Kapitel 5/1 - San

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Mingi kratzte sich schon die ganze Zeit, während wir durch dir Straßen der Stadt liefen, am Handgelenk rum. „Jetzt hör doch endlich auf damit, sonst rubbelst du dir noch die Haut blutig!", motzte ich ihn an. Er versuchte seine Hand so weg zu stecken, dass er nicht wieder direkt anfing zu kratzen.

„Die haben diese Handringe einfach zu eng an meine Hand geklemmt, das zieht jetzt übelst!", sagte er und fing wieder an zu kratzen.

Das konnte man doch nicht mit an sehen! „Zeig mal her!", forderte ich ihn auf und guckte seine Hand an. Sie war etwas gerötet. „Das wird blau. Ich geb dir eine Salbe und dann wird das schnell wieder.", erklärte ich und suchte die kleine Tube aus einer meiner Uniform Taschen die wir uns vorhin angezogen hatten.

„Danke.", sagte Mingi als wir seine Hand versorgt hatten. Gott man musste echt auf ihn aufpassen.

Schon bald darauf hatten wir das Hauptgebäude erreicht. Bevor wir es aber betraten checkten wir noch einmal ob wir alles hatten und richteten unsere Haare. Mingi mussten wir unter einem Hut verstecken, damit er nicht erkannt wurde, hier gab es viele seiner Kollegen und Kameraden die er persönlich kannte.

Da uns sonst nichts auffiel was uns behindern könnte, traten wir jetzt in das Hauptgebäude ein. In jeder Ecke waren ein paar Securitys aufgestellt und auch am Tresen waren ein paar Wachen aufgestellt. Zwischen ihnen stand eine junge Frau. Sieh war größer als wir, hatte eine weiße Bluse und einen Strohhut auf.

Sie blickte durch das ganze Gebäude als warte sie auf eine bestimmte Person. Erstaunt war sie erst recht als ich sie zuerst ansprach und ihr eins von meinen abgelösten Ringen zeigte. Sie fing sich aber schnell wieder und verstand.

„Wir warten nur noch auf zwei Personen?", „Genau.", sagte ich und sie nickte. „Mein Name ist Hwang, ich beaufsichtige den Informant und seine Leute in diesem Gebäude.", erklärte sie uns. Mit dem Informanten war wohl der Captain gemeint. Sie wusste aber auf jeden Fall wer wir wirklich waren, denn sie hatte den Armringe erkannt. Aber anscheinend wussten ihre Kollegen nichts weswegen sie trotzdem vom Informanten sprach.

Frau Hwang bedeutet uns noch ein bisschen hier zu warten bis die anderen kamen. Und schon bald traten der Captain und Yunho durch die große Schiebetür. Gegenseitig stellten sie sich noch vor und dann wurden wir zu einem Aufzug geführt.

Hier waren wir alleine, ganz ohne Security. Frau Hwang fing sofort an zu reden, während wir nach oben fuhren.

„Ich werde sofort mit dem Captain und seinem Freund-", „Yunho", „-Und mit Yunho Mister Park im Sitzungssaal aufsuchen. Er ist über ein Meeting informiert.", sie unterbrach sich kurz um eine Nachricht auf ihrem Holophone zu lesen. „So bald wie möglich wird auch unsere Zielperson dazu stoßen.", „Wer ist die Zielperson?", fragte ich und bekam ein Pad in die Hand gedrückt.

Es war einfach nur ein Name und die Berufliche Position. Mehr Infos gab es nicht. „Kwak Jiseok", laß ich den Nahmen für alle laut aus. „Assistent von Mister Park."

„Mehr Info haben wir nicht?", fragte Mingi misstrauisch während er seinen Hut zurecht rückte. „Nein, das muss reichen. Mehr darf ich nicht weiter geben.", „Nicht mal ein Bild? Wie sollen wir in erkennen, Frau Hwang.", fügte der Captain hinzu, schon wieder etwas gereizt.

„Ich bin mir sicher, es geht auch so. Die Prinzessin meinte, es wäre besser so. Ihr sollt die Zielperson einfach nur Kidnappen und an den ausgemachten Ort bringen.", Frau Hwang entgegnete genervt und riss mir dann wieder ihr Pad aus der Hand.

„Ihr zwei müsst erst in Etage 95 raus, wir müssen hier in einen anderen Aufzug umsteigen.", erklärte die Frau und schubste Yunho und den Cap raus. Jetzt waren wir nur noch zu zweit.

„Welche Etage sind wir Mingi?", fragte ich meinen großen Freund welcher näher an der kleinen Anzeigetafel stand. „72, das Teil ist echt langsam.", beschwerte Mingi sich. Ich nickte nur, es gab deutlich lahmarschigere Aufzüge die ich schon gefahren war, dazu noch ziemlich räudig, aber Mingi war anscheinend nur etwas feinere Gegenden gewöhnt. Da machte ihn sowas wahrscheinlich etwas nervös.

Als dann auch noch die Türen in Etage 75 aufgingen, wurde er plötzlich ganz verkrampf. Drei Jungen, ungefähr in unserem Alter stiegen ein, und das war ebenfalls nicht zu meiner Freude. Am besten war es, wenn man nicht sah, was wir gleich machen würden.

Während die drei sich lautstark unterhielten, blieben wir ruhig. Und das viel wahrscheinlich auf, denn einer von ihnen, er hatte rote Haare, sprach uns an.

„Auch 95?", fragte er und guckte dabei hauptsächlich mich an. Ich nickte während Mingi seine Mütze tiefer ins Gesicht zog. Was war denn los mit ihm?

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Coachella ?!?!?!

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Guerilla | Ateez FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt