22-Haters gonna hate

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Niall und ich entschieden uns dazu unsere Beziehung öffentlich zu machen. Wir twitterten es und posteten ein gemeinsames Bild bei Instagram, wo mir durch die vielen öffentlichen Auftritte mit den Jungs mehrere tausend neue Leute gefolgt sind. Ich schrieb einen kleinen Text zu der Beziehung und sperrte dann mein Handy.

Als ich 3 Stunden später wieder drauf guckte hatte ich schon an die 100 Kommentare, die bis auf ein paar Ausnahmen alle echt süß und nett waren. Am nächsten Morgen wurde ich jedoch nur so von Hater Kommentaren überrumpelt. Einer nach dem anderen traf mich und jedes Mal stach mein Herz. Ich habe nie damit gerechnet, dass es so viele Leute gibt die gegen die Beziehung von uns sind. Ich las mir, warum auch immer, jeden der Kommentare durch und fing bei einem dann an zu heulen, weil der mich wirklich extrem getroffen hat.

'Geh sterben! Nialler hat dich nicht verdient und wäre ohne dich viel besser dran!'

Was fällt der eigentlich ein? Die kennt mich nichtmal, also brauch die sowas auch nicht schreiben. Niall muss immernoch selber entscheiden mit wem er zusammen ist und mit wem er glücklich ist. Und er hat sich für mich entschieden.

Klar liegen mir die Fans am Herzen, aber ich hasse Hater. Ich las die Kommentare weiter und stolperte immer wieder über Hass- und Morddrohungen. Ich glaube noch mehr Vertrage ich nicht.

Die nächsten Kommentare brachten mich dann erneut dazu einfach loszzheulen. Ich drehte mein Kopf zur Seite und ließ die Tränen einfach laufen. Die Jungs sind nicht zuhause, weil sie als 'Band' ein Fotoshooting und anschließend zwei Interviews haben. Ich ging ins Badezimmer, rutschte an der Wand neben der Tür runter und versank in Tränen.

Eigentlich hätte ich nie auch nur daran gedacht mich selbst zu verletzen, aber es fühlt sich alles so leer an. Meine Gedanken kreisen sich nur noch um die Kommentare und die Jungs sind nicht da um mich aufzuheitern. Ich stand vom Boden auf und öffnete den Spiegelschrank in dem sich unter anderem auch Rasierklingen befanden. Ich nahm die Schachtel aus dem Schrank, öffnete sie und nahm eine Klinge heraus bevor ich die Box zurückstellte.

Erneut rutschte ich an der Wand entlang und meine Augen füllten sich erneut mit Tränen. Ohne nachzudenken setzte ich die Klinge an meinem Arm an und drückte einmal fest drauf bevor ich sie zu mir hin über den Arm zog. Das Blut floss ungehindert über meinen Arm und tropfte auf den Boden. Ich setzte ein zweites Mal an und zog die Klinge erneut über meine Haut.

Es ist befreiend. Für einen kurzen Moment kann man alles vergessen was einen belastet. Nur leider hört der Hate dadurch auch nicht auf.

***

Sorry Leute, dass das Kapitel so kurz ist, aber ich hatte nicht so viele Ideen und wollte das Kapitel unbedingt updaten...

Ich hoffe trotzdem das es euch gefällt und das nächste Kapitel wird wieder länger ♡

Rückmeldung?

Bis dann :)





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