* Fortsetzung von Dunkle Begierde *
Bitte lest erst mein 1. Buch, diese Geschichte knüpft hier an! :)
Y/N Snape muss den Verlust ihrer getöteten Eltern verarbeiten, der Einzige der Informationen hat ist ihr Bruder Brian, der im Koma liegt. Doch Sie...
„Severus Snape...Du glaubst wirklich, dass du eine Chance gegen mich hast?" spuckte Voldemort gefährlich ruhig aus, doch der Schein trübte.
Er brodelte innerlich, wütend darüber, sich nun wie ein Narr vorzukommen. Uneinig mit sich, wie nun vorzugehen ist.
„Ich werde nichts unversucht lassen, mein Lord, sollte mein eigenes Leben bedroht sein und dazu gehört auch ihres..." antwortete Snape mit rauer Stimme.
War es nun so weit? Werdet ihr beide hier und jetzt sterben.
Ist das tödliche Spiel nun zu Ende?
Zumindest, wenn auch schwach, hast du all seine rührenden Worte mitbekommen, die er von sich gegeben hat. Damit könntest du wohl friedlich sterben.
Die Schmerzen waren nicht aus deinen Gliedern gewichen, doch sie machten Platz für die wohlige wärme deines Herzens. Dein letzter Gedanke war die Liebe zu Severus, die dich wie eine warmen Decke ummantelt und dir eine gefühlte Sicherheit gab.
Severus hatte sich gewiss einen anderen Ausgang der Situation gewünscht, aber sollte er gegen ihn nun antreten müssen, dann würde er seinen Mann stehen.
Er würde sich bereitwillig opfern, damit du leben konntest. Sein größter Wunsch würde auch nach seinem Tod wahr werden.
Er wird seine Liebe niemals mehr verlieren.
Seine Augen beobachteten jede noch so kleine Bewegung vom dunklen Lord, der wie eine Schlange über den Boden mit seinen kalten Füßen glitt.
Er umfasst seinen Zauberstab und starrt Severus tödlich an.
Der Tränkemeister hielt ebenfalls seinen Zauberstab, zuvor noch locker, in der rechten Hand, doch die Anspannung war auch in seine letzten Fingerspitzen gekrochen.
„Das du es wagst, Severus...noch vor mir zu stehen." fauchte Voldemort und blieb einen Meter vor euch ruckartig stehen.
„Habt ihr erwartet, mein Lord, dass ich nach all den Jahren weichen werde? Nach all den Jahren...als Todesser. Habe ich euch jemals...das Gefühl gegeben, ich drücke mich vor unausweichlichen Konfrontationen?" antwortete Snape kühl.
„In der Tat Severus. Ich dachte damals, du taugst nicht. Batest mich die süße Lily zu verschonen. Ich dachte du wärst ein verliebter Idiot, ausgelöst durch das Muggelblut in dir, welches dich schwächt. Im Gegensatz zu dir, alter Freund, habe ich diese erbärmlich Seite in mir selbst getötet."
Snape schwieg, den Zauberstab nun fest in der Hand.
Voldemort zeigte plötzlich seine fauligen Zähne, er formte seine Lippen zu einem spöttischem Lächeln.
„Severus, du bist anders, als ich dich eingeschätzt hatte. Du hast Mut, du bist mir immer ein treuer Untergebener gewesen. Doch jede Zeit endet mal."
Die Sekunden verstrichen und jede einzelne von ihnen fühlte sich wie eine Ewigkeit an.
Plötzlich erscheint etwas Unerwartetes: Ein gleißendes Licht flutet den kargen Raum und lässt auch deine Augenlider aufgehen.
„Was....ist das?" flüsterst du.
Auch Voldemort und Snape sahen irritiert zur Tür, wohinter sich das Licht scheinbar verbarg.
Bevor ihr einen weiteren Gedanken fassen konntet, sprang die Tür berstend auf.
Eine Gestalt eines Tigers kam auf euch zu und umkreiste nun rasend Severus.
Nun verstehst du endlich.
Es war dein Patronus, der weiße Tiger. Du hattest ihn beschworen, ohne das es dir vollends bewusst war. Dein Wunsch ihn zu retten war größer, als alles andere.
Auch Snape verstand und sah fast wehmütig zu dir.
„Y/N! Tu das nicht!"
„Ich liebe dich, Severus. Ich lasse nicht zu...das du dich opferst." verkündest du schwach, doch hörbar.
„Y/N!" rief er aus kehliger Lunge, bevor dein Patronus ihn umhüllt und plötzlich verschwinden ließ.
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Ein bitteres Lachen durchschnitt die Stille, die sich nach seinem Verschwinden eingestellt hatte. Der dunkle Lord war weder amüsiert noch verärgert. Was es genau war, wusstest du nicht.
Doch was wird nun mit dir geschehen?
„Ein Patronus, ein wirklicher nützlicher Zauber in der Not...Mrs Snape. Doch um anderen die Haut zu retten, das ist mir....neu und widert mich an."
Er ruhte blitzartig über dir und fauchte dir die letzten Worte in dein blasses Gesicht.
Du kneifst die Augen zusammen und wirfst deinen Kopf zur Seite, seine Nähe bescherte dir mehr als Übelkeit.
Du spürtest nun etwas Spitzes an der Innenseite deines linken Unterarmes, du öffnest aus Reflex hastig die Augen, um zu erkennen, dass er seinen Zauberstab in dein dunkles Mal bohrt und stetig den Druck erhöhte.
Das Mal pulsierte immer stärker, sodass dein Arm drohte zu bersten, zumindest fühlte es sich so an. Die tintenschwarze Schlange windete sich stürmisch auf deiner Haut und du unterdrückst wehmütig einen schrillen Schrei.
„Hhhaaaaa..." keuchte er, als würde er ebenso etwas spüren.
Ein winziger Blutfluss bildete sich und bahnte sich einen Weg quer an deinem Arm entlang, um auf den Boden zu tropfen.
„Aaaarrgh...." japst du unter Tränen auf.
Egal, denk an Severus! Er ist nun in Sicherheit. Das ist alles was zählt! Wenn ich ihn überzeugen könnte, ich habe doch wenigstens einen Nutzen...
Du reißt die Augen weit auf.
„Stop....Auf...hören!" rufst du nun und drückst seine kalte Brust von dir.
Er ergötzte sich an deinem Schmerz, sein Blick verriet einiges.
„Sonst was...Mrs Snape? Du hast für einen Moment dafür gesorgt, dass du meine volle Aufmerksamkeit hast." Spottet er.
„Sonst...das...Ministerium..." krächzt du.
Blitzartig, als würde er sich an dir verbrennen, ließ er locker und richtet sich mit dem Oberkörper auf, dennoch ruhte sein Gewicht auf dir.
„Was ist mit dem Ministerium?" flüstert er gefährlich leise.
Dein Herz klopfte wie verrückt und du schluckst, bevor du weitersprichst.
„Nur ich...kann das Ministerium auf eure Seite ziehen....mein Lord."
Verächtlich mustert er dich und fuhr, mit den kühlen Klauen seiner linken Hand, über deine Wange.
„Warum sollte das so sein, Mrs Snape?"
„Mein Vater...hatte einige Geheimnisse und kannte ebenso welche über den Minister höchstpersönlich. Sie waren Freunde."
Er kniff seine Augen zusammen und seine flachen Nasenflügel hoben sich dramatisch.
„Charles war ein Narr, genauso wie seine Tochter!" zischte er und hielt dir fest seinen Zauberstab unters Kinn.
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