Kapitel 3/2 - Wooyoung

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Damit stand er auf und verschwand in sein Arbeitszimmer. „Aufessen. 0945 legen wir an.". Die Tür schloss sich. 

„Dann sind wir ja gar kein Team Woo!?", bemerkte San, als es schon einige Zeit still war. „Du Blitzmerker!", Yunho schlug Sanni auf den Hinterkopf und widmete sich dann wieder seinem Essen. „Ihr werdet das schon schaffen.", ermutigte uns Seonghwa und holte drei große Tabletts aus der Küche. 

„So und jetzt abräumen. Yunho, du gehst runter und gibst den Anderen Bescheid.". Das ließ Yunho sich nicht zweimal sagen und verließ sofort die Ebene. Bevor sich die Aufzugtüren schlossen, konnte ich erkennen wie er natürlich direkt sein Holophone auspackte. 

Innerhalb von Minuten waren wir mit dem Abwasch fertig und konnten uns dann fertig zum Andocken machen. Im Zimmer beachtete Yeosang mich kaum. Mingi war entspannter, nahm es mir aber eindeutig noch übel, dass ich, was auch immer ich getan hatte, getan habe.

Pünktlich standen wir alle unten auf der Brücke. Hongjoong saß zusammen mit Mingi an der Konsole. Die letzte Woche hatte er Mingi in das Schiff eingewiesen, wann auch immer er Zeit hatte. 

Gemeinsam steuerten sie in das Dock des Raumhafens. Unser Ziel war diesmal keine Raumstation, sondern ein Zwergplanet. Turbulence, stand in großen Leuchtlettern an der Hafeneinfahrt. 

Der Hafen befand sich außerhalb der Atmosphäre vom Planeten. Wir würden mit kleinen Raumfähren runter kommen. 

Ich hatte mal gelesen, dass man hier besser nicht mit großen Schiffen in die Atmosphäre geht, denn in der Luft schwebten nicht selten irgendwelche riesen Viecher. 

Zum einen waren sie ein großer Teil der Kultur hier, weswegen man sie nicht verletzen durfte, zum Anderen wurde man selber grauenhaft verätzt wenn man sie auch nur streifte. Schon der Dampf der schleimig Säure haltigen Haut war hochgradig ätzend. Man vermied also am besten Kontakt.

Ein leichtes Rucken des Schiffes war das Signal, dass wir angedockt hatten. Hongjoong, Seonghwa, Yunho, Sanni und Mingi nahmen ihre Taschen und gingen zur Rampe. 

Der Captain drehte sich nochmal zu uns und gab uns einen mahnenden Blick. „Denkt dran! Ihr seit keine Kleinkinder mehr. Regelt das wie erwachsene Menschen. Vernunft!", mit diesen Worten öffnete sich die Rampe und die fünf gingen aus dem Schiff nachdem Sanni mir noch einen kleinen Hug gegeben hatte und Mingi einen Daumen hoch zeigte. 

Hinter ihnen Schloss sich die Rampe wieder und wir waren nur noch zu dritt. Yeosang und ich funkelten uns gegenseitig böse an.

„So und was machen wir jetzt mit der Scheibe?". Ach ja... die Scheibe. Meine Züge entgleisten unbemerkt. „Aishhh. So weit habe ich nicht gedacht.", gestand ich und rieb beschämt meinen Hinterkopf. 

„Tz!", vernahm ich ein gehässiges Geräusch von Yeo.

„Gott ihr seit echt hilflos!", Jongho trat mit einer arroganten Mine vor. „Überlebensunfähig!". 

Wir sahen ihn fragend an. Wenn er wusste was wir machen sollten, warum sagte er es nicht einfach? „Kommt mit!", bedeutete Jongho uns ihm zu folgen. Jongho führte uns zum Büro des Captain und entriegelte die Tür mit einer Karte. 

Dann öffnete er einen Safe hinter dem Schreibtisch und zog eine schwere Kiste mit schienen heraus. „Gut er ist noch da.", sagte er und schob die Box wieder rein. 

Unnötig? Jongho führte uns zurück ins Lager wo er erneut einen Safe öffnete und die selbe Box heraus zog. Anstatt, dass wir das Teil einfach selber runtertragen...

„Wooyoung würdest du bitte einmal dieses Gestell da hier her rollen?", bat mich Jongho und ich tat was er sagte. Er öffnete die Box und holte die blutrote Scheibe mit einem Handschuh heraus. 

Mit Feingefühl hielt er sie in die Mitte des Gestells und ließ dann los. Anstatt wie erwartet runter zu fallen, schwebte sie nun an der Stelle. Aus den Seiten des Gestells leuchteten blaue Laser und fingen an die Scheibe zu scannen. 

„Und was bringt das jetzt?", fragte Yeosang mürrisch, mit verschenkten Armen.

„Der scann ermittelt im besten Fall das Material und die Herkunft. Sammelt zu dem noch nötige werte von Energien und anderen Strahlungen.", erklärte Jongho während es einen Dichten Vorhang zwischen und und das Gestell zog.

Vermutlich sollte es uns vor genannten Strahlen schützen.

„Das kann jetzt etwas dauern. Also würde ich sagen, in der Zeit könnt ihr euch all euren Hass entgegen werfen.". Weder Yeosang noch ich sagten etwas. „Soll ich raus gehen?". „Nein du bleibst hier.", antwortete Yeosang bissig. „Ok."

Wir stellten uns ein paar Stühle zurecht um das ganze etwas gemütlicher zu gestalten. Mit Absicht setzte sich Jongho ein paar Meter weiter weg.

„Also... willst du Anfangen?", fragte ich Yeosang. Er nickte und strich sich durch die die Haare, während ich aggressiv meine Hände knetete. 

„Ich weiß nicht, was letzter Zeit zwischen uns ist, aber es macht mir Angst. Ich kann damit einfach nicht umgehen.", sagte er und wand seinen Blick danach direkt wieder von mir ab um unbedingt Blickkontakt zu meiden...

„Und kannst du bitte aufhören das mit deinen Händen zu mache und so zu gucken? Das macht mich nervös.". Ich versuchte meine Finger zu entspannen, aber meine Miene behielt ich vorerst ein.

„Also bist du gar nicht wütend auf mich?", hakte ich nach. Mein Freund schaute erschrocken drein. 

„Nein... jeden Falls nicht wirklich. Halt nur nh bisschen abgefuckt.". „Aber warum bist du dann nicht mehr so offen zu mir?". Yeo strich mit seinem Fuß auf dem Boden rum. 

„Naja. Du hast ja jetzt San. Das wollte ich nicht ruinieren. Und vielleicht ist das zu viel und unsere Freundschaft könnte einfacher und schmerzhafter brechen.". Dazu hatte ich nichts zu sagen. 

Das Gespräch lief bisher halbwegs ruhig . Keiner schrie und Jongho hielt sich ganz im Hintergrund. 

Yeo räusperte sich. „Und was ist dein Problem?", fragte er an mich gewendet. Ich brachte einen Moment um meine Gedanken zu sammeln. Ich wusste selber nicht, was es war. Das viel mir erst jetzt auf. 

„Ich w...", fing ich an, doch im nächsten Moment wurde der ganze Raum in rotes Licht getränkt und der Klang einer Sirene erklang.

„Aishhh was ist das?„. Jongho eilte hinter den Vorhang zu dem Gestell in dem die Scheibe schwebte. „Der Scanner muss was gefunden haben.".

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HAPPY HONGJOONG DAY 🥰

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Guerilla | Ateez FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt