* Fortsetzung von Dunkle Begierde *
Bitte lest erst mein 1. Buch, diese Geschichte knüpft hier an! :)
Y/N Snape muss den Verlust ihrer getöteten Eltern verarbeiten, der Einzige der Informationen hat ist ihr Bruder Brian, der im Koma liegt. Doch Sie...
Er erwiderte nach einer Wirkungspause dein Lächeln.
„Sev...ehm..."
Seine Augenbraue schnellte nach oben.
Du nahmst die Hände zwischen die Tür und schützt gefühlt zusätzlich deinen Allerwertesten.
„Es ist wirklich Zeit, in die große Halle zu gehen." nuschelst du entschuldigend.
„Ist es das? Vielleicht sollten wir...einfach. Hier. Bleiben."
Bevor du selbst antworten konntest, knurrte dein Magen lautstark.
„Hmm..." murmelst du und sahst ihn lieblich an.
„In Ordnung, danach machen wir weiter." flüsterte er und hielt dein Kinn nach oben.
„Im Zaubertränke Raum." fügte er hinzu und grinste diabolisch.
„Wie Sie wollen, Professor Snape." säuselst du.
Er ließ langsam von dir ab und nach einem weiteren intensiven Blickkontakt ging er zu seinem Schreibtisch und räumte schnell auf.
Du eilst ins Badezimmer und nach einer schnellen Dusche warst du wieder angezogen und wie neu.
„Diese Uniform steht dir."
„Das fällt dir jetzt erst auf?"
„Nein. Das war schon immer so, Engel."
Du schenkst ihm durch den Spiegel im Badezimmer ein geschmeicheltes Lächeln, als er dabei hinter dir stand. Er nahm langsam deine Hand, um mit dir zur großen Halle zu schlendern.
Professor McGonagall winkte euch bereits zu, ebenso Dumbledore und Mrs. Trewlaney.
„W-w-wie schön, Sie Beide wiederzusehen!" stotterte Letztere und ihr Körper, allem voran ihre Hände, fing an vor Aufregung zu beben.
„Vielen Dank Mrs. Trewlaney! Wie schön sie mal dabei zu haben." begrüßt du sie herzlich.
„J-ja...mir mir ist das sonst w-wirklich zu v...voll hier." japst sie außer Atem.
„Verstehe...diesmal haben wir eine kleine Runde." sagst du aufmunternd und setzt dich schließlich neben McGonagall, einen Stuhl weiter rechts. Snape kam neben dich und Dumbledore saß wie üblich an seinem Ehrenplatz des Schulleiters.
„Sie sind wirklich ein nettes Pärchen, y/n und Severus." zwinkerte er euch zu und du schenkst Snape ein Schmunzeln, welches er erwiderte doch nur für den Bruchteil einer Sekunde.
„Nun denn, meine werten und überpünktlichen Kollegen, schlagt euch den Magen voll." verkündete Dumbledore feierlich und klatscht in die Hände.
Der lange Lehrertisch füllte sich mit allerlei Köstlichkeiten, du hattest direkt ein Auge auf die geschmorten Rosmarinkartoffeln geworfen und bedienst dich direkt.
Snape beobachtete deinen Eifer interessiert, wie konnte man Essen so sehr lieben. Das Einzigste welches ihn schwach machte, war Kürbispudding...und du.
Albus Dumbledore beobachtete dein Handeln und ließ dich kurz erröten.
„Es ist noch was übrig...keine Sorge." antwortest du verlegen und alle stimmten in seinem Gelächter ein, außer dein Mann. Dieser nahm sich weitere der kleinen Kartöffelchen und ließ sie auf seinen Teller. Später für dich.
Als er dir diese wenig später wortlos auf den Teller gab, nachdem du enttäuscht in die leere Schüssel geglotzt hattest, wurde dir warm ums Herz.
Er konnte seine Liebe und Fürsorge schwer aussprechen, doch genau diese kleinen Aufmerksamkeiten machten ihn so liebenswert.
„Danke, Sev." flüsterst du ihm ins Ohr und gabst ihm einen zarten Kuss auf die Wange. Welches selbstverständlich nicht unbeobachtet blieb.
Er sah mürrisch durch die Runde grinsender Gesichter.
„Außerordentlich fürsorglich." bemerkte McGonagall und brachte dich zum Erröten.
„Unser lieber Snape sorgt auf seine Art und Weise für seine Frau." stichelte sie.
„Werte...Kollegin. Beschäftigt Sie meine Beziehung sie so sehr. Das Sie...kein. Anderes. Thema. Finden?" ließ er verärgert ab.
„Es gibt ja Glühwein!" rufst du lauter wie gewollt, um abzulenken.
Minerva und Severus warfen sich noch einen verstohlenen Blick zu, bis sie sich weiter ihrem Essen zuwanden.
„ich habe noch eine Kleine Überraschung für euch, wenn ihr fertig seid, sollte sie eingetroffen sein."
„Eine Überraschung? Himmel, Albus. Wir sind keine Schüler mehr, werd konkret." sagte McGonagall und verdrehte die Augen.
„Ich kann dir nichts zeigen, was noch nicht da ist."
„Rede....Albus."
Du neigst dich zu Snape und flüsterst ihm zu.
„Wenn man es nicht besser wüsste, würde man denken die Beiden sind seid Jahren verheiratet."
„In der Tat..." bestätigte dich dein wortkarger Mann.
„Nun...nun, es geht um eine weitere Position die ich besetzen lassen werde. Wie ihr wisst, gibt es bereits einen Musikchor als Kurs, bis jetzt eine freiwillige Aktivität für unsere Schüler. Doch ich werde bei so viel und stetig wachsendem Interesse, dieses Jahr den Kurs zum ersten Mal fest im Lehrplan verankern, in Verbindung mit der Lehre der Kunst."
Snape und du hobt gleichzeitig die rechte Augenbraue. Minerva sah verwirrt drein, nur Mrs. Trewlaney klatscht begeistert Beifall und stieß Minervas Glühwein prompt um.
„Bei Merlin!" rief Minerva und du zauberst auf Kommando einen sanften Eiszauber, damit ihre Schenkel nicht verbrennen.
„O-oh...e-e...entschuldige M-m...Minerva!"
„Ganz ruhig, das haben wir gleich." murmelst du und zauberst die Tasse wieder zurück auf ihren Platz. Dabei säuberte sich Mrs. McGonagall's Garderobe.
Ein riesiger Uhu landete plötzlich vor Dumbledore mit einem Brief.
„Oh...ja sie ist da, sie wird gleich eintreffen."
„Wer?" fragte Snape genervt.
„Die neue Lehrerin für den Melody Art Unterricht."
„Melo...was?" fragst du skeptisch.
Mr. Filch machte sich die Haare schnell mit seiner Spucke glatt, als er hörte es handele sich um eine Hexe.
Dabei knurrte Miss Norris ihn an, als er sie dafür auf den Boden setzte. Es folgten eilige klackernde Schritte die näher dem langen Flur entlang kamen.
Du hältst die Luft an. Wer war bloß die neue Lehrerin? War sie in Minervas oder vielleicht eher in deinem Alter? War sie in Hogwarts bereits Schülerin gewesen?
Im selbigen Moment sprang eine der Doppeltüren zaghaft auf und eine junge ansehnliche Dame kam herein und du konntest es nicht fassen. Was machte Sie denn hier?!
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