,, Schnell! Wir müssen wieder zur Versammlungsinsel!" Schnell stand Winterhauch auf und rannte weg vom Mondsee.,, Wo ist Feuerstern?" fragte Sonnenflügel und schaute um sich.,, Er ist wahrscheinlich auf der Versammlungsinsel." sagte Baumherz und holte Schatten ein die zuvorderst rannte.,, Und wo ist Kieselsprung?" fragte Winterhauch.,, Hier!" miaute Kieselsprung die hinkte.,, Was hast du gemacht?" Kieselsprung lachte.,, Ein dicker Kater ist auf mich gefallen und dabei habe ich mir ein paar Rippen gequetscht." Winterhauch stützte sie und achtete darauf nicht zu schnell zu laufen.,, Es geht schon. Ist zwar sehr schmerzvoll aber ich renne jetzt einfach." Kieselsprung sprang in grossen Sprüngen zu Baumherz. Verwundert folgte ihr Winterhauch.
Keuchend standen sie auf der Versammlungsinsel. Blattsee und Häherfeder ringten sich um Feuerstern der immer noch bewusstlos war. Die anderen Heiler sorgten sich um die anderen Katzen. Nur Rindengesicht untersuchte Brombeerkralle der eine Schiene ums Bein bekommen hatte. Es gab viele Verletzte. Viele Tote wurden in eine Reihe gelegt. Von den DonnerClan-Katzen waren Aschenpelz und Honigfarn gestorben. Winterhauch gesellte sich in die Nähe von Brombeerkralle und hörte wie Rindengesicht sagte:,, Er hat das Bein zum Glück nur gebrochen und nicht zertrümmert." Erleichtert lief sie zu Feuerstern und fragte:,, Wie geht es ihm?" Häherfeder hob den Kopf und schaute ihr direkt in die Augen.,, Er ist sehr erschöpft und hat viele Wunden. Doch er wird immer noch Anführer des DonnerClans bleiben."
,, Häherfeder! Eine Kralle von Tigerstern ist in einer Wunde! Zieh sie bitte heraus!" Häherfeder packte vorsichtig die Kralle und riss sie raus. Er wollte sie in den See werfen doch Feuerstern erwachte und krächzte:,, Die möchte ich noch behalten. Als Andenken dafür, dass ich gewonnen habe." Häherfeder legte überrascht die blutbedeckte Kralle neben Feuerstern.,, Danke." sagte Feuerstern. Winterhauch lief weiter und blieb bei Goldsturm stehen.,, Wie geht es dir?" Goldsturm hörte auf sich über eine Wunde zu lecken und sagte:,, Es ist mir schon besser gegangen aber es geht gut. Und dir? Du siehst ja übel aus. Vor allem die Wunde an deiner Schulter." Sie betrachtete die Wunde und fragte dann erstaunt:,, Hier ist eine frisch verheilte Wunde an deinem Hals! Das Blut ist noch um die Wunde. Die Wunde ist aber verheilt! Und hier hast du eine Narbe an deinem Bauch!" Winterhauch stutzte. Sie hatte doch eine Wunde am Hals! Sie wurde bewusstlos und wusste, dass sie bald sterben würde. Aber dann wachte sie am Mondsee wieder auf und Schatten war neben ihr...,, Ich weiss nicht was passiert ist." gestand Winterhauch und schaute ihrer Mutter in die Augen.,, Ich habe dich gesehen. Du warst am Boden und du hast im Sterben gelegen. Aber macht ja auch nichts. Du lebst und das ist das wichtigste. Pass auf dich auf meine kleine Winterhauch. Als ich Sonnenflügel und Kieselsprung verloren habe war ich am Boden zerstört. Aber sie sind wieder da und jetzt darfst du nicht mehr gehen." Sie leckte Winterhauch übers Ohr und schnurrte.,, Danke Goldsturm. Ich könnte mir keine bessere Mutter vorstellen." Sie standen beide kurz noch da. Schnurrend und die Augen geschlossen.,, Ich muss schauen wo Rauchwolke ist." sagt Goldsturm und suchte ihren Gefährten.,, Winterhauch, wie geht es uns denn?" Mottenflügel trat zu ihr und untersuchte ihre Wunden. Auch sie schaute erstaunt auf die Wunde am Hals. Doch sie fragte nichts. Sie legte eine Kräuterpaste auf ihre Wunden und ging dann wieder.,, Winterhauch? Kannst du kurz kommen?" Schatten stand hinter ihr.,, Ja, ich komme." Schatten sprang schnell zwischen den Katzen durch und sprang in ein Gebüsch. Winterhauch folgte ihr verwundert und als sie bei Schatten sass sagte Schatten:,, Kannst du etwas für dich behalten?" Winterhauch nickte mit dem Kopf und maunzte:,, Ich kann schweigen wie ein Grab." Schatten schloss kurz die Augen und atmete tief ein. Dann öffnete sie ihre grünen Augen und miaute:,, Die Wunde habe ich geheilt." Winterhauch öffnete ihren Mund und klappte ihn dann wieder zu.,, Wie hast du das gemacht?" Schatten blickte ihr in die Augen. Winterhauch wollte wegschauen doch irgendetwas brachte sie dazu in die Augen zu schauen. Die Pupillen von Schatten wurden grösser und ihre Augen leuchteten auf.,, Ich habe das noch nie jemandem gesagt. Aber ich kann Wunden heilen, Gedanken lesen und die Zukunft voraussagen." Winterhauch war nicht überrascht was sie überraschte.,, Als ich dich zum ersten Mal gesehen habe wusste ich, dass du anders bist. Aber wie kannst du die Zukunft voraussagen?" Schatten blickte betreten auf den Boden und flüsterte:,, Wenn jemand stirbt habe ich schreckliche Schmerzen. Wenn jemandem etwas Schönes passiert bin ich einfach traurig. Und wenn jemandem etwas Trauriges passiert dann kann ich dieser Person nicht in die Augen schauen. Und bei dir bin ich im Moment traurig." Winterhauch überlegte eine Weile und sagte dann:,, Heisst das mir wird etwas glückliches passieren? Aber wolltest du diese Fähigkeit?" Schatten fauchte.,, Natürlich nicht! Du weisst nicht wie es ist mit jemandem zu reden und dabei starke Schmerzen zu haben und dann stirbt diese Katze!" Winterhauch hatte Mitleid.,, Aber kannst du das nicht verhindern?" Schatten schüttelte den Kopf.,, Ich weiss nicht wann es passiert. Und wie. Vielleicht zieht die Katze in den Kampf und ich kann sie nicht immer beschützen. Oder sie schläft und stirbt dann einfach. Das geht nicht. Und wenn ich der Katze sagen würde sie würde bald sterben und sie nicht sterben würde, dann wüssten alle davon und hätten Angst vor mir." Winterhauch verschlug es die Sprache.,, Das tut mir leid für dich." Schatten atmete tief ein und sagte leise:,, Das habe ich wegen meiner Mutter. Sie wünschte sich das immer und als sie starb übertrug sich diese Kraft auf mich. Aber dir wird das nicht passieren. Keine Angst. Meine Mutter war nicht ganz richtig im Kopf. Was aber nicht heisst das ich das auch bin." fügte Schatten mit einem Zwinkern zu.,, Dann vertraue ich dir." miaute Schatten und trat aus dem Gebüsch.
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Warrior Cats Dunkle Zeiten
FanfictionBAND 2 ,, Eifersucht wird die grossen Drei bedrohen." Leise schlich der Schatten nach vorne. Die schwärze Kätzin merkte nichts. Mit einem Schrei brachte der Schatten die Kätzin zu Boden. Und plötzlich war alles rot. Blutrot. Der Schatten war sich s...
