Der Wunsch nach Macht übernahm deinen Körper, er durchdrang jede noch so kleine Vene in dir und raubte dir deinen übrig gebliebenen Verstand.
Dein Blick zeigte einen zerzausten Mann der sich wie ein T aufstellte, um seinen Tod in Empfang zu nehmen. Den Tod, dem du ihm nun bescherst.
Er wusste, er konnte nicht entkommen, nein das wusstet ihr Beide.
„Bitte...pass auf Harry auf...." flüsterte er, du konntest es so gerade noch wahrnehmen.
Alles geschah in Zeitlupe, dein Zauberstab vibrierte leicht in deiner Hand, du schließt die Augen und atmest tief ein. Du spürst einen eiskalten Schauder der dich überkam. Du atmest aus und öffnest die Augen. Eine Träne lief verloren über deine Wange, während deine Lippen sich von einander lösten.
„Avada Kedavra."
Als würdest du neben dir selbst stehen in diesem Moment, erklang deine eigene Stimme. Sie wirkte wie fremd....so kalt und gleichgültig.
Dunkelgrün funkelten einzelne Blitze auf und ein Licht erstrahlte wie eine Art Tunnel, der sich um deinen Zauberstab schloss. Zunächst tiefgrün, doch sobald der Strahl sich gesammelt hatte und losschoß um sein Ziel zu töten, bildete sich ein Farbverlauf.
Als er sein Opfer erreicht hatte, war es ein tiefes Blau.
Sirius Black hörte auf zu Atmen, noch bevor er gegen die zwei Meter entfernte Steinwand geschossen wurde. Sein Körper fiel leblos zu Boden. Es fühlte sich an, als würdest du dich in einem luziden Traum befinden. Du konntest deine Hand steuern, doch nur beschränkt. Du hattest Kontrolle, doch genauso wenig konntest du sie nutzen.
Ein Stöhnen, welches sich eher wie ein Fauchen anhörte, ertönte hinter dir.
„Bezaubernd." hauchte dir Voldemort zu.
„Siehst du? Es ist ganz einfach..." redete er weiter auf dich ein.
Unfähig zu antworten und wie in Trance starrst du immer noch auf den toten Körper von Harry's Onkel.
„Das war....ich?"
Deine Stimme ertönte nebensächlich, doch dein Herz schrie und weinte, du warst nur unfähig es wahrzunehmen.
Voldemort legte seine bleiche Hand auf deine rechte Schulter und stand hinter dir, sein Oberkörper berührte deinen Rücken und dir wurde augenblicklich kalt.
Seine Nähe ließ Übelkeit in dir Aufsteigen.
„An deinem Gehorsam müssen wir allerdings noch arbeiten, kleine Todesserin. Das dauerte mir....eindeutig zulange." flüsterte er dir ins Ohr.
Plötzlich ertönten eilige Schritte, die durch die Kerkergänge echoten.
Voldemort lässt von dir ab und du schnappst nach Luft, du lässt vor Schreck deinen Zauberstab fallen.
„Wehe es ist nichts Wichtiges..." grummelte er und schritt in die Richtung des Ausganges.
Die Wirkung des unheimlichen Trankes ließ nach und deine Knie berührten währenddessen schlagend den Boden.
„Ich habe ihn...ermordet." flüsterst du immer wieder.
Ich bin eine Mörderin.
Und es hat mir Freude bereitet.
Nein! Nein!!!
Du kauerst dich zusammen, dein Kopf hältst du fest und deine Stirn berührte nun deine Knie.
Nein, nein, nein, nein!
Ohne jegliches Zeitgefühl kniest du dort und fällst in ein tiefes Loch.
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Dunkle Verbindung ( In Arbeit )
Fanfiction* Fortsetzung von Dunkle Begierde * Bitte lest erst mein 1. Buch, diese Geschichte knüpft hier an! :) Y/N Snape muss den Verlust ihrer getöteten Eltern verarbeiten, der Einzige der Informationen hat ist ihr Bruder Brian, der im Koma liegt. Doch Sie...
