3. Vereint

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Als wir an dem Ort angekommen waren, an dem ich Logan zu meinem Eigentum machen wollte, stieg ich von meinem Motorrad und Kowalski tat es mir gleich. Wir standen vor einer abgelegen Holzhütte, die einst meinem Großvater gehörte. Sie diente als Wochenendhaus. Als ich noch ein Kind war, war ich oft hier und habe allein die Zeit Tod geschlagen. Viele Stunden damit verbracht nichts zu tun. Man würde es vielleicht als verschwendete Zeit bezeichnen, aber das war sie durchaus nicht. Ich verbrachte viel Zeit damit mich selbst zu finden. Oft begab ich mich auf der Suche nach einem Leben, das mein eigenes sein sollte. "Wo sind wir hier?" Eine Frage die auf eine Antwort wartete, aber keine bekommen würde. "Stell keine Fragen. Das Reden ist dir in meiner Anwesenheit untersagt." Er schluckte. Ohne ihm auch nur in die Augen zu sehen öffnete ich mit einem Schlüssel die Tür und bedeutete Logan einzutreten. Als wir beide im inneren der Hütte standen, schloss ich die Tür wieder und versteckte den Schlüssel in einer Vase, ohne das er es bemerkte. Er stand regungslos im Raum, wartete auf eine Anweisung meinerseits. Sein Kopf war gesenkt und er stand mit dem Rücken zu mir. Mit nur einem Schritt stand ich dicht an seinem Körper. Mit einer sanften Berührung tastete ich mit meiner Hand seinen Rücken empor, zu gleich küssten meine Lippen die weiche Haut seines Halses. Der Kleine stöhnte leise und erstickt auf. Sofort hielt er sich eine Hand vor dem Mund und schämte sich so, dass sogar seine Ohren rot angehaucht wurden. Ich ließ von ihm ab und setzte mich auf das Bett, das in einer Ecke stand. Logan stand wieder wie verloren an Ort und Stelle und war nicht in der Lage sich zu bewegen. Der Schock von vorhin war ihm immer noch ins Gesicht geschrieben. "Worauf wartest du?" Er drehte sich um und sah mich fragend und zugleich verwirrt an. "Hä?" Ich gab ihm einen bösen und angereizten Blick. "Achte auf deine Wortwahl." Er war sofort eingeschüchtert. "E-es tut mir leid." Und dann herrschte Stille. Ich ließ ihn mehrere lange Minuten dumm rumstehen um ihn nur noch nervöser zu machen. Doch irgendwann merkte ich, dass es zu viel für uns beide wurde und brach die Stille. "Zieh dich aus." Mein Blick starr auf ihn gerichtet. Seine Augen wurden groß und strahlten pure Angst aus. "Wie bitte?" Nicht schlecht, diesmal achtete er auf seine Wortwahl. "Du hast richtig gehört." Mein Blick wurde nur noch ernster und kälter. "Zieh dich aus." Und wieder schluckte er laut. "Nein." Ihm war wohl nicht bewusst wer vor ihm stand. "Wag es nicht mir zu widersprechen." Ich stand auf und stellte mich so dicht an ihm das seine Nasenspitze meine Brust berührte. Mit langsamen Fingerbewegungen, knöpfte ich sein Hemd auf und zog es ihm über die Schultern. Zunächst folgte sein Gürtel, dem ich ihm rasant entriss. Nach dem öffnen des Hosenknopfes fiel seine Jeans auf den Boden. Ich kniete mich hin und sah ihm dabei kurz in seine geschlossenen Augen. Seine Brust bedeckte ich mit sanften und kurzen Küssen, bis ich dann mit den Knien auf dem Boden ankam. Seine Beine zog ich aus den Fängen seiner Hose und hob den jungen und noch ungereiften Mann auf. Meine Nasenspitze drückte gegen seinen Bauch. Seine Haut war so weich wie Rosenblätter. Noch ein Grund für seine unausstehliche Perfektion. Ich legte ihn sanft auf das Bett. Auch wenn ich ihn hasste wollte ich ihn nicht verletzen. Er glich einer teuren Ware die keinen Schaden davon tragen durfte. Er währte sich nicht, ließ alles über sich ergehen. Ein Blick auf sein derzeitiges Gesicht reichte aus, um mich zu vergessen. Seine Wangen waren gerötet, seine Augen glänzten vor Tränen, seine Lippen waren fest zusammengepresst und kleine Schweißtropfen bildeten sich auf seiner Stirn. Mein Atem traf auf seine Wangen und ließ sie nur noch mehr erglühen. Mit einer Hand streifte ich ihm seine Haare von der Stirn zurück. Ich konnte meinen Blick nicht von diesen sanften Konturen seines Gesichts wenden. Seine prallen Lippen. Mit den Fingern strich ich über sie und war überwältigt über das Gefühl, das auf meinen Fingerspitzen zurück blieb. Ich wollte mehr davon. Schüchtern ließ ich meine Lippen auf seinen nieder. Was war das? Was geschah da in mir? Ich wusste keine Antwort auf dieses Gefühl. Mir war nur klar, dass es sich unfassbar gut anfühlte und ich mehr davon spüren wollte. Ich löste mich leicht von ihm um seine Reaktion zu begutachten. Sein ganzes Gesicht war von einer sanften roten Farbe überdeckt. Seine Glasklaren blauen Augen starrten in meine und ich bekam das Gefühl der Kuss hatte ihm gefallen. Ich spürte etwas hartes, dass auf einmal gegen meinen Bauch drückte. Ich blickte hinunter und musste schmunzeln. Nur ein kleiner kurzer Kuss reichte aus um ihn zu erregen. Zaghaft ließ ich meine Hand an seinem Körper hinab gleiten und legte sie auf die Oberfläche seiner Boxershort. Er wimmerte und klammerte seine Hände an mein T-shirt. Ich richtete mich auf und zog ihn mit mir. Er saß nun mit seinem schön geformten Hintern auf meinen Länden. Ich umfasste sein Gesicht mit meinen Händen und streichelte seine Wangen mit meinen Daumen. Er weinte. Ein stilles weinen. Ich wollte kein Mitleid haben. Wollte nicht dieses schmerzende Gefühl in meiner Brust tragen beim Anblick seiner tränenden Augen. "Schhh." Er schluchzte laut. Sein heißer Atem strich an meinem Kinn vorbei und schien ihn zu Küssen. Schnell und besitzergreifend zog ich sein Gesicht an meines und presste meine Lippen fest und leicht schmerzvoll an seine. Dieser Kuss sollte ein Zeichen meiner Macht über ihn sein. Er gab sich mir hingebungsvoll hin und ließ sich in meine Arme fallen. Eine Träne verschmelzte mit unseren Lippen und dann noch eine. Es war zu viel für mich. Ich stand am Abgrund meiner Selbstbeherrschung. Noch ein kleiner Schritt und ich würde in ein Loch triefender Lust fallen. Der Kleine erwiderte den Kuss und schlang seine Arme um meinen Hals. Da war es um mich geschehen. Er war schuld. Er machte jemanden aus mir, der ich nicht sein wollte. Ich erkannte mich selbst kaum. Ich löste mich von ihm und zog mir mein T-Shirt über den Kopf und schmiss ihn in eine Ecke. Ich drehte mich und fiel mit dem Rücken auf den weichen Lacken des Bettes. Logan saß auf mir und strich über meine Muskeln. Seine Erregung prallte vor meinen Augen und meine Hand bewegte sich wie von selbst auf sie zu und platzierte sich auf sie. Mein Blick fiel auf Logans Gesicht und wartete auf eine Reaktion. Sein Kopf fiel in seinen Nacken und er atmete laut auf. Dies nahm ich als Bestätigung weiter zu gehen. Meine Hand zog den Bund seiner Boxershorts hinab und sein Glied lugte hinaus. Rosarot war die Spitze und schien mich verführerisch anzustarren. Er wollte es nicht anders. Ich umschlang seine Erregung mit meiner Hand und liebkoste sie sanft. Alles an ihm strahlte eine wunderschöne Perfektion aus. Ja langsam fing ich an ihn für genau diese Perfektion zu beneiden. Als er dann noch diesen zuckersüßen Laut von sich gab, traf er diesen Punkt in mir, der dafür sorgte, dass ich mich selber beherrschen konnte. Ich drehte uns erneut, sodass er unter mir lag, entriss ihm seiner Boxershort und spreizte gewaltsam seine Beine. Er schrie auf und versuchte seine Intimzone zu bedecken, doch ich ließ ihn nicht und hielt seine Hände mit einer Hand über seinen Kopf fest. Ich zog scharf die Luft ein beim Anblick seines Afters und Penis'. Ich beugte mich zu ihm runter und pustete auf seinen rosaroten Ring. Er schluchzte erneut auf und gab erstickte Geräusche von sich. Ein hauchzarter Kuss folgte und ein sanfter Biss in seinen Hoden. Er war am Rande seines Orgasmus und schrie nur nach Erlösung. Ich zog meinen Reißverschluss runter und drang dann ohne Vorwarnung in ihn ein. Gewaltsam, gnadenlos und schmerzvoll. Logan schrie auf und biss sich auf seine Unterlippe in der Hoffnung es würde ihn ablenken. Immer wieder stoßte ich brutal in ihn und war mir nicht im klaren welch Schmerzen ich ihm dadurch brachte. In diesem Moment war der einzige Gedanke meine Lust und mein Verlangen zu stillen. Er war dafür ein perfektes Objekt. Logan wehrte sich zum ersten Mal und kratzte meinen Rücken auf. Den Blutstreifen auf seinen Kinn leckte ich auf und küsste erneut seine verletzten Lippen. Ich wollte ihm nicht wehtun, aber genau dies tat ich soeben. Als ich zu dieser Erkenntnis kam hielt ich inne und ließ ihm einen kleinen Moment um zu atmen. Sein Gesicht war Tränen überströmt und mich überkam ein elendes Gefühl. Meine Bewegungen wurden daher sanfter und langsamer. Auf einmal berührte ich diese süße Stelle in ihm und ließ den Kleinen unter mir aufstöhnen. Immer wieder traf ich diesen Punkt in ihm und brachte ihn somit in eine für ihn fremde Welt. Nach nur wenigen Minuten ergoß er sich auf beider Körper und wölbte seinen Rücken durch. Ich folgte ihm in diese Welt und ließ mich auf seinen Körper fallen. Ich gab den Kleinen noch einen Kuss auf die Stirn und bemerkte das sein Griff um meinen Hals fester wurde. Ich stand mit ihm in meinen Armen auf und machte mich auf den Weg Richtung Badezimmer. Dort stellte ich ihn unter der Dusche ab und gönnte uns eine kalte Dusche. Logan war nicht im Stande selbst zu stehen, weshalb ich ihn mit einem Arm umschlungen hielt und mit der anderen seinen Hintern säuberte. Später deckte ich ihn zu und legte mich zu ihm ins Bett. Er war bereits eingeschlafen und kuschelte sich an meine Brust. Was habe ich bloß getan?

1605 Wörter - Rekord

Red Nails (BoyxBoy)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt