" Wie bist du hier her gekommen?" fragte ich. Mein Blick ruhte immer noch auf ihr.
Sie schluckte hart,kniff ihre Augen zusammen und atmete einmal kräftig aus. Es kam mir so vor,als würde es sie unglaublich viel Überwindung kosten,es mir zu erzählen.
" Thomas hat mich gerettet."
Sowas konnte er?
Ich schwieg jedoch, ich wollte sie nicht drängen.
" Meine Eltern waren auch in einer Geheimorganisation, die Menschen rettete...und da hatten sie einen Auftrag."
Sie machte eine kurze Pause ehe sie weiter sprach.
" Ich war 6. Damals waren sie auf dem Weg nach London, um dort etwas wichtiges zu erledigen. Am Tag ihrer Abreise hatten sie mich noch in den Arm genommen, auf den Kopf geküsst und gesagt,sie würden wieder kommen,schneller als ich dachte. Doch wenn ich gewusst hätte,wie das ganze ausging,hätte ich sie nie gehen lassen."
Bitterkeit war in ihrer Stimme zu hören, fast als würde sie sich die Schuld am Tod ihrer Eltern geben.
" Ich stand an der Tür, hatte Tränen in den Augen. An unserem Gartentor drehten sich beide noch einmal um. Sie haben mir gewunken und mir zugerufen, dass sie mich liebten und bald wieder kommen würden."
Tränen standen in Zoey's Augen.
" 2 Wochen haben sie sich nicht bei mir gemeldet. Unsere damalige Hausfrau, Mrs.Morton,hatte mir immer vor dem einschlafen gesagt,sie würden morgen vor der Türe stehen und mich in den Arm nehmen. Die Zeit verging,jeden Tag erzählte sie mir das gleiche. Doch es kam mir so vor,als würde sie selbst nicht an ihre eigenen Worte glauben. Und eines Morgens kam sie in mein Zimmer,die Schminke war verschmiert,die Augen rot angeschwollen. Und dann erzählte sie mir die Wahrheit. Meine Eltern waren ums Leben gekommen,während sie jemand anderen beschützen wollten. Und ab da war es vorbei. Ich habe meine Sachen in eine Tasche gestopft und bin abgehauen. Weit weg von zuhause. Ich habe bei verschiedenen Leuten gearbeitet, bis ich 12 war. Dann hat Thomas mich gefunden und gefragt,ob ich vielleicht zu ihm möchte und hat mir das Leben in einer Gruppe gezeigt,weg von dem Straßenköter- Leben,dass ich davor geführt hatte. Sie haben mich mit offenen Armen empfangen und mir wirklich das Gefühl gegeben,wieder etwas wert zu sein und haben mir gezeigt,was es heißt,wirklich zu leben. Ich fühle mich hier wohl,wir halten alle zusammen. Und wenn mich die Sehnsucht wieder einmal packt,sind sie da,um mich zu trösten und mich wieder fröhlich zu stimmen. Und genau das Liebe ich an ihnen. Und deshalb möchte ich nicht weg von hier. Egal was passiert."
"Wow das....ist echt unglaublich."
Ich fand echt keine Worte für ihre Geschichte. Doch nun wurde meine Vermutung, dass wir uns ähnlich waren,noch verstärkt.
" Und was machen wir jetzt?" fragte sie.
" Was habt ihr denn noch zu bieten?"
" Wellnessprogramm, Disco,Boxen,einen Indoorpark, einen Wasser-.."
" Indoorpark!" rief ich und rannte voraus.
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Unbreakable
FanfictionJosie Black. Schwarze Haare. Blaue Augen. Ein Hurrikane auf zwei Beinen. Hübsch, schlau und ziemlich niedlich. Gangmitglied. Thomas Sangster. Blonde Haare. Braune Augen. Wahnsinnig heiß und schlau, außerdem ein wahrer Meister im Verbrechen begehe...