Die Hoffnung

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Meine Oma, die ich sehr geschätzt habe, die sagte mal zu mir: Tobias du bist der beste Beweis dafür nie aufzugeben und die Hoffnung verkörpert in vollen Maßen.
Was sie mir damit sagen wollte das ich in ihren Augen immer und immer wieder egal wie Hart oder wie schwer ich misshandelt wurde habe ich immer noch dagestanden und habe gelacht und habe meinem jüngeren Bruder gesagt: Thomas irgendwann hole ich uns hier raus das verspreche ich dir. Für mich gab es nur dieses Ziel ich hatte genug und wie ich merken musste hat es noch ganze 4. Jahrelang gedauert, bis ich aus diesem Knast aus Gewalt und Missachtung zu entkommen konnte. Ich wollte immer aufgeben, aber ich konnte nicht, weil mir ganz schnell klar wurde das ich noch was in meinem Leben erreichen möchte. Und ich dafür noch viel machen muss, und dass ich noch viel Bluten muss wird mir erst später Bewusst. Und das krasse an dieser ganzen Sache ist das es bis heute anhält alles was ich tue oder mache ist damit verbunden damit ich kämpfen muss es wird mir nicht gerade leicht gemacht in dem was ich tue. Genau das ist es aber was das Leben so besonders für mich macht ich muss von Anfang bis Ende es schätzen lernen damit ich ans Ziel komme. Als Kind ist, das eigentlich unmöglich sich ziele zusetzten, weil man da andere Dinge im Kopf hat und wenn man noch strenge Eltern hat, wird es umso schwerer seinen eigenen Kopf durchzusetzen. Aber hat man nicht diesen eine Familiären Hintergrund wird diese Sache sehr schwer für einen denn wo ist das Vorbild was man sich raussucht? Wo ist die Mutter oder der Vater, der dir sagt, das was du tust ist falsch? Das sind genau diese Dinge, die mir sehr gefehlt haben, aber ich habe für mich eigentlich das Beste draus gemacht und ich bin auch selbst sehr stolz drauf, ich bin nicht selbstverliebt ich akzeptiere mich endlich selbst und das ist der Größte gewinn denn ich erzielen konnte. Viele die mich nicht kenne reduzieren mich genau auf mein Auftreten was völliger Quatsch ist denn ich bin viel mehr was andere scheinen in mir zusehen zu wollen, aber genau diesen Menschen zeige ich genau das was sie wollen ein Arschloch der sie missachtet und gegeben falls auch nie mehr sehen möchte.
Denn eins ist sicher ich behandele denn Mensch so wie er zu mir ist und das ist eigentlich die beste Lösung, ich möchte aber noch eins dazusagen ich urteile nicht denn ich sehe direkt was ein Mensch mir gegenübersteht und was seine Stärken sind und was seine Schwächen sind. Und wenn ich dann noch Lust habe, mache ich ihn direkt drauf aufmerksam was für ein Mensch ist. Meine Art ist halt sehr direkt und ehrlich und das Vertragen nicht viele, weil sie denken sie wären unantastbar was, aber auch Falsch ist denn, wenn du dir die Person genau betrachtest die vor dir steht kannst du sehen das er genauso viel wert ist wie du.
Aber alles der Reihe nach.

Ich kann mich noch Erinnern das es mal einen Tag in meinen Leben gab als ich und Thomas in unser Zimmer gesperrt wurden.
Das Problem war das meine Mutter die Rollladengurte durchgeschnitten hatte und wir somit in einem dunkeln Raum saßen.
Mein Bruder hat Angst im dunklen gehabt ich habe ihm gesagt: T.wir schaffen das ich glaube an uns und an das was uns Bleibt nämlich die Hoffnung das es bald vorbei geht.
Der Grund, wieso wir ins Zimmer eingesperrt wurden, war das Ich und T. beim Bäcker was gestohlen haben da wir seit 3 Wochen nichts zum Essen hatten, und ich immer dafür gesorgt habe das wenigstens mein Bruder noch was zum Essen hat, und mir war ich mir selbst egal.
Denn ich habe nur noch funktioniert. Ich wollte meiner Mutter Stärke beweisen aber meine Stärke wurde mir später in meinem Leben zum Verhängnis.
Wir wurden grün und blau geschlagen und dann in diesen dunklen Raum geworfen. Dieser Raum wurde sehr dafür benutzt uns zu misshandeln geschweige denn uns bewusstlos zuschlagen.
Wie schon erwähnt habe an diesem Tag habe ich nur noch gespürt das mich die Hoffnung lenkt denn ich weiß noch das ich blutverschmiert da saß und einfach nur gelacht habe und meine Mutter immer mehr auf mich eingeschlagen hat ich glaube sie war so wütend, dass ich sie mit ihrem Handeln ins lächerliche gezogen habe sie hat so lange auf mich eingeschlagen, bis sie nicht mehr konnte.
Aber ich habe meine Haltung in diesem Moment nie geändert ich habe ihr demonstriert du bekommst mich nicht fertig.
T. hingegen hat es nicht geschafft stark zu sein.
Er ist heute der Meinung seine Mutter hat alles richtig gemacht.
Ich habe heute noch Angst das irgendwie und irgendwo meine Mutter auf mich wartet, um mich fertig zu machen.
Aber auf was ich hinaus will ist das ich nur an die Hoffnung geglaubt habe, und diese mich am Leben gehalten hat denn ohne sie würde ich nicht mehr existieren.
Denn es gab oft Momente in den ich nicht mehr konnte und das Vergessen sehr viele, um so mehr sollte man so Menschen wie mich einfach schätzen den ich tue es auch mit vollem Herzen.

Denn nur du stirbst zuletzt, schenkst uns den Glauben an uns selbst Und dass Morgen alles besser wird als jetzt
Du nimmst uns die Schmerzen von heute
Du wunderschöne Hoffnung, oh du wunderschöne Hoffnung

Das verlorene LebenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt