Mensch,Zwerg,Elb und Zauberer gegen das Böse

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"Vater" sagt Legolas nur tonlos und sieht seinen Vater an. Dieser bleibt vor Legolas stehen und legt ihm seine Hand auf die Schulter. "Mein Sohn...es tut mir leid was ich getan habe und bei dir muss ich mich ebenfalls entschuldigen Liavenna. Es war falsch was ich je über dich gesagt habe ich konnte nicht sehen wie Legolas jemanden liebt. Wie er sein Herz verschenkt. Ich wollte nicht auch noch meinen Sohn verlieren. Es war falsch dich zu erniedrigen. Du bist die Richtige für meinen Sohn und ich werde euch nicht trennen nur weil ich von Trauer und Selbstmitleid befallen bin. Verzeihe mir...bitte"
Ich bin sprachlos als er seine Entschuldigung ausgesprochen hat. "I...Ich" bringe ich nur heraus und blicke in Thranduils Augen. Ich sehe Trauer und Traurigkeit in ihnen. "Ich war euch nicht böse... Ich war nur verletzt... Ich habe meine Eltern verloren und hatte niemanden mehr... Ich war allein... bis euer Sohn kam... er gab mir Liebe... Liebe die ich verloren hatte..." meine Augen werden wässrig und ich kann nicht verhindern, dass mir vereinzelte Tränen über die Wange laufen. Ich senke den Kopf um es den König nicht sehen zu lassen. Thranduil steht noch kurze Zeit stumm da, bis er mir seine Hand ans Kinn legt und meinen Kopf hebt. Ich sehe ihm in die Augen und glaube nicht was ich sehe. Der sonst so kalte und unbarmherzige Blick ist verschwunden. Dagegen schaut Thranduil mich mitleidig an und ich sehe wie eine einzige verlorene Träne seine Wange hinunterschleicht. Legolas, der die ganze Zeit neben mir stand nimmt meine Hand in seine und drückt sie sanft. Thranduil dreht sich zu ihm und sagt "Ich habe euch Unrecht getan... bitte verzeihe mir"
Legolas legt ihm seine Hand auf die Schulter, während er mit seiner anderen immer noch meine umschließt. "Ich kann dir nicht länger böse sein, Ada" Ein glückliches Lächeln zeichnet sich auf Thranduils Gesicht. Endlich haben sie sich ausgesprochen und wir wissen nun wieso Thranduil so reagiert hat.

Am nächsten Morgen sind ich und Legolas schon früh auf den Beinen und bereiten uns auf die Schlacht am Abend vor. Ich hatte schon die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl als ich mir meine Kampfkleidung anlegte. Immer muss ich an die vielen brutalen Uruk-Hais denken. Die sind noch schlimmer als Orks sie sind extra für Krieg gezüchtet und fürchten keinerlei Tod. Als Legolas und ich fertig sind, gehen wir hinaus und in Richtung des Speisesaales. Als wir eintreten sehen wir schon Aragorn und Thranduil dort an der langen gedeckten Tafel sitzen. Wir begrüßen sie freundlich und setzen uns dann zu ihnen. Es wird gegessen und gesprochen, doch davon bekomme ich nur wenig mit, denn ich war mit meinen Gedanken mit noch bei der Schlacht und den Uruk-Hais. Ich kann deutlich ihre Füße auf dem Boden spüren und sie kommen mir jedem ihrer Schritte immer näher. Und dadurch steigt meine Angst. Legolas scheint es bemerkt zu haben und fragt "Liavenna alles in Ordnung?" Ich weiß, das er sich bewusst ist das bis ist. Ich schaue ihn aber ängstlich an und sage "Sie kommen"

Nachdem wir gegessen haben verabschieden Legolas und ich uns von Thranduil und Aragorn und verlassen den Saal. Auf dem langen Gang ist keine Menschenseele. Alle sind damit beschäftigt sich auf die bevorstehende Schlacht vorzubereiten. Ich bin so sehr in Gedanken versunken, das ich gar nicht mitbekomme was Legolas sagt. "Meleth nín?" Ich schrecke aus meinen Gedanken hoch und schaue Legolas an. "Hm?" mache ich nur und schaue ihn fragend an. "Alles in Ordnung? Du warst sehr in Gedanken versunken" sagt er. Ich lächle ihn nur an und ziehe ihn zu mir hinunter. Unsere Lippen berühren sich und in mir breitet sich ein wohliges Gefühl aus, wie immer wenn Legolas bei mir ist. Wir stehen noch eine Weile da und lösen und dann voneinander. Legolas lächelt nun auch und wir gehen Hand in Hand zu unserem Zimmer.

Den restlichen Tag höre ich immer die Schritte der näherkommenden Uruk-Hais. Mit jedem Schritt werden sie lauter und bedrohlicher und mit jedem Schritt läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Legolas ist die ganze Zeit über bei Aragorn und Thranduil und bespricht mit ihnen den Schlachtplan. Schließlich ist es später Nachmittag und die Schritte hallen nun wie ein Donnergrollen in meinem Ohren. Plötzlich betritt Legolas das Zimmer und sagt "Wir müssen uns ausrüsten sie werden bald hier sein". Mit einem stummen Nicken stimme ich ihm zu. Ich versuche meine Angst zu verbergen, doch Legolas spürt sie genau. Mit besorgten Blick kommt er zu mir und setzt sich neben mich auf das Bett. "Liavenna ich spüre das du Angst hast, aber glaube mir egal was passieren wird ich werde dir nicht von der Seite weichen, versprochen" Ich schaue ihm in die Augen. "Danke" hauche ich und umarme ihn. Er drückt mich fast an sich und Ich vergrabe mein Gesicht in seiner Schulter. Er duftet nach Wald und Blumen und ich beruhige mich sofort. Auf einmal hören wir lautes Geschrei und Getobe auf den Straßen. Wir lösen uns voneinander und schauen uns erschrocken an. Was ist los? Wir laufen schnell ans Fenster von den wir einen schönen Ausblick auf die Seite Ebene vor Minas Thirith haben, doch das wir jetzt zu sehen bekommen ist überhaupt nicht schön.

Hallo Leute,
es tut mir so furchbar leid, dass so lange nichts mehr kam aber wenn ihr meinen letzten "Post" gelesen habt wisst ihr ja was leider los war. Unzwar hatte ich eine superblöde und superbervige Schreibblockade und ja... ihr wisst ja wahrscheinlich wie nervig sowas ist. Ich hatte einfach keine Ideen mehr und mein Kopf war wie ausgefegt. Naja... jetzt habe ich ja endlich wieder ein neues Kapitel geschafft auch wenn es nicht so lang geworden ist. Ich hoffe es gefällt auch trotzdem.

Eure ♢Eldarhen♢

Ich liebe Dich, LegolasGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt