Tausende Handelshütten bildeten einen Haufen kleiner Gassen auf dem Marktplatz, gefüllt mit Lebensformen aller Art. Selbst ein paar Marsmenschen, die bis vor ein paar Jahren noch als Legende galten, waren Mittlerweile auf einer so großen Raumstation wie Crescent nichts Besonderes.
So vielfältig wie die Kunden war auch die Ware, welche von neon Licht in allen Farben beleuchtet wurde. Der Soulmarkt war der größte und meist besuchteste Markt auf ganz Crescent. Die Luft hier war sehr Stickig, aber trotzdem war es ein vielgeliebter Treffpunkt.
Ich konnte nicht ganz sagen ob es an den ganzen Betäubungsgasen lag, die aus jedem dritten Geschäft drangen. Die Atmosphäre war wie üblich pures feeling. Nur ein paar Soldaten störten das Bild.
Ich hatte hier noch nie so viele Wachen im Dienst gesehen wie heute, musste wohl an diesen Sicherheitsverschärfungen liegen von denen uns die Hafenbullen erzählt haben.
Schade. Hieß also wir konnten uns, zumindest jetzt noch nicht, hier umsehen. Es bestand zwar kein Grund zur Sorge, dass unsere wahre Identität aufflog aber der Captain sah so aus als würde er im Moment keine zusätzliche Zeit in Anwesenheit der Wachen vertragen können.
Ehrlich gesagt wirkte er jetzt schon wie eine Leiche, so blass und eingesunken er war. Als könnte er meine Gedanken lesen drehte er sich zu uns um. „Leute falls ihr wollt könnt ihr euch hier noch ein bisschen hier umgucken, aber ich geh schonmal ins Quartier. Aber kommt bitte rechtzeitig damit wir zusammen zum Treffen mit dem Kunden gehen können.".
Er wartete auf eine Rückmeldung. Wir schüttelten alle den Kopf. Ich besonders doll. „San ich kann mich so lange um Shiber kümmern, ich bin mir sicher er wird noch ein bisschen ohne dich auskommen.".
Shiber. Mein winziger Shiba Inu. Ich hatte ihn auf Crescent gelassen, unser letzter Job währe dann doch etwas zu stressig für ihn gewesen.
Er war mein Hund. Ich hatte ihn vor drei Jahren bei einem anderen Job in den Trümmern eines alten Schiffes gefunden. Da war er quasi noch ein Welpe. Seonghwa hat mir verboten ihn mit zu nehmen.
Er mache zu viel Dreck und würde stinken, aber ich habe ihn einfach auf die Aurora geschmuggelt und als die anderen es gemerkt hatten war es auch schon zu spät gewesen ihn zurück zu bringen.
Hwa meldete sich jetzt auch, punkto Shiber. „Joongi ich denke du solltest dich eher ausruhen. Es ist Sans Hund und er hat versprochen sich um ihn zu kümmern.",
„Und das mache ich auch gerne!",
„Und das macht er auch gerne.",
„Und wo du hin gehst gehen auch wir hin, Cap.", meldete sich Yunho zu Wort. „Außerdem denke ich, dass wir uns alle zuhause erst einmal einrichten sollten.". Alle nickten.
„Na gut dann gehen wir zusammen. Heute Nacht haben wir auch noch Zeit dafür.".
„Ay Captain".
Wir waren gerade ein paar Schritte weiter als Jongho auf einmal stehen blieb und mit aufgerissenen Augen hinter uns deutete.
„Boar. Leute schaut euch das an.". Wir drehten uns alle in die Richtung in die Jonghos Finger zeigte und wussten sofort was er meinte. „Heilige Scheiße!", entfuhr es mir.
Durch die großen Scheiben die die Station umgaben konnte man ein riesiges Schiff sehen welches gerade an einer Schleuse anlegte. Galt ein so großes Biest nicht schon als eigene Raumstation? Ein Schriftzug erschien über der großen Schiebetür die zur Schleuse führte.
Lois. Um die Tür war eine großzügige Freifläche geschaffen worden an welcher viele Soldaten aufgestellt waren. War dieses Schiff der Grund für die Sicherheitsverschärfungen in Crescent?
Auch die anderen staunten nicht schlecht. „Lois? Das war doch eins der größten Schiffe der Föderation, oder irre ich mich?", „Nein San du hast recht.".
Der Captain schien seine Sorgen vergessen zu haben, widmete seine ganze Aufmerksamkeit der Lois. Wenn ihn eins mehr Interessierte als sein Leben als Pirat, dann Schiffe. So hatte ich das verstanden.
Hwa hatte mir mal erzählt, dass er von einem Planeten stammt, auf welchem man sehr All verbunden auf wachste. Kinder lernten dort schon im jungen Alter ein Schiff mit Perfektion zu fliegen.
Und dann waren da so Volltrottel wie ich, die vier mal durch die Prüfung geflogen waren. Vier Mal. Für einen Kleinfrachter. Aber nach all den Jahren hatte ich doch etwas von den anderen gelernt.
Selbst nachdem wir das Schiff für zwei Minuten sprachlos angestarrt hatten, so wie vereinzelte andere Passanten, vertrug ich den Anblick immer noch nicht. Ich strich mir durch mein rotsträhniges Harr und atmete einmal kräftig aus.
Irgendwann lösten sich auch die andren aus ihrer Trance. Hwa und Yunho machten ein Paar Bilder und bald darauf öffnete sich die Schiebetür und ein paar Zivilisten verließen unproblematisch das Schiff.
Als die größte Menge verschwunden war schwebte eine Limousine von der Straße über und ein kleines Stück neben die Tür und wartete auf ihre Fahrgäste. Es dauerte nicht lang bis ein Haufen Security aus dem Schiff kam.
Sie führten drei Jungen in der Mitte. In der Menge versuchten sie sich ein bisschen hier um zu sehen, dabei waren sie in ein intensives Gespräch versunken. Sie mussten ungefähr in unserem Alter sein.
Die drei liefen ohne zu halten in Richtung Limo. Davor blieben sie aber erst einmal stehen, denn die Security schien etwas mit dem Fahrer ab zu sprechen. Beide Pateien wirkten etwas unzufrieden.
Auch meine Crewmember verfolgten das Spektakel. Die drei Jungen blickten sich weiter in der Gegend um. Ihre Augen landeten irgendwann in unserer Richtung, der Blondhaarige tuschelte den anderen beiden direkt etwas zu und lächelte dämlich.
Machten die sich über uns lustig?
Der größte von ihnen war ungefähr so groß wie Yunho. Ein Riesen Baby. Während Yunho eher ruhig und nett wirkte, was er nicht in jeder Situation war, war der andere eher etwas sportlicher dabei und hatte auf mich, mit seinen silbernen Haaren, eine starke, kraftvolle Wirkung.
Das hieß aber nicht, dass er nicht sympathisch aussah.Das Zentrum von ihnen war ein Junge mit Lavendel Haaren. Süß.
Blickkontakt. O fuck, er hielt echt lange Blickkontakt. Bald aber stiegen die drei in die Limousine und waren weg. „Komische Leute.".
Kam es nur von Jongho und wir machten uns auf den Weg zum Quartir. Bis wir ankamen quatschten wir noch etwas über das Schiff.
Unser Quartier war in einer Wohngasse in der die Einwohner mit Durchschnittsgehalt wohnten. Wir besaßen eine Wohnung mit insgesamt drei Etagen. Als der Captain die Tür öffnete wurden wir von einem lauten Kleffen begrüßt und sofort sprang mir Shiber in die Arme als ich mich zu ihm runter beugte. Er sabberte meine ganze Kleidung voll.
Ich hatte diesen kleinen Mistkerl vermisst. Mit Shiber im Arm folgt ich den Anderen in die Wohnung. „Ich gehe dann mal in mein Zimmer.". „Lass dein Pad hier. Bevor du dich wieder in Arbeit verfängst. Ruhe dich bitte wirklich aus.".
Der Captain legte sein Pad auf die Küchenzeile und ging hoch. Während Hwa anfing in der Küche irgendwas zu Kochen und währenddessen noch ein bisschen Staub wischte, spielten wir anderen ein Holospiel.
Shiber bekam natürlich auch etwas zu essen und guckte uns dann beim Spielen zu. Zwischendurch brachte uns Hwa noch ein paar Getränke und spielte auch mit.
Etwa zwanzig Minuten später hatte Hwa auch den Captain verpflegt und wir entschieden uns dazu zu duschen und uns für den restlichen Abend fertig zu machen.
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Also HAPPY BIRTHDAY YUNHO 🫰🏼
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Guerilla | Ateez FF
Fiksi PenggemarAteez, berühmt berüchtigte Piraten die sich auf ihrem Schiff, der Aurora, durch die Galaxy schlagen. Als sie von einer Vertreterin der Föderation beauftragt werden, ihr zu helfen, und zwar gegen genau diese Föderation vor zu gehen, lernen sie auch w...
