer zu San, also hätten wir nh Bett frei.", erklärte ich
er überlegte, zu lange für meinen Geschmack. „Die reden bestimmt noch ewig. Und, ohne dir zu nahe treten zu wollen, du scheinst echt müde zu sein.", erklärte ich ihm.

Wie auf Befehl gähnte er im nächsten Moment schon. Ich schaute ihn fragend an. „Und?!", „Na gut.". Eine große Hand legte sich um unsere Schultern. „Super, dann haben wir nh neuen Zimmergenossen.!", Mingi hatte sich unbemerkt an uns geschlichen.

Anscheinend waren wir schon so müde, dass wir es nicht schafften uns richtig zu erschrecken. Stattdessen lachten wir nur ein wenig.

———

„Du hast mir nicht gesagt, dass du dir in der Aufteilung ein Bett mit Wooyoung teilst!"

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SORRY SORRY SORRY
Es kam jetzt so lange nichts ...
Es hat einfach Motivation gefehlt schätze ich😭
Gab in den letzten Wochen ein bisschen viel zu verarbeiten aber ich glaube jetzt wird das Leben einfach weiter gehen.

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Guerilla | Ateez FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt