* Fortsetzung von Dunkle Begierde *
Bitte lest erst mein 1. Buch, diese Geschichte knüpft hier an! :)
Y/N Snape muss den Verlust ihrer getöteten Eltern verarbeiten, der Einzige der Informationen hat ist ihr Bruder Brian, der im Koma liegt. Doch Sie...
Alastor Moody grunzte unerfreut und blickte euch abwechselnd an.
„Interessant....na wenn das so ist. Ich erwarte von dir Mädchen, dass du eine dementsprechende Unterstützung bist als meine Assistentin und weniger unverschämt. Sonst folgen Konsequenzen...Guten Abend." grummelte er und torkelte davon. Dir fehlte die Sprache und Snape beließ es dabei.
Als die Tür krachend zuschlug, konntest du dich nichtmehr zurück halten.
„Was ein aufgeblasener, ungepflegter Möchtegern. Der will Auror sein?! Was zum Fick..."
„Y/n...achte auf deine Sprache!"
„Nein, ich lehne es ab diesem hässlichen Kautz zu assistieren. Ich werde das jetzt noch klären, ganz einfach!"
Du wolltest zum Ausgang stampfen, doch eine Hand packte dich am Oberarm und wirbelte dich herum.
„So einfach ist das eben nicht, y/n. Also erwarte ich von dir, dass du dich entsprechend...anpasst." fauchte er dich an.
Du verstandest die Welt nichtmehr.
„Ach ich bin jetzt also das Problem?!"
„Du benimmst dich wie die verzogene Prinzessin, zu der du scheinbar erzogen wurdest. Leg diese Art endlich ab rate ich dir!" knurrte er und sah dir fest in die Augen.
„Ich wurde auch dazu erzogen hübsch und nett im Hintergrund zu stehen, während ich meine eigene Meinung ersticke. Das ist das Einzigste was ich ablegen werde!"
Er musterte dein Gesicht kritisch, beinahe zornig und warf förmlich deinen Arm weg, als er dich freigab.
„Du wirst deinen Job machen, dafür bist du hier. Dafür genießt du den Schutz den Hogwarts und nicht zuletzt Dumbledore dir von Anfang an gewährt. Also beleidige mich nicht, mit deinem kindischen Verhalten. Geh schlafen, ich hab noch etwas zutun." schnaufte er eiskalt und ließ dich dort stehen, nachdem er dir einen letzten kühlen Blick zuwarf.
Du sahst wütend zu, wie er wieder zurück in sein Kämmerchen ging.
„Du solltest auch besser dort in der Kammer bleiben diese Nacht!" schnauzt du ihm nun hinterher und bereust es auf der Stelle.
Es wurde mucksmäuschenstill. Nicht gut.
Ruckartig stellte er sich in den Durchgang zum Klassenzimmer, dabei schwang sein Umhang dramatisch mit. Sein Blick sprach Bände, selbst Schüler wie Longbottom ernteten meist noch einen netteren Ausdruck.
Du versuchst seinem fatalem Blick stand zu halten und dir nicht anmerken zu lassen, wie einschüchternd er gerade auf dich wirkte.
Während du dich nun darauf konzentrierst deinen Blick nicht wegzuziehen, schloss sich die Tür hinter dir und das Schloss klickte zu.
Kontrolliert langsam und wirkungsvoll kam er nun auf dich zu. Umso näher er dir kam, desto schwieriger war es, den Blickkontakt zu wahren. Du blinzelst zunächst wiederholt, doch schließlich sahst du irritiert zu Boden. Dein Herz pochte rasant und du spürtest deinen Puls in deinem Körper beben. Verdammt, du warst eingeknickt.
„Wiederhole....deine Worte." brummte er leise doch umso härter, als er direkt vor dir stand und du seine Schuhe auf dem Boden bemerkst, die nur 10 Zentimeter von deinen entfernt standen.
Du starrtest weiterhin stumm, beinahe paralysiert auf seine schwarzen Lederschuhe. Wie kamst du jetzt wieder daraus? Sagte die eine Stimme, doch die andere Stimme schrie förmlich, jetzt erst Recht!
Du schreckst aus deinen Gedanken auf, als er dein Kinn in seine rechte Hand nahm und es unsanft anhob.
„Wiederhole. Dich. Jetzt!" forderte er.
Du sahst vorsichtig zu ihm auf, eine Sekunde fühlte sich wie eine halbe Ewigkeit an als deine Augen seine trafen.
Seine Augenbraue wanderte langsam horizontal, als würde seine Geduld gleichzeitig sinken.
„I-ich..." stößt du an und schluckst reflexartig.
Du spürtest wie dir ein kleiner Schweißtropfen am Rücken hinunterglitt und deine Hände den Stoff deines Rockes an beiden Seiten zusammendrückten.
„Ich sagte..." beginnst du erneut deinen Satz.
„Ich höre." mahnte er durchdringend und du verfällst erneut in eine Starre. Langsam füllten sich deine Augen mit Tränen und deine Sicht verschwamm.
„Ich meinte damit...ich möchte alleine sein!" erwiderst du nun mit bebender Stimme.
„Das waren nicht deine Worte! Doch ich weiß im Gegensatz zu dir genau, was du gesagt hast...und das sagt mir in keinster. Weise. Zu. Wie du mit mir sprichst!" grummelte er.
„Mir auch nicht, wie du mit mir umgehst." erwiderst du heiser.
„Ich habe klar gestellt, dass du mich nichtmehr in Frage stellst, belasse es besser dabei." schnaufe er eindringlich.
„Ja, aber..."
„Nichts aber!" fuhr er dich an und du spürtest wie deine Wangen von deinen Tränen feucht wurden.
„Geh...mir...aus den Augen." sagte er monoton und ließ dein Kinn frei.
Du standest dort mit geröteten Wangen vor Wut und Scham und wischt dir zornig die Tränen weg.
„Kein Wunder, dass Lily dich gehasst hat!" schreist du ihm unüberlegt hinterher und er blieb auf seinen Weg zur Kammer wie vom Schlag getroffen stehen.
Aus seinem Ärmel wanderte sein Zauberstab und das Schloss der Eingangstüre öffnete sich wieder. Damit verschwand er und du läufst hinaus.
Dein Rücken fällt gegen die kalte Steinwand gleich neben der massiven Türe und du versuchst krampfhaft deine Tränen zu stoppen.
Gedanken kreisten wirr durch deinen Kopf, von warum wart ihr eigentlich zusammen? Bis wie konntest du ihm so etwas an dem Kopf schmeißen?
Du zuckst zusammen, als du etwas laut klirren hörtest und beschließt lieber zu euren Gemächern zu gehen.
Snape warf wutentbrannt eine Phiole mit Weinrautenessenz gegen die Wand, deine letzten Worte haben ihn mehr zugetragen, wie er zugeben wollte. Er hatte ebenfalls zu kämpfen, mit Moody's Art. Er hätte ihm am Liebsten direkt die Leviten gelesen, er ist ebenfalls nicht begeistert von seiner Anwesenheit.
Doch er weiß auch, was Dumbledore von ihm hielt und das er besondere Wege nutzen musste, um zu verhindern, dass der Schulleiter von Durmstrang diese Stelle bekleidet. Er war ebenfalls ein Todesser, das wusste Snape. Sehr gefährlich und durchtrieben. Es ist schon zuviel, dass er überhaupt nach Hogwarts kommt. Er ist ebenfalls dafür bekannt ein Auge auf junge Frauen zu werfen und es gibt einige Gerüchte darüber, das er nicht gerade ein Gentleman sei.
Es bleibt also abzuwarten, wie dieses Schuljahr abläuft. Nicht zuletzt, da Snape Amira für wenig vertrauenswürdig hielt...
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.