"Es sind nicht meine Eltern." sagte die Sanitäterin mit zitternder Stimme.
"Das ist hart, es entweder du konfrontierst deine Eltern, probierst noch mehr heraus zu finden, oder du gehst mit deinem Verdacht zur Polizei."
"Aber wie soll ich das meinen Eltern erklären? Es sind zwar nicht meine leiblichen Eltern, aber ich liebe sie trotzdem. Sie haben mich immer unterstützt, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sie so etwas tuen würden. Aber jetzt wo ich es weiß, kann ich es auch nicht ignorieren."
"Nimm dir etwas Zeit, um darüber nachzudenken. Es ist keine leichte Entscheidung."
"Danke."
Sie entschied sich nochmal mit ihren Eltern zu reden.
"Kann es sein, dass ich nicht eure leibliche Tochter bin?" fragte sie am nächsten Abend beim Essen.
"Wie kommst du darauf?" fragte die Mutter überrascht.
"Wegen unseren Blutgruppen, die die ihr mir gesagt habt ist falsch. Ich war Blutspenden, das ist nicht meine Blutgruppe. Wir können gar nicht verwandt sein. Also bin ich wirklich eure Tochter?"
"Nein." meinte ihr Vater langsam.
"Wir hätten es dir noch gesagt. Du bist adoptiert."
"Wer sind meine leiblichen Eltern? Was ist mein eigentlicher Name? Heiße ich vielleicht eigentlich Jacqueline?"
"Wie kommst du darauf? Nein. Wir wissen nicht wer deine leiblichen Eltern sind"
"Wann hättet ihr mir das gesagt? Ich bin schon längst Volljährig."
"Wir wollten warten bis du dich hier eingelebt hast."
"Warum sind wir nie in einem Land geblieben?"
"Wir haben doch bereits gesagt, dass das wegen der Arbeit war."
"Sicher, nicht damit niemand etwas merkt? Ich schaue auch Nachrichten, denkt ihr ich erkenne die Bilder nicht? DAs ich eigentlich Jacqueline heiße, ich kenne nicht Mals meinen echten Namen."
"Doch, aber es ist nicht so wie es wirkt. Du musst uns da verstehen."
"Wo willst du hin?" wurde sie gefragt als sie aufstand.
"Raus, darüber Nachdenken, dass mein leben eine Lüge war."
Nachdem sie etwas verloren durch die Gegend lief, machte sie sich auf den Weg zur Wache, sie wollte mit Marion reden.
"Ist Marion da?" fragte sie als sie den Aufenthaltsraum betrat und nur Phil entdeckte.
"Nein, die ist gerade im Einsatz, aber komm rein, deine Finger sind je ganz kalt. Wie lange warst du draußen?" fragte Phil besorgt und gab ihr eine Decke.
"2 oder 3 Stunden."
"Ohne warme Jacke? Es sind Minusgrade draußen. Was ist überhaupt los? Du siehst ziemlich durch den Wind aus."
"Hab was nicht so schönes rausgefunden." murmelte sie.
"Und was?"
"Meine Eltern sind scheinbar nicht meine Eltern."
"Das ist hart. Wie hast du das rausgefunden?""
"Ich hatte schon den verdacht, unsere Blutgruppen passen nicht, also habe ich sie gefragt. Und ich hatte Recht." erzählte sie.
"Wissen sie was von deinen leiblichen Eltern?"
"Es ist schwierig,..." so erklärte sie Phil die Situation.
gerade als sie fertig war, klopfte es an der Tür und Marion steckte ihren Kopf durch.
"Ich lass euch dann mal alleine." meinte sie und wollte wieder gehen.
"Bitte bleib." meinte Jacky.
"Ich habe mit meinen Eltern geredet, und es stimmt. Ich bin das Mädchen aus dem Fernsehen. Was soll ich jetzt machen?" erklärte sie dazu.
"Schwierig. Entweder mit deinen Eltern eine Lösung finden oder dich an die Polizei wenden."
Da klingelte schon wieder ihr Handy. Wieder wollte sie es weg drücken.
"Geh dran." riet Phil.
GESPRÄCH
M: Jacky, wo bist du?
J: Bei Freunden, ich komme morgen früh wieder.
M: Wir haben nochmal geredet und, wenn du uns anzeigen möchtest, haben wir da wirklich kein Problem mit, wir Wünschen es uns sogar. Bitte, mach das richtige und geh zur Polizei, du sollst nicht mit dem Gewissen leben, zwei Leute zu decken. Fahr zur Wache und erzähl da alles was du weißt.
J: Seit ihr euch sicher?
P: Ja, das war immer der Plan wenn du es rausfindest.
GESPRÄCH ENDE
"Und?" fragte Marion.
"Ich soll sie anzeigen. Sie haben immerhin meine Eltern und meinen Bruder auf dem Gewissen. Danke für eure Hilfe."
"Jacky warte noch kurz." hielt sie Phil auf und ging kurz weg, kurz danach gab er ihr eine Jacke mit Mütze und Handschuhen.
"Danke."
"Ich habe einen Hinweis zum Vermissten Fall Jacqueline." sagte Jacky vorne bei der Polizeiwache.
Der für den Fall zuständige Kommissar Müller, saß an diesem morgen an seinem Schreibtisch, als ihm sein Kollege berichtete es gäbe neue Hinweise zum Vermisstenfall der ihn Jahrelang beschäftigt hatte. Hinter ihm war ein schüchternes junges Mädchen.
"Du hast einen neuen Hinweis?" fragte er.
"Ja, ich weiß es klingt jetzt komisch, aber ich glaube ich bin das vermisste Mädchen."
Müller sah sie daraufhin nur mit großen Augen an.
"Wie kommst du darauf?"
"Bilder und Nachrichten."
"Darf ich einen DNA-Test machen?"
"Ja."
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ASDS Oneshots 2
FanfictionDa ich beim ersten Teil nichts mehr hochladen kann, folgt hier ein zweites Buch. Viel Spaß beim lesen.
