* Fortsetzung von Dunkle Begierde *
Bitte lest erst mein 1. Buch, diese Geschichte knüpft hier an! :)
Y/N Snape muss den Verlust ihrer getöteten Eltern verarbeiten, der Einzige der Informationen hat ist ihr Bruder Brian, der im Koma liegt. Doch Sie...
Alastor Moody würdigte dich keines Blickes, du nahmst dir ein Beispiel daran. Nein, so lässt du nicht mit dir umgehen. Du wirst dir Respekt verschaffen, auf deine Art.
Während die hübschen jungen Damen in ihren hellblauen Satinkostümen ihre Choreografie beendeten, folgte die Begrüßung der Schulleiterin, die offensichtlich eine Halbriesin war, Madame Maxime. Sie setzte sich anschließend zu Hagrid, der als Lehrer für magische Tierwesen auch neu am Tisch saß.
Du linst kurz hinüber in Snape's Richtung und beobachtest das Geschehen nur kurz, er starrte nur geradeaus. Natürlich, er benahm sich wie üblich wie eine Diva.
Plötzlich ertönte mehrfache Schläge auf dem Boden, einige stattliche Kerle mit Fellmützen und roten Uniformen kamen hineinmarschiert, in Reih' und Glied.
Sie fingen plötzlich an zu rennen, machten Kunststücke und einer von ihnen schoss als Highlight einen Zauberfeuer direkt aus seinem Mund. Die Silhouette eines Drachen stieg empor und erlosch.
Die Jungs verbeugten sich und ein großer Mann mit Ziegenbart, ganz in weiß gekleidet, ging mit strammen Schritt auf Dumbledore zu und nahm beherzt seine Hand.
„Igor!" begrüßte Dumbledore den Mann und löste sich etwas außer Atem von ihm.
„Begrüßt bitte mit mir die Schüler des Durmstrang Institutes und ihren Schulleiter Igor Karkaroff!" verkündete Dumbledore auch bei den neuesten Gästen. Alle Klatschten eifrig, diesmal besonders die weiblichen Schüler, die von den jungen Männern sehr angetan wirkten.
Du beobachtest belustigt diese Tatsache, als du bemerktest wie du seitlich beobachtet wirst. Du sahst abermals zögerlich in Richtung des Tränkemeisters, der bereits aufgestanden war und Igor nüchtern begrüßte. Sein Blick war es, den du bemerkt hattest und ihm entwich ein gefälliges Grinsen, als sich eure Augen trafen. Du standest auf um ihm ebenfalls die Hand zu schütteln, doch er favorisierte einen langen Handkuss. Du spürtest wie sein Bart über deinen Handrücken strich und vernahmst dabei ein unangenehmes Kribbeln.
Snape stand immernoch und sah sich Igor's Handlung genau an, dein Blick wollte automatisch seinen suchen, doch du unterdrückst es vehement.
Du musst für dich selbst einstehen.
„Karkaroff....Igor. Bitte nennen Sie mich beim Vornamen....Miss?" offenbarte er mit rauchiger Stimme und begutachtete deinen Anblick. Seine Augen ließ er langsam von oben bis unten und wieder zurück gleiten.
„Mrs..ehm Miss y/n l/n. Freut mich."
Fast hättest du dich verplappert, es waren nun wieder Schüler anwesend! Du würdest es richtig stellen, sobald die Kollegschaft untereinander war, beschließt du. Alles andere, wäre zu riskant.
Du verspürtest ein kurzes Schnaufen von rechts, natürlich hatte Snape deine Begrüßung mitbekommen.
„Ahhh....welch einen passender Name für eine solch....schöne Frau." bemerkte er mit einem derben Akzent.
Du lächelst kurz und ziehst deine Hand aus seiner.
Moody stand schon längst und räusperte sich, damit Igor endlich auch ihn bemerkt.
Du atmest angestrengt aus und setzt dich wieder, dabei sahst du nun doch flüchtig zu deinem Mann, der immer noch stand und Igor mit einem grimmigen Blick fixierte, seine angespannte Faust ruhte auf seiner Stuhllehne.
Es missfiel ihm sichtlich, dass Igor dir so nah gekommen ist und du konntest nicht leugnen, dass seine Körpersprache dir gefiel. Dein Herz schlug eifrig, als sein Blick hinunter zu dir wanderte.
Blitzschnell drehst du dich wieder nach vorne, er setzt sich neben dich und tat dir gleich.
Die Anspannung war unerträglich, wie ihr euch so gezwungen ignoriert. Doch trotzdem scheint er dich beschützen zu wollen, vielleicht war er nichtmehr allzu wütend auf dich?
„Miss l/n, sie werden nachher zu mir kommen. Ich benötige Ihre Zuarbeit." ertönte seine tiefe Stimme nach einer Weile und ließ dich förmlich in deinem Stuhl aufspringen, vor allem die Tonlage wie er deinen ehemaligen Nachnamen betonte, ließ dich reflexartig schlucken.
„Sicher, Sir." erwiderst du so trocken wie es dir noch möglich war, doch deine Stimme war einige Oktaven höher. Du beißt dir, wütend über diese Tatsache, in die Unterlippe.
Das Abendessen war reichlicher denn je, es war ein wahres Festmahl. Doch du hattest den Appetit verloren, dein Magen war zu unruhig. Wollte Snape sich vertragen oder dir wieder eine Standpauke erteilen? Du erstichst wiederholt deinen Serviertenknödel, der mittlerweile nichtmehr ansehnlich war. Ein paar Erbsen und Möhren lässt du dir schmecken, doch selbst der Nachtisch, ein Beerenparfait mit Schokoladensoße, konnte dich diesmal nicht überreden.
Zu der Aufregung kamen noch gelegentliche Blicke von Snape's rechten Seite, wo Igor sich niedergelassen hatte. Dieser verrenkte sich beinahe den Hals um einen Blick auf dich zu erhaschen.
„Möchtest du etwas....Igor?" brummte Snape hörbar genervt, um sein albernes Verhalten zu unterbrechen.
„Deinen Platz, Severus." flüsterte er ihm zu und schlug kumpelhaft gegen seine Schulter.
„Ich. Bedaure...." zischte Snape und ließ Igor verwirrt zurück.
„Miss l/n. Folgen Sie mir!" sagte der schwarzhaarige Zauberer ungeduldig und stand genauso ruckartig auf.
Er wartete garnicht erst deine Antwort ab, doch du begrüßt seine Offensive, zu gerne möchtest du das Weite suchen.
Du tupfst dir den Mund ab und stehst auf.
„Ich wünsche einen schönen Abend." sagst du zögerlich, bemüht dir nichts anmerken zu lassen.
Doch Igor stand zeitgleich mit dir auf und stellte sich dir in den Weg.
„Dieser Abend, ist weit weniger schön, wenn Sie nichtmehr am Tisch sitzen, Miss." verkündete er und musterte dich erneut.
Du sahst irritiert zur Seite.
„Danke.... Doch ich bin mir sicher Mr. Karkaroff, sie werden dennoch einen schönen Abend mit den anderen Kollegen verbringen. Bitte entschuldigen Sie mich." während du sprichst, drückst du dich zwischen ihn und deiner Stuhllehne durch, ins Freie.
„Nenn mich Igor bitte,ich wünsche eine gute Nacht, malkapraskova." brummte er verschmilzt und deutet eine Verbeugung an, die du nichtmehr siehst.
Zügig läufst du zur Tür, die sich hinter dem Lehrertisch befand. Amira sah dir verwundert hinterher und folgte dir.
„Y/n! Warte!" rief sie in den kahlen Durchgang hinein und du drehst dich um.Sie holte dich schnell ein, während du auf dem Treppenabsatz wartest.
„Ich glaube, wir haben nun beide einen Schatten." sagte sie.
„Ich habe gesehen wie der bulgarische Schulleiter dich vorhin bedrängt hat, das ging garnicht." fügte sie hinzu.
„Ja lass uns....bitte morgen darüber sprechen, ich muss zu Severus. Er wartet....und..."
„Ahh verstehe, das geht vor." säuselte sie zweideutig.
„Nein Amira, es geht nicht immer nur um das Eine!" platzte es dir wütender als gewollt raus und sie stockte.
„Entschuldige....gute Nacht." flüsterst du ihr zu und rennst angespannt hinab.
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